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Augmented-Reality-Brillen

Zeigen statt beschreiben: wie Augmented-Reality-Brillen den Vertrieb verändern.




• Der Treppenlift-Vertreter hat’s nicht leicht: Wenn er zum Ausmessen beim Kunden die Stufen und Geländer mit QR-Code-Markern präpariert, darf sich während der anschließenden Fotosession nichts mehr bewegen. Nur ein leichter Luftzug, eine um wenige Millimeter verschobene Markierung reicht aus, und die Arbeit war vergebens. Frei laufende Haustiere, tobende Enkelkinder oder unbedacht geöffnete Fenster seien für seine Verkäufer ein Albtraum, sagt Andreas Schierenbeck, Vorstandsvorsitzender von Thyssenkrupp Elevator.

Selbst ohne Störfaktoren ist das Ausmessen einer Treppe ein Geduldsspiel. Bei einem einfachen Aufgang braucht ein erfahrener Mitarbeiter rund 50 Minuten für das Markieren und Fotografieren. Kurvige Treppen über mehrere Etagen dauern bis zu zwei Stunden. Aus den Aufnahmen wird dann ein 3D-Modell des Treppenhauses errechnet, auf dessen Grundlage eine Tochtergesellschaft in den Niederlanden die exakt passende Führungsschiene für den Lift baut. Von der Bestellung bis zum Einbau vergehen so bis zu sieben Wochen. Zumindest war das bislang so.

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