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forschung + bildung

Lücken und Löcher





Mancher kann sie nicht mehr hören, die ewigen Klagen der Hochschulen über zu wenig Geld. Kann das denn überhaupt stimmen? Schließlich gibt es die Exzellenzinitiative (für die Spitzenforschung), den Hochschulpakt (für mehr Studienplätze), den Qualitätspakt Lehre. Milliarden über Milliarden.

Allerdings laufen all diese Programme irgendwann aus. Und sind somit der beste Beweis, dass es vor allem an einem fehlt: an einer auskömmlichen Dauerfinanzierung durch die Bundesländer. Pro Student und Jahr können die öffentlichen deutschen Hochschulen rund 11.000 Euro ausgeben – inklusive aller Programme. In der Schweiz ist es rund viermal so viel. Was also tun? Die Titelgeschichte wagt sich an ein Tabu: Studiengebühren. Sie könnten helfen, die Lücke zu schließen – und das auf sozial gerechte Weise.

Gerechtigkeit bedeutet, wenn es um Bildung geht, gleiche Chancen für alle – die aber sind ausgerechnet bei den Abitur-Noten nicht gegeben: Ob man gute oder schlechte Noten hat, hängt auch davon ab, ob man sein Abitur in Thüringen, Hamburg oder Niedersachsen macht. Ob sich das irgendwann ändert, wenn alle nur noch online lernen und föderale Grenzen in der Bildung an Einfluss verlieren? Und was bedeutet überhaupt digitale Bildung, und wie funktioniert sie? Unser Autor Christian Heinrich hat einen Selbstversuch gemacht.

Was hinduistische Traditionen mit uns hier im Westen zu tun haben, zeigt ein Besuch bei einem Ritualforscher. Andere Wissenschaftler wollen herausfinden, ob Flüssigkeiten eigentlich Löcher haben können. Oder sie beschäftigen sich mit der Frage, woher wir eigentlich wissen, dass etwas existiert. Wir wünschen eine anregende Lektüre. ---