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Leichte Sprache

Hauptsache das Gras ist grün

Die Leichte Sprache richtet sich vorwiegend an Menschen mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen – vielleicht hat sie aber noch größeres Potenzial? Hier die Übersetzung einiger der „Fußball-Regeln 2017/18“ der FIFA.




Das Spielfeld muss vollständig aus einer Natur- oder, sofern gemäß den Wettbewerbsbestimmungen zulässig, einer Kunstrasenunterlage bestehen, es sei denn, die Wettbewerbsbestimmungen lassen eine Kombination aus Kunst- und Naturrasenmaterialien (Hybridsystem) zu. Kunstrasenfelder sind grün. (…)

Auf dem Boden vom Fußball·feld muss Gras sein.
Das Gras darf auch aus Plastik sein.
Aber nur wenn es erlaubtes Gras aus Plastik ist.
Das Gras muss entweder echt sein oder aus Plastik.
Manchmal darf aber auch beides gemischt sein.
Hauptsache das Gras ist grün. 

Das Spielfeld ist rechteckig und wird mit durchgezogenen Linien gekennzeichnet, von denen keinerlei Gefahr ausgehen darf. (…)

Das Fußball·feld hat vier Ecken.
Auf dem Fußball·feld sind viele Linien.
Die Linien dürfen keinem wehtun.

Falls die Querlatte verschoben wird oder bricht, wird das Spiel unterbrochen, bis sie repariert oder wieder in die richtige Lage gebracht wurde. Wenn sie nicht repariert werden kann, muss das Spiel abgebrochen werden. (…)

Manchmal geht die Stange vom Tor kaputt.
Dann muss die Stange repariert werden.
Aber manchmal klappt das nicht.

Dann ist das Spiel für heute zu Ende.

Es sind möglichst Fahnen in lebhafter Farbe zu verwenden. Die natürliche Silberfarbe bei Toren aus Metall ist zulässig.

Die Fahnen sollen bunt sein.
Das Tor darf silbern sein.

 

Sämtliche Bälle müssen kugelförmig sein. (…)

Die Fußbälle müssen rund sein.

Spieler, die versehentlich ihre Schuhe oder Schienbeinschoner verlieren, müssen diese so schnell wie möglich, spätestens jedoch in der folgenden Spielunterbrechung wieder anziehen. Wenn der Spieler davor den Ball spielt und /oder ein Tor erzielt, zählt der Treffer.

Manchmal verliert ein Spieler aus Versehen einen Schuh.
Dann muss er den Schuh ganz schnell wieder anziehen.
Manchmal dauert das aber.
Vielleicht schießt der Spieler vorher sogar ein Tor.
Dann zählt das Tor trotzdem.

Spieler dürfen nach einem Tor jubeln, solange sie es nicht übertreiben. „Choreografierte“ Jubelszenen werden aber nicht gefördert und dürfen zu keiner übermäßigen Zeitverzögerung führen. Das Verlassen des Spielfelds beim Torjubel ist an sich noch kein verwarnungswürdiges Vergehen. Die Spieler sind gehalten, so rasch wie möglich zurückzukehren.

Manchmal schießt ein Spieler ein Tor.
Dann dürfen sich alle Spieler freuen.
Aber sie sollen nicht doll tanzen oder trödeln.
Manchmal rennen Spieler vor Freude vom Platz.
Das ist in Ordnung.
Sie sollen nur schnell wieder zurück·kommen.