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Augen auf beim Training!

Sie wollen nur das Beste – koste es, was es wolle.





• Vor einem Jahr habe ich mich dazu entschieden, für 1200 Schweizer Franken ein Jahresabo für ein Fitness-Studio zu kaufen. Auf zusätzliche Angebote wie Kurse zur Gruppenmeditation oder Yoga verzichtete ich. Ich wollte lediglich zweimal die Woche den Tag mit etwas Sport beginnen.

Früher bin ich Skirennen gefahren, seitdem ist Sport für mich zur Routine geworden. Jeden zweiten Tag gehe ich joggen oder schwimmen. Das Ganze ist ziemlich monoton und eigentlich eine Qual; doch lieber den Körper heute ein bisschen quälen, als später umso mehr von ihm gequält zu werden.

Das scheint jedoch nicht die Idee dieses Fitness-Studios zu sein, von „quälen“ würde hier niemand sprechen. Stattdessen geht es um das Gleichgewicht von Körper, Geist und Seele. Selbstoptimierung durch Spannung und Entspannung. Das klingt nicht nur gut, das ist sicher auch gut für den Umsatz des Hauses, das nebst Fitness (also Spannung) auch Wellness (also Entspannung) im Angebot hat.

In der hauseigenen Ernährungsberatung werden sogenannte Vegisan-Produkte angepriesen, die alle notwendigen Nährstoffe enthalten sollen und dazu noch gluten- und laktosefrei sind. Dieses Cleanfood wird in Pulverform eingenommen. Auch das interessiert mich eigentlich nicht. Ich will mich lediglich vor der Arbeit ein bisschen verausgaben, damit ich mich tagsüber gut fühle. Dafür brauche ich kein Pulver.

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