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Schwerpunkt:
Lust

Ausgabe 08/2016

Ja, ich will


Einstieg

Ein Programmierer in Taiwan

Text und Foto: Silke Weber

Die Welt in Zahlen

Text: Holger Fröhlich

Kraftwerk to go

Text: Alexander Krex
Foto: Elias Hassos

Wir sind umgeben von natürlichen Energiequellen. Wer einen Blick für sie hat, dem kann die Welt wie eine einzige große Batterie vorkommen. Nur ist es mit viel Aufwand verbunden, sie anzuzapfen. Normalerweise jedenfalls.

Das Bild zeigt zwei Männer in einem unübersichtlichen Raum, von denen einer auf einer Leiter steht und der andere auf dem Boden, beide halten einen blauen Gegenstand. Der Raum scheint ein Lagerraum oder eine Werkstatt zu sein, in der verschiedene Kisten und Geräte verstreut sind.

Haste keine, miet dir eine!

Text: Jens Bergmann
Illustration: Manu Burghart

Das Traditionsunternehmen Telefunken ist zwar Geschichte. Doch mit der lässt sich wuchern.

Das Bild zeigt ein grafisches Design mit einem kräftigen roten rautenförmigen Logo. Das Logo ist schwarz umrandet und enthält den Text "TELE FUNKEN" in einer größeren Schriftgröße. Das Design steht vor einem weißen Hintergrund, der die leuchtenden Farben und Formen des Logos hervorhebt. Das Gesamtlayout und die Komposition des Bildes suggerieren ein visuell ansprechendes und aufmerksamkeitsstarkes Design.

Arsen (As)

Text: Dirk Böttcher

So funktioniert das mit dem Binnenmarkt

Text: Ingo Malcher


Was Wirtschaft treibt

Die Wiener Stadtfabrikanten

Text: Daniela Schröder
Foto: David Payr

Jahrzehntelang verlagerten Unternehmen ihre Werke auf die grüne Wiese. Nun erkennen einige die Vorzüge des Standortes Großstadt.

Das Bild zeigt eine Frau in weißer Uniform und Haarnetz, die an einer großen Maschine in einer Fabrikhalle arbeitet. Die Maschine ist mit kleinen, runden Gegenständen gefüllt, bei denen es sich um Kekse oder Süßigkeiten zu handeln scheint. Die Frau konzentriert sich auf die Maschine und prüft oder sortiert möglicherweise die Gegenstände. Im Hintergrund sind ein Fenster und eine rote Maschine zu sehen, die die industrielle Atmosphäre der Szene noch verstärken.

Es geht um die Wurst

Text: Johannes Schweikle
Foto: Peter Granser, Hartmut Nägele

Die Deutschen mögen Fleisch – besonders wenn es billig ist. Für Metzger ist das ein Problem. Manche haben auch eine Lösung.

Das Bild zeigt eine geschäftige Fleischverarbeitungsszene mit zwei Arbeitern in einer Küche. Ein Arbeiter hält ein großes Stück rohes Fleisch in der Hand, während der andere sich auf ein kleineres Stück Fleisch konzentriert, das in der Nähe hängt. Die Küche ist mit verschiedenen Werkzeugen und Geräten ausgestattet, darunter ein Spülbecken und ein Kühlschrank, was auf eine professionelle Umgebung für die Fleischzubereitung hindeutet.

Blick in die Bilanz: Seid umschlungen, Millionen!

Text: Patricia Döhle


Schwerpunkt: Lust

Prolog

Das Lustprinzip

Text: Wolf Lotter
Illustration: Jan Robert Dünnweller

Auf alles soll man Lust haben, nichts geht mehr ohne Leidenschaft. Wir leben von Höhepunkt zu Höhepunkt. Doch ist das wirklich das höchste der Gefühle?

Das Bild ist eine schwarz-weiße Illustration mit sechs stilisierten menschlichen Gesichtern, die schwarze Hüte tragen, mit einem blauen Partyhut in der Mitte. Der Hintergrund ist einfarbig weiß, und es sind keine anderen Objekte oder Texte vorhanden. Die Illustration scheint ein einfaches, minimalistisches Design zu sein, bei dem der Schwerpunkt auf den Hüten und dem Partyhut liegt.

Paradies oder Hölle?

Text: Mischa Täubner
Foto: Kai Müller

Junge Internetfirmen wollen die Arbeitswelt revolutionieren: Leidenschaft und Spaß statt nine-to-five. Was ist dran am Mythos Start-up?

Das Bild zeigt einen Büroraum mit einem großen Fenster, einer bequemen Couch und verschiedenen Topfpflanzen. In dem Raum befinden sich zwei Personen, von denen eine auf der Couch sitzt und die andere an einem Schreibtisch steht. Das Büro scheint eine moderne, offene Umgebung mit einer Mischung aus natürlichen und künstlichen Elementen, einschließlich Pflanzen und Möbeln, zu sein.

Die Umsteiger

Text: Dorit Kowitz
Foto: Evelyn Dragan, Christine Skowski

Das Bild zeigt eine Gruppe von Menschen, die bei Sonnenuntergang auf einem Sandplatz Fußball spielen. Die Sonne geht hinter einer Palme unter und wirft ein warmes Licht auf die Szene. Die Spieler sind über das Feld verstreut, wobei einige näher an der Kamera stehen und andere weiter weg. Der Fußball ist in der Mitte des Feldes zu sehen, was auf ein laufendes Spiel hindeutet. Die Gesamtatmosphäre lässt auf eine zwanglose und angenehme Aktivität im Freien schließen.

Ein guter Deal

Text: Lisa Goldmann
Foto: Peter Tillessen

Vor und nach der Arbeit: Heroin vom Schweizer Staat. Dazwischen: ein Job ohne Lohn. Was das bringt? Mit etwas Glück: Lust auf ein neues Leben.

Das Bild zeigt eine Klarglasflasche mit einer goldenen Kappe, die auf einer reflektierenden Oberfläche liegt, möglicherweise einem Tisch oder einer Arbeitsplatte. Die Flasche scheint leer zu sein und trägt ein Etikett mit Text. Das Bild ist in Farbe und enthält keinen erkennbaren Text, der als anstößig oder unangemessen betrachtet werden könnte. Die Position der Flasche und die spiegelnde Oberfläche lassen vermuten, dass sie zu Ausstellungs- oder Aufbewahrungszwecken dorthin gestellt wurde.

Mal was anderes machen

Text: Dirk Böttcher
Foto: Simone Scardovelli

Jörg-Uwe Neumann wollte wissen, was das Leben außer seiner Zahnarztpraxis noch bereithält. Nun ist er Direktor der Kunsthalle Rostock.

Das Bild ist eine Schwarz-Weiß-Fotografie eines Mannes, der an einem Glasfenster vorbeigeht. Im Fenster spiegelt sich die Szene draußen, zu der ein Auto und eine auf einer Bank sitzende Person gehören. Der Mann trägt eine Jacke und scheint in Bewegung zu sein, während er am Fenster vorbeigeht. Das Foto ist aus einem niedrigen Winkel aufgenommen, so dass der Betrachter das Gefühl hat, zu dem Mann und dem Fenster aufzuschauen.

Magst du?

Text: Harald Willenbrock
Illustration: Ika Künzel

Kunden sind abgeklärter und wählerischer denn je. Wie sich dennoch Lust auf Neues wecken lässt, verraten hier einige Praktiker.

Bei dem Bild handelt es sich um eine Schwarz-Weiß-Skizze mit einer großen, abstrakten blattähnlichen Form in der Mitte, die von einer Vielzahl handgeschriebener Texte in verschiedenen Größen und Stilen umgeben ist. Der Text scheint eine Mischung aus Buchstaben, Zahlen und Symbolen zu sein, was eine chaotische und visuell auffällige Komposition ergibt. Die Skizze ist in einem einfachen, minimalistischen Stil gehalten, wobei die blattähnliche Form und der Text die Hauptelemente darstellen.

Abgefahren

Text: Michael Köckritz
Foto: Ludwig Schöpfer / Studio Tusch

Das Auto ist ein Kraftfahrzeug, noch mehr aber ein Fahrzeug mit Anziehungskraft. Oder war das einmal? Eine Momentaufnahme.

Das Bild zeigt den Innenraum eines Oldtimers und konzentriert sich auf das Armaturenbrett und die Mittelkonsole. Das Armaturenbrett verfügt über eine Vielzahl von Bedienelementen und Zifferblättern, während die Mittelkonsole einen Schalthebel und Becherhalter aufweist. Das Auto scheint in einem gut gepflegten Zustand zu sein, mit einem sauberen und organisierten Aussehen.

Späte Liebe

Text: Peter Lau
Foto: Charlotte Schreiber

Warum eine Hamburgerin mit 40 Köchin wurde.

Ein Koch in einer weißen Jacke schneidet Gemüse auf einem grünen Schneidebrett in einer Küche.

Die richtige Dosis

Interview: Ingo Malcher
Foto: Evelyn Dragan

Für ihn ist die Arbeit ein Genuss. Ein Gespräch mit dem Koch und Lebenskünstler Vincent Klink.

Ein älterer Koch mit weißer Jacke und Brille rührt in einer Küche in einem großen Topf mit Essen. Der Koch konzentriert sich auf den Topf, der auf einer Herdplatte steht. Im Hintergrund sind verschiedene Küchengeräte und -utensilien zu sehen, die auf eine professionelle Kochumgebung hindeuten.

Exzess macht Arbeit

Der Techno-Musiker Fritz Kalkbrenner sorgt für gute Laune – gern zwischen zwei und vier Uhr. Wie hält man das jahrelang durch?

Interview: Peter Laudenbach
Foto: Oliver Helbig

Große Sprünge

Text: Anika Kreller
Foto: Willing-Holtz

Trampolinparks sind für Besucher ein großer Spaß. Zwei Hamburger Unternehmer machen damit jetzt Ernst.

Das Bild zeigt einen Indoor-Trampolinpark mit mehreren Personen, die verschiedenen Aktivitäten nachgehen, wie Springen und Kunststücke auf den Trampolinen. Der Park hat ein lebhaftes und farbenfrohes Design mit einer Mischung aus lila und orangefarbenen Elementen. Die Szene fängt die Aufregung und Energie des Indoor-Trampolinparks ein, in dem die Menschen ihre Zeit beim Springen und bei der Ausführung von Stunts auf den Trampolinen genießen.

Mythos Motivation

Text: Wolf Lotter
Illustration: Jan-Robert Dünnweller

Wer keine Lust hat, dem hilft Animation auch nicht. Das gilt für Pandas und Menschen gleichermaßen.

Das Bild zeigt eine stilisierte Illustration des Gesichts eines Pandabären mit seinen charakteristischen schwarz-weißen Zügen. Die Augen des Pandas sind geöffnet, und er hat einen roten Fleck auf der Unterlippe, was ihm einen etwas traurigen oder wütenden Ausdruck verleiht. Die Ohren des Pandas sind ebenfalls auf dem Bild zu sehen und tragen zur Gesamtkomposition bei. Das Bild ist eine einfache Strichzeichnung, die sich auf die Gesichtszüge des Pandas und den roten Fleck auf seiner Lippe konzentriert, ohne zusätzlichen Text oder andere Objekte.

Treiber und Getriebene

Die Pornoindustrie hat etlichen neuen Techniken zum Durchbruch verholfen. Gerade ist sie wieder dabei.

Text: Constantin van Lijnden

Selbst ist die Frau

Text: Sebastian Hofer
Foto: Anna Ziegler

Das Geschäft mit dem Sexspielzeug hat die Schmuddelecke verlassen. Hersteller wie Händler richten ihr Sortiment verstärkt auf die weibliche Kundschaft aus. Ein Branchenreport.

Das Bild zeigt ein weißes Regal mit neun Fächern, die jeweils ein anderes Objekt enthalten. Die Objekte sind in einem gitterartigen Muster angeordnet, wobei die oberste Reihe ein Paar rote und rosa Ohrringe enthält, die mittlere Reihe ein schwarzes und violettes Objekt und die unterste Reihe ein grünes und schwarzes Objekt sowie ein rotes Objekt. Die Objekte sind optisch ansprechend angeordnet, so dass eine geordnete und ästhetisch ansprechende Präsentation entsteht.

Die Ökonomie des Datings

Interview: Lars Jensen
Foto: Jeff Singer

Romantik ist harte Arbeit, sagt die Historikerin Moira Weigel. Ein Gespräch über das Anbandeln gestern und heute.

Das Bild zeigt eine Frau mit langem, gewelltem blondem Haar, die eine schwarze Jacke trägt. Sie blickt direkt in die Kamera und hat einen neutralen Ausdruck. Der Hintergrund ist einfarbig weiß, was dazu beiträgt, die Person und ihre Gesichtszüge hervorzuheben. Das Bild enthält keinen Text oder andere erkennbare Objekte, und die Frau ist der einzige Fokus der Komposition.

Wie wird Bildung zur Quengelware?

Ohne kommt man auch gut durchs Leben

Text: Andreas Molitor
Foto: Hanna Lenz

Moritz und Thomas Neubronner gingen jahrelang nicht zur Schule. Sie hatten keine Lust dazu. Sie wollten jeden Tag nur das tun, was Spaß macht. Die Geschichte zweier Totalverweigerer.

Drei Personen stehen in einem üppigen, grünen Garten. Eine Person trägt ein gestreiftes Hemd, eine andere ein grün-schwarz gestreiftes Hemd und die dritte ein blaues Hemd. Der Garten ist mit verschiedenen Pflanzen und Bäumen bepflanzt, die eine heitere und natürliche Umgebung schaffen.

Was Menschen bewegt

Der Macher

Text: Nicole Graaf
Foto: Helena Schätzle

Indien lebt in seinen Dörfern, sagte schon Mahatma Gandhi. Ein junger Bürgermeister macht diese Prophezeiung wahr.

Das Bild zeigt eine Gruppe von Männern, die auf einem Bürgersteig stehen, sich unterhalten und lachen. Sie befinden sich vor einem Gebäude mit Graffiti an der Wand. Ein Mann steht auf der Treppe, während die anderen um ihn herumstehen. Die Szene scheint in einer städtischen Umgebung angesiedelt zu sein, im Hintergrund ist ein Motorrad zu sehen.

Ausstieg

Die Wellen-(Ver)Steher

Ein paar Fluss-Surfer aus München arbeiten an der perfekten Welle. Damit wollen sie nicht nur Spaß haben, sondern auch Energie erzeugen.

Text: Frank Dahlmann

David Cameron ist sich ganz sicher

Die „Leichte Sprache“ richtet sich vorwiegend an Menschen mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen – vielleicht steckt darin aber ein noch größeres Potenzial? Hier der Übersetzungsversuch einer Rede David Camerons vom 24. Juni 2016.

Text: Holger Fröhlich

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Wer hat’s gesagt?