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Dr. Computer

Der Arzt Jens Eckstein über die Digitalisierungsstrategie des Universitätsspitals Basel (USB) – und was das mit Blumenvasen zu tun hat.




• „Geben Sie Eckstein in die Klinik-Navigation-App ein, wenn Sie im Haus sind, dann finden Sie mich“, so hatte es Jens Eckstein gesagt. Er ist leitender Arzt in der Inneren Medizin und Chief Medical Information Officer des Universitätsspitals Basel. Das Navigationssystem führt in das sechste Stockwerk zu einer gläsernen Tür. Eine Zimmernummer gibt es nicht, nur ein winziges Metallplättchen: 21-6-329 – diese Raum-ID ist in der Navigation-Datenbank hinterlegt.

brand eins: Herr Eckstein, warum betreiben Sie so viel Aufwand mit der Digitalisierung?

Jens Eckstein: Es geht einerseits um mehr Effizienz und um Kosteneinsparung. Aber auch darum, dass sich Ärzte und Pfleger noch mehr um ihre eigentliche Aufgabe kümmern können. Die Patienten profitieren von mehr Komfort und einer besseren Behandlung.

Was bedeutet Komfort im Krankenhaus?

Wenn Patienten nicht mehr eine Stunde anreisen müssen, um in einem fünfminütigen Termin die Ergebnisse der Laborwerte oder die neue Dosierung für ein Medikament zu erhalten, sondern wir dies per Telemedizin lösen. Das Gleiche gilt für die Anfertigung von Rezepten oder wenn Patienten eben nicht mehr durch die Flure irren, sondern direkt zu ihrem Termin navigiert werden.

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