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Mega-Eiswürfel

Ein Berliner Start-up will Eisberge abschleppen, um Trinkwasser für Dürre-Regionen zu gewinnen. Das Aberwitzige daran: Es könnte klappen.




• Zu den erstaunlicheren Erkenntnissen für jeden, der sich erstmals mit der Logistik von Eisbergen beschäftigt, gehört die Einsicht, dass das Abschleppen eines Zigtausend Tonnen schweren Ungetüms aus gefrorenem Wasser keineswegs ein unmögliches Unterfangen ist. Allerdings, das sei gleich gesagt, muss man damit rechnen, dass der Koloss unterwegs zu schwitzen anfängt, sich auf die Seite legt und damit kleine Tsunamis auslöst. Ganz zu schweigen von der Herausforderung, die darin liegt, einen solchen Mega-Eiswürfel am Ziel so zu verankern, dass er nicht gleich wieder abhaut.

Der Mann, der sich über solche Probleme so lange den Kopf zerbrach, bis er tatsächlich passable Lösungen fand, heißt Timm Schwarzer, ist 43 Jahre alt und Jungunternehmer aus Berlin. Auslöser für Schwarzers Überlegungen war eine Reise durch China, während der Einheimische ihn immer wieder angebettelt hatten – nicht um Geld, sondern um Trinkwasser. „Menschen, die um sauberes Wasser bitten müssen?“, erinnert sich Schwarzer, „ich war fassungslos. Wie kann das sein?“

Weltweit haben etwa zwei Milliarden Menschen keinen Zugang zu sauberem Wasser. Gleichzeitig gibt es auf dem Globus gewaltige Süßwasservorkommen, und zwei der größten und reinsten ruhen tiefgefroren rund um Süd- und Nordpol. Allein von der Schelfeiskante der Antarktis brechen jährlich etwa 2300 Kubikkilometer ab. Auf dem sogenannten Zirkumpolarstrom driften diese Herumtreiber dann gemächlich in wärmere Gefilde, bis sie sich vollständig im Ozean aufgelöst haben.

Eine gigantische Verschwendung, dachte sich Schwarzer: „Könnte man nicht Eisberge und Durstige irgendwie zusammenbringen?“ Sieben Jahre später, an einem heißen Augustvormittag, sitzt er im Konferenzraum eines Ingenieurbüros im Hafen von Hamburg-Harburg, um sein Modell vorzustellen. Neben ihm haben seine Geschäftspartner Heiner Schwer und Andreas Gagneur Platz genommen, mit denen er in den vergangenen Jahren die Polewater GmbH aufgebaut hat. Geschäftszweck: Gewinnung von Trinkwasser aus frei treibenden Eisbergen.

Theoretisch, rechnet Heiner Schwer vor, ließe sich allein aus den Eisbergen des Südpolarmeeres der gesamte Trinkwasserbedarf der Menschheit 300-mal decken. Selbst nach vorsichtigen Schätzungen enthalte ein Eisberg vier Milliarden Liter reines Trinkwasser. Nimmt man den – von den Vereinten Nationen ermittelten – täglichen Mindestbedarf von 25 Litern Wasser als Grundlage, könnte ein einziger solcher Eisklotz den Durst von 160 Millionen Menschen stillen. „Technisch sind wir so weit, dass wir direkt in die Vorbereitungsphase kommen“, beendet Schwer seinen Vortrag. „In maximal zwei Jahren ist Polewater in der Lage, Tafeleisberge systematisch zur Trinkwassergewinnung zu nutzen. In den folgenden Jahren könnten wir dann mehrere Transporte pro Jahr durchführen. Deren Zahl wird abhängig sein vom Wasserbedarf.“

Was außerordentlich kühn erscheinen mag, ist weder abwegig noch sonderlich neu. Nach einem Bericht in »The Atlantic« fabulierten britische Forscher bereits in den 1830er-Jahren über die Umleitung von Eisriesen zwecks Kühlung ihrer Kolonien. Mitte des 19. Jahrhunderts sollen chilenische Brauereien tatsächlich zwei Eisberge nach Valparaiso befördert haben. Seitdem taucht das Phänomen so regelmäßig in der Forscherszene auf wie Eisberge in der Nordostpassage. So widmete die renommierte Denkfabrik Rand Corporation dem Eisberg-am-Haken-Potenzial in den Siebzigerjahren sogar eine umfangreiche Machbarkeitsstudie. In den USA nahmen sich Forscher bei einer Fachkonferenz des Themas an. Der französische Ingenieur Georges Mougin entwickelte damals sehr konkrete Abschleppszenarien. Auftraggeber war das dem saudischen Prinzen Mohammed Al Faisal gehörende Unternehmen Iceberg Transport International – von dem allerdings nicht überliefert ist, dass es sich jemals einem Eisberg auch nur genähert hätte.


Die drei vom Abschleppdienst: der Eventmanager Heiner Schwer (links), der Ingenieur Andreas Gagneur (Mitte) und der Kommunikationsberater Timm Schwarzer (rechts) in den Räumen des Ingenieurbüros Ingenion in Hamburg-Harburg. Mit ihrer Firma Polewater wollen sie die gigantischen Mengen gefrorenen Trinkwassers, aus denen Eisberge bestehen, dahin bringen, wo sie gebraucht werden Abbildungen: © Monohakobi Technology Institute (MTI)

Bisherige Versuche: zu teuer, zu schwierig

Erneut aufgewärmt wurde die Idee im Frühjahr 2018. Als die Millionenmetropole Kapstadt nach einer Dürreperiode auf dem Trockenen saß, schlug der südafrikanische Bergungsexperte Nicholas Sloane vor, einen 100-Millionen-Tonnen-Eisberg aus der Antarktis herbeizuschaffen. Nach seinen Berechnungen hätte ein solcher Koloss ein Jahr lang jeden Tag 150 Millionen Liter Wasser für die durstige Großstadt liefern können. „Mein Plan mag verrückt klingen“, sagte er, „aber wenn man die Details prüft, ist er es keineswegs.“ Sloane war schließlich nicht irgendwer, sondern jener hochdekorierte Marineexperte, der vier Jahre zuvor das havarierte Kreuzfahrtschiff „Costa Concordia“ aus dem Mittelmeer gefischt hatte. Warum nicht zur Abwechslung mal einen Eisberg angeln?

Dennoch kam keines der ambitionierten Projekte je über das Wäre-es-nicht-irre?-Stadium hinaus. In Kapstadt kehrte der Regen zurück, bevor Sloane seine Schlepper in Stellung bringen konnte. Die anderen Vorhaben zerschellten entweder an den gewaltigen Kosten oder Hindernissen wie der schwierigen Ortung geeigneter Exemplare, denn schon ab einem Meter Wellenhöhe können Radargeräte einen sieben Meter hohen Eisberg nicht mehr zuverlässig lokalisieren. Und nicht zu vergessen die Frage, wo und wie das Trinkwasser eigentlich gewonnen werden könnte. Denn gewinnt man das Eis in Polarkreisnähe, erfordern Abschmelzen und Wassertransport enorme Mengen an Energie – ein Problem, das die Autoren der Rand-Studie mit schwimmenden Atommeilern lösen wollten. Schleppt man die gefrorene Wasserquelle hingegen vor die Küsten Australiens, Südafrikas oder anderer Trockenzonen, müssten immer noch Millionen Liter Wasser aus einem schwimmenden Eisklumpen gelöst, an Land gebracht und dort hygienisch einwandfrei zum Kunden transportiert werden.

Und was bleibt eigentlich von einem gefrorenen Wasserklotz, nachdem man ihn wochenlang mit rund vier Stundenkilometern in die Tropen geschleppt hat?

Dass ausgerechnet Timm Schwarzer plausible Antworten auf viele dieser Fragen finden könnte, erschien zunächst so unwahrscheinlich wie das Vorhaben selbst. Der schlaksige Berliner ist Kommunikationsberater und Projektmanager, er hat früher die Vertriebskommunikation beim Kreuzfahrtanbieter Aida Seetours verantwortet und Konzerte mit David Guetta organisiert. Momentan berät er den Berliner Senat beim Aufbau der Flüchtlingsunterkunft Tempelhofer Feld. Heiner Schwer, sein Kompagnon, ist von Beruf Eventmanager und Inhaber der Veranstaltungsagentur Crossworks Projects.

Keiner der Geschäftspartner ist je in Polarkreisnähe gewesen. Heiner Schwer, ein passionierter Segler, hat immerhin schon mal Gletscherwasser gekostet. Wie’s schmeckt? „Na, wie Wasser.“ Die Qualifikation der beiden für Eisbergmanöver in einem der unruhigsten Gewässer der Welt ist ähnlich hoch wie der Schmelzpunkt von Eis.


1. Das Schiff nähert sich einem Eisberg in der Antarktischen See und legt ein Schleppgeschirr um ihn herum. Dieses „Lasso“ aus Spezialkunststoff ist sehr strapazierfähig, thermisch beständig, flexibel und schwimmt auf dem Wasser. Während der Fahrt schmelzen beträchtliche Teile des Eises


2. Ein Wasserbeutel wird langsam abgerollt und ins Meer gelassen. In leerem Zustand passt er auf eine Industrierolle und kann so platzsparend transportiert werden

Andererseits gehört zur Kernkompetenz von Projektmanagern auch, Vorhaben auf die Beine zu stellen, die andere für unrealistisch halten. Vor allem aber hat ihre Polewater GmbH mit Andreas Gagneur einen dritten Mann an Bord, der sich mit Technik auskennt. Gagneur ist ein ehemaliger Projektmanager der deutschen Öl- und Gasfirma RWE Dea AG, betreut mit seinem Ingenieurbüro Ingenion normalerweise den Bau von Offshore-Windparks, Bohrplattformen und Hafenterminals, kennt sich also mit schwerem Gerät auf hoher See aus. Polewater ist für ihn, genau wie für seine Mitstreiter, Arbeit, die nebenbei läuft, aber „Jungsprojekte wie diese“ seien ihm „die liebsten“.

Der Ingenieur nimmt für sich in Anspruch, sämtliche Phasen der Eiswassergewinnung präziser durchdacht und konkreter geplant zu haben als jede Eisberg-Mission zuvor. Er setzt auf erprobte Techniken, die anderweitig bereits im Einsatz waren, flexibel verfügbar und von Polewater kostengünstig zu chartern wären. So sollen die enormen Anlaufinvestitionen, an denen Vorgängermissionen scheiterten, vermieden werden. „Wer auf einen Eisberg raufwill, muss zunächst von den Kosten runter“, sagt er und startet auf seinem Laptop eine Präsentation.

Der Bildschirm zeigt Satelliten-Aufnahmen des Südlichen Ozeans. Im grauen Wasser sind zahllose weiße Würfel zu erkennen, die Gagneur heranzoomt: Eisberge. Polewaters bevorzugte Zielobjekte, erklärt der Ingenieur, seien Tafeleisberge von rund vier Millionen Tonnen Gewicht und dem anderthalbfachen Volumen der Cheops-Pyramide. Damit sind sie groß genug, um wirtschaftlich interessant zu sein, und gleichzeitig klein genug, um sich abschleppen zu lassen. Nach diesen Brocken sucht der TerraSar-X-Satellit von Airbus Defence & Space im Auftrag Polewaters permanent das Meer südlich von Feuerland ab – da, wo der antarktische Zirkumpolarstrom die Abbruch-Blöcke ostwärts und ihrem Zerfallsprozess entgegenschaukelt.

Ist ein aussichtsreicher Kandidat geortet, wollen ihm Gagneur und Kollegen einen gecharterten Hochseeschlepper entgegenschicken. Rund um den 60. Breitengrad Süd – und damit jenseits der Antarktischen Schutzzone – soll ihn der Schlepper mit einem vier Kilometer langen Spezialgeschirr aus Hochleistungs-Kunststoff an den Haken nehmen, das wie ein Lasso um den Eisberg geschlungen wird. Einem Judoka ähnlich, der die Kraft seines Gegners nutzt, beschleunigt der Schlepper zunächst lediglich die natürliche Drift des Eisbergs, um ihn dann erst auf dem letzten Abschnitt der Strecke behutsam über den Benguelastrom gen Norden abzulenken. Knapp einen Monat nach Beginn soll die Reise des Riesen dann 20 bis 30 Kilometer vor der südafrikanischen Küste enden. „Südamerika läge natürlich näher“, sagt Gagneur und klickt eine Folie weiter, „ist aber infrastrukturell nicht so gut angebunden wie Südafrika.“

Im Zielgebiet will Gagneur den bis dahin mutmaßlich auf die Hälfte geschrumpften Trumm mit einer sogenannten Wasserstation erwarten. Von einer solchen schwimmenden Plattform aus, die man überall hinschleppen könnte, wo Eisberge abzubauen wären, wollen die Polewater-Techniker den Frostklotz beernten. Stabpumpen sollen bis zu 12 500 Tonnen Wasser pro Tag von den Schmelzwasserseen auf der Oberseite des Berges in die Station saugen, wo es analysiert und gefiltert wird. „Wir kalkulieren konservativ mit einer Ernte von maximal zehn Prozent der Eisbergmasse“, sagt Gagneur, „aber selbst das wären noch 400 Millionen Liter reinstes Trinkwasser.“


3. Der Wasserbeutel im gefüllten Zustand. Er hat ein Volumen von bis zu 50 Millionen Liter Trinkwasser


4. Der mit Süßwasser gefüllte und versiegelte Beutel treibt auf und schwimmt auf dem Salzwasser. Aufgrund seines geringen Tiefgangs kann er nah an eine Küste gezogen werden

Auf sein Konzept für Speicherung und Transport des kostbaren Endproduktes ist der Ingenieur besonders stolz: Statt zu aufwendigen Abfüllanlagen soll das Süßwasser in schwimmende Wasserbeutel gepumpt werden – elastische Gewebeblasen mit bis zu 50.000 Tonnen Fassungsvermögen, wie sie unter anderem mal bei einem Wassertransport von der Türkei nach Zypern zum Einsatz gekommen sind. Dank der geringeren Dichte von Süßwasser schweben diese Wasserblasen ganz von selbst im Meer, werden vom umgebenden Meerwasser gekühlt und lassen sich von kleinen Schleppern Richtung Land ziehen – überall dorthin, wo sie gebraucht werden. Vor der Küste verankert, könnte das Wasser ganz einfach über Schläuche abgepumpt werden. „90 Prozent unseres Wassers wollen wir Krisenregionen mit Wasserknappheit anbieten“, sagt Timm Schwarzer, der bei Polewater für das Marketing zuständig ist, „allerdings nicht umsonst, denn was umsonst ist, ist auch nichts wert“.

Fixiert werden soll der Koloss während der Erntephase mit einem Fundament, wie es auch bei Offshore-Windanlagen zum Einsatz kommt. Laut Gagneur würde es mit Unterdruck in den Meeresboden gesaugt und auf diese Weise Meeresflora und -fauna schonen. Für Thilo Maack, den Greenpeace-Campaigner für Meere und Biodiversität, ist das Polewater-Projekt daher aus meeresbiologischer Sicht „eher unbedenklich“. Es sei nicht davon auszugehen, dass Arten gefährdet würden oder Lebensräume verloren gingen. Auch klimatisch dürften die Auswirkungen zu vernachlässigen sein: Mit dem 60. Breitengrad Süd liegt das Fanggebiet frei treibender Eisberge jenseits des sensiblen Polarkreises. Selbst wenn Polewater drei Eisberge pro Jahr abschmelzen würde, entspräche ihr Volumen nach eigenen Berechnungen lediglich 0,000000652 Prozent der jährlich verfügbaren Eismasse.

„Technisch könnte ich mir das Abschleppen von Eisbergen vorstellen“, sagt der Polarexperte Thomas Rackow vom Alfred- Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung. Die raue See im Südlichen Ozean mit Wellenhöhen von bis zu zehn Metern könnte indes für Probleme sorgen. Zudem ist das Hantieren mit einem zigtausend Tonnen schweren Schwimmkörper nicht ganz ungefährlich: Dreht sich ein solcher Riese um 90 Grad, setzt er mitunter so viel Energie frei wie ein Erdbeben der Stärke fünf bis sechs. Sogar einen Tsunami kann er auslösen, wenn er auf die Seite rollt.


Satellitenbilder vom Südlichen Ozean: Die weißen Würfel sind Eisberge Abbildungen: © Astrium /Airbus Defence & Space

Beim Geldsammeln leidet die Glaubwürdigkeit

Vorher muss aber erst einmal Geld fließen. Kühl kalkuliert, benötigt das Start-up für die erste Eisberg-Mission rund 60 Millionen Euro. Um Geldgeber zu gewinnen, soll ein Teil der ersten Polewater-Ernte flaschenweise als superreines Premiumwasser vermarktet werden – ähnlich der Edelwassermarken wie Fiji Water oder Voss, die ihr nasses Produkt im Südpazifik beziehungsweise Norwegen abfüllen und mehr als drei Euro für den Liter Luxuswasser verlangen. Damit aber würde aus einem Hilfsprojekt für Dürre-Regionen plötzlich ein Wasserlieferant für Besserverdienende, der ein Getränk mit fragwürdiger Ökobilanz auf Flasche zieht.

Auf ihrer Website fährt die junge Firma denn auch einen seltsamen Schlingerkurs zwischen Nachhaltigkeitsappellen („Investiere in ein Vorhaben zur Bekämpfung von globalem Wassermangel!“) und platter Wellness-Wasser-Werbung („Wir geben alles, meiden kein noch so großes Abenteuer, damit jeder Tropfen purer Energie bei Dir ankommt“). Entsprechend hagelt es Kritik. „Noch ein überteuertes Flaschenwasser für Menschen, die ihr Leitungswasser verschmähen“, hieß es in der »Tageszeitung«. Dass ein gewinnorientiertes Unternehmen wie Polewater sich als Weltverbesserer inszeniere, sei „unglaubwürdig“.

Für Timm Schwarzer hat sein Start-up mit Antarktis-Ambitionen indes gar keine andere Wahl. „Wir müssen Geld verdienen, um uns unsere Wassermissionen leisten zu können.“ Sollten ihnen die Investoren die kalte Schulter zeigen, könne er sich auch vorstellen, Polewater in eine Non-Profit-Organisation umzuwandeln und als solche auf Eisbergfang zu gehen.

Vorbild ist die „Ocean Cleanup“-Mission des Niederländers Boyan Slat. Das Projekt hatte vor fünf Jahren als verrückte Idee eines Studenten begonnen, der die Ozeane mit einer Art schwimmendem Staubsauger vom Plastikmüll befreien wollte. Tatsächlich gelang es Slat, weltweit Unterstützer zu gewinnen und mehr als 30 Millionen Dollar Spendengelder einzusammeln. Anfang September stach das erste Ocean-Cleanup-Schiff von San Francisco aus in See. Der Müllteppich, den sich das Unternehmen vor den Bug genommen hat, ist etwa viermal so groß wie Deutschland.

Verglichen damit, wäre ein Eisberg tatsächlich ein kalter Klacks. ---