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Gründung

Fragen an Stephan A. Jansen



Gründer-Teams bestehen oft aus Freunden – Zufall oder Trend?

Nach Zahlen des jüngsten Deutschen Startup Monitors ist es ein stabiler Trend: Seit dem Jahr 2013 werden durchschnittlich circa drei von vier Start-ups im Team gegründet. Der Anteil der Solo-Gründungen lag 2017 entsprechend bei nur knapp einem Viertel – das autistische Genie ist die Ausnahme. Die durchschnittliche Teamgröße liegt bei 2,4 Gründern – mehr als jede dritte Gründung wird durch zwei Personen und jede vierte durch drei Personen geschultert. Gut 16 Prozent wurden von vier oder mehr Personen angestoßen.

Haben Sie dafür eine Erklärung?

Im 19. und 20. Jahrhundert waren Gründungen vor allem patriarchale Veranstaltungen, die sich aber gern Familienunternehmen nannten – wohl auch weil alle in der Familie unter der Firma litten oder irgendwie dem Herrn Papa zuarbeiten mussten.

Mit der Jahrtausendwende und dem zeitgleichen Phänomen der sogenannten New Economy haben insbesondere die Universitäten – und nicht mehr die Heiratsmärkte – die Neugründungen befördert: Mehr als vier von fünf Gründungen sind seitdem mit einem Hochschulabschluss und dem damit verbundenen Kommilitonen-Netzwerk gesegnet.

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