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leserbriefe@brandeins.de

brand eins 10/2016 Der mündige Patient

Harald Häuschen, per E-Mail
Im Beitrag über das Schweizer Kassensystem sind alle Euro-Zahlen falsch umgerechnet. Noch ist der Euro mehr wert als der Schweizer Franken: 1 Euro = 1,10 CHF.


(Anm. der Red.: Der Leser hat recht – wir haben uns konsequent verrechnet, geschämt und die Geschichte mit dem aktuellen Kurs online gestellt: b1.de/Gesundheit_Schweiz)

brand eins 10/2016 „Du lebst ja weiter“

Frederik Busch, Hamburg
Mit großem Interesse las ich Ihren Artikel über den Kampf gegen HIV und Aids und möchte eine mir wichtige Ergänzung vornehmen. Meiner Kenntnis nach war es nicht ganz so, dass, wie im Artikel beschrieben, „Forscher und Politiker aufmerksam wurden“, nachdem Aids vor allem unter Schwulen „Angst und Schrecken verbreitete“. Vielmehr kämpften eine ganze Reihe von LGBT-Aktivisten sehr hart und unter Einsatz ihres Lebens und ihrer Gesundheit dafür, von Politik, Forschung und Pharmaindustrie überhaupt erst ernst genommen und angehört zu werden. Der amerikanische Autor Larry Kramer sowie die Aktivistinnen und Aktivisten von Act Up hätten es verdient, im Artikel ausführlicher genannt und gewürdigt zu werden.

brand eins 09/2016 Pionier, was nun?

Helmuth Herterich, St. Augustin
Es gehört offenbar zu den Paradoxien unserer Zeit, dass man glutenfreie Lebensmittel zusammen mit Würstchen aus Seitan einkauft. Nicht wissend, dass Seitan pures Gluten ist.

brand eins 09/2016 Das Antivorbild

Carsten Schwer, Markersdorf
In Ihrem Beitrag wird ein Bild von Putin und seinem Land gezeichnet, das Klischees bedient, aber nicht der Realität entspricht. Ich habe lange in Russland gearbeitet – Ihr Russland habe ich dabei nicht kennengelernt. Statt Vorurteile zu bedienen, wäre es besser und respektvoller, die verbindenden Elemente zu suchen und nicht scheinbare Antihelden zu projizieren.

Facebook-Reaktionen

brand eins 10/2016 „Zwang bringt nichts“

Torsten Sülzer
Wir können uns auch zu Tode tolerieren! Ich verstehe nicht, wie Impfgegner mit dem Gedanken leben können, dass sie vielleicht – ohne es zu wissen – eine Mitschuld am Maserntod eines oder mehrerer Babys tragen könnten. Bettina Frank
Ich glaube wirklich, dass die Impfmüdigkeit und die zunehmende Ablehnung der evidenzbasierten Medizin aus unserer heutigen Sicherheit heraus geschieht. Kaum mehr jemand kennt ein Polio-Kind oder erlebt mit, dass ein Mitschüler am Keuchhusten fast erstickt. Und die paar Maserntoten sind zu weit weg. Alice Netto
Ich habe in Westafrika so viele Polio-geschädigte Kinder gesehen, dass einem das Herz wehtat, und es waren nicht nur ein paar, sie bevölkern zuhauf die Straßen. Wenn ich nicht schon vorher gewusst hätte, wie lebensnotwendig Impfungen sind, ich hätte spätestens dann alle meine Kinder impfen lassen.

brand eins 10/2016 Der mündige Patient

Stefanie Schuster
Warum gehen Deutsche in der Schweiz zum Arzt? Weil die Ärzte dort ihren Patienten nicht die teuerste Behandlung aufschwatzen wollen, sondern die sinnvollste. Hängt leider mit dem Krankenhaussystem und dem ganzen Abrechnungswesen dahinter zusammen. Die vielen Arztbesuche in Deutschland resultieren auch daraus, dass man sich eine Zweit- und eine Drittmeinung einholt, weil man seinem Arzt nicht mehr vertraut. Dirk Saxe
Mir ist es völlig unbegreiflich, warum in der heutigen Zeit nicht jeder gesetzlich Versicherte zum Ende des Jahres eine Aufstellung erhält, welche Kosten er verursacht hat, die die Krankenkasse für ihn beglichen hat. Dies würde jeder mündige Patient aushalten, und er sollte sich eigentlich auch dafür interessieren. Hildegard Thüring
Ich bin Schweizerin und lebe seit 13 Jahren in Deutschland. Am Anfang fand ich es sehr verwirrend, wie oft die Deutschen zum Arzt gehen und dass auch Schnupfen zu haben „krank sein“ ist. Jens Lange
Ich finde das Schweizer Sozialrecht als Ideengeber sehr interessant. Man muss ja nicht alles eins zu eins übernehmen. Leider habe ich den Eindruck, in Deutschland gibt es diesbezüglich Denkverbote.