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Schwerpunkt:
Digitalisierung

Ausgabe 07/2016

Keep cool


Einstieg

Ein Gewerkschafter in Frankreich

Text und Foto: Sarah Thust

Die Welt in Zahlen

Text: Johannes Böhme

Saubere Sache

Text: Martin Theis
Foto: Jens Umbach

Wie man OP-Besteck auch ohne Stromanschluss sterilisieren kann, zeigen zwei Ingenieure aus Kassel.

Drei Männer stehen in einer Werkstatt, wobei einer auf einem Stuhl sitzt und die beiden anderen hinter ihm stehen. Sie sind von verschiedenen Werkzeugen und Ausrüstungen umgeben, darunter eine große Metallstruktur auf dem Boden und eine Anordnung von Solarzellen im Vordergrund. Bei der Werkstatt scheint es sich um einen Raum für die Produktion oder Installation von Solarmodulen zu handeln.

Das Auge trinkt mit

Text: Jens Bergmann
Illustration: Manu Burghart

Er diente seit fast 300 Jahren sowohl als Verpackung als auch als regionales Markenzeichen und fiel irgendwann aus der Zeit. Nun legte ein prominenter Franke Hand an den Bocksbeutel.

Das Bild zeigt eine grüne Glasflasche mit einem schwarzen Deckel vor einem weißen Hintergrund mit Punktmuster. Die Flasche scheint eine Weinflasche zu sein, und die Designelemente suggerieren eine moderne und stilvolle Ästhetik. Die Form und die Farbkombination der Flasche bilden einen visuell ansprechenden Kontrast zum weißen Hintergrund.

Wolfram (W)

Was im Periodensystem an Wirtschaft steckt.

Text: Dirk Böttcher

Der Silberberg

Die Entdeckung von Silber ließ im 16. Jahrhundert eine Metropole in den Anden entstehen, die heute vergessen ist.

Text: Ingo Malcher

Die im Geld schwimmen

Text: Patricia Döhle, Bettina Schulz

Das Kreuzfahrtgeschäft ist profitabler denn je. Weswegen Royal Caribbean Cruises längst nicht mehr nur in der Karibik verkehrt und jüngst das größte Passagierschiff der Welt in Fahrt setzte.

Bei dem Bild handelt es sich um einen Screenshot eines Finanzberichts oder -ausweises, in dem verschiedene Abschnitte gelb hervorgehoben sind, darunter ein Abschnitt mit der Überschrift "ROYAL CARIBBEAN CRYPTOCURRENCY LTD". Der Bericht scheint in Schwarz-Weiß gehalten zu sein, mit einem Teil des Textes in Gelb und einem Teil in Schwarz. Das Layout und der Aufbau des Berichts lassen darauf schließen, dass es sich um einen detaillierten Finanzbericht handelt, möglicherweise für ein karibisches Unternehmen.

Schwerpunkt: Digitalisierung

Ein Blatt wendet sich

Text: Lars Jensen
Foto: Roderick Aichinger

Die »Washington Post« setzt auf dieselbe Strategie, mit der Amazon groß wurde. Kann das im Journalismus funktionieren?

Das Bild zeigt ein gut ausgestattetes Fernsehstudio mit mehreren Kameras, Beleuchtungsanlagen und einer Schalttafel. Das Studio scheint für eine professionelle Fernsehproduktion konzipiert zu sein, denn im gesamten Raum sind verschiedene Kameras und Beleuchtungsgeräte angeordnet. In der Mitte des Raums ist das Bedienfeld zu sehen, das wahrscheinlich für die Steuerung der Kameras und anderer Geräte verwendet wird. Das Studio ist mit mehreren Stühlen und einem Schreibtisch ausgestattet und bietet so eine bequeme Arbeitsumgebung für die Crew. Das Gesamtlayout und die Ausstattung lassen auf eine hochwertige Fernsehproduktion schließen.

Der Golem und du

Text: Wolf Lotter
Illustration: Jan Robert Dünnweller

Kaum jemand zweifelt noch an der totalen Digitalisierung – nun auch des Denkens. So wird aus einer Technik eine Ideologie: der Digitalismus. Es wird Zeit, wieder nüchtern zu werden. Und das Original vor die Kopie zu setzen.

Das Bild ist eine farbenfrohe, abstrakte Illustration, die eine Frau zeigt, die auf einer Bank sitzt. Die Bank ist in Blau- und Gelbtönen gehalten, und der Hintergrund ist mit verschiedenen Formen und Farben gefüllt, darunter auch mit grünen, rosa und gelben Farbtupfern. Die Frau scheint nach oben zu schauen, möglicherweise in den Himmel oder zu etwas über ihr. Die Gesamtkomposition ist dynamisch und visuell ansprechend, wobei die Verwendung kräftiger Farben und abstrakter Formen ein Gefühl von Bewegung und Energie erzeugt.

„Die Lust an der Innovation ist eine Art Wahnsinn“

Interview: Steffan Heuer
Foto: David Magnusson

Der Zukunftsforscher Paul Saffo ist einer der prominentesten Deuter des Silicon Valley. Hier erklärt er, was die Helden der Digitalisierung bewegt und wohin ihre Reise führt.

Ein Mann steht selbstbewusst in einem Raum mit einem Bücherregal voller Bücher hinter ihm. Er ist mit einem marineblauen Pullover und blauen Jeans bekleidet und hat die Hände lässig in die Taschen gesteckt. Der Raum hat einen Holzboden und ein Gemälde an der Wand, das eine gemütliche und intellektuelle Atmosphäre schafft.

Wir nennen es Fortschritt

Von Katja Berlin

Alles schon mal da gewesen

Interview: Peter Laudenbach
Foto: Evelyn Dragan

Sie fühlen sich vom Tempo der Zeit überfordert? Schauen Sie mit dem Historiker Andreas Rödder zurück – das beruhigt.

Ein Mann im Anzug und mit Brille steht selbstbewusst mit verschränkten Armen vor einem Bücherregal in einer Bibliothek.

Wirtschaftswunderland

Text: Mareike Enghusen
Foto: Marvin Zilm

Das winzige Israel ist ein Paradies für Hightech-Firmen. Dank einer einzigartigen Zusammenarbeit von Wirtschaft, Forschung, Staat und Militär.

Der Köder

Text: Johannes Böhme
Foto: Tillmann Franzen (S. 60/61), Olivier Hess

Ein billiger Minicomputer soll Kinder für das Programmieren begeistern. Dafür müssen die sich ganz schön anstrengen.

Das Bild zeigt einen Raspberry Pi-Computer, dessen interne Komponenten sichtbar sind und der mit einem roten und schwarzen Kabel verbunden ist. Der Raspberry Pi ist an einer weißen Wand befestigt, und das Gerät verfügt über zwei USB-Anschlüsse. Das Bild enthält auch den Text "HDMI AV" in der unteren rechten Ecke, der auf die Art des Anschlusses oder der Schnittstelle des Geräts hinweist.

Plädoyer für Print

Interview: Harald Willenbrock
Foto: Hartmut Nägele

Wenn die frühen Opfer der Digitalisierung aufgezählt werden, sind Zeitungen und Zeitschriften meistens dabei. Warum eigentlich?, fragt der Mediaplaner Boris Schramm.

Das Bild zeigt einen Mann, der vor einer vertikalen Jalousie steht und die Hände in die Hüften gestemmt hat. Der Hintergrund ist eine weiße Wand mit vertikalen Jalousien, die eine minimalistische und moderne Umgebung schaffen. Der Mann scheint zur Seite zu schauen und möglicherweise etwas oder jemanden außerhalb des Rahmens zu beobachten. Das Bild enthält keinen erkennbaren Text, und die Position des Mannes im Verhältnis zu den Jalousien lässt vermuten, dass er sich in der Mitte des Bildes befindet.

Der Spion aus dem Netz

Text: Ingo Malcher
Porträt: Olivier Hess

Eliot Higgins versucht mit Google, Facebook und Youtube Kriegsverbrechen aufzuklären. Das kann im Prinzip jeder. Eine Anleitung.

Ein Mann im Anzug sitzt an einem Schreibtisch und arbeitet an einem Laptop-Computer. Er trägt eine Brille und scheint auf seine Arbeit konzentriert zu sein. Der Schreibtisch steht vor einem Fenster, das mit Jalousien verdeckt ist. Auf dem Schreibtisch befindet sich ein Mikrofon, was darauf hindeutet, dass er möglicherweise Audioinhalte aufnimmt oder überträgt. Bei dem Bild handelt es sich um ein Standfoto, das die Berufskleidung des Mannes und die Umgebung des Arbeitsplatzes festhält.

Der große Sprung

Text: Ingo Malcher
Foto: Roderick Aichinger

Die Digitalisierung hat viele Innovationen hervorgebracht. Doch verglichen mit anderen Umbrüchen bleiben sie überschaubar, sagt der Ökonom Robert J. Gordon.

Das Bild zeigt einen älteren Mann mit weißem Haar, der mit einem weißen Hemd bekleidet ist und vor einem schlichten weißen Hintergrund steht. Er scheint mit ernster Miene direkt in die Kamera zu schauen.

Digitalisierung in Zahlen

Text: Holger Fröhlich
Grafik: Moritz Stefaner

Vom Code-Äffchen zum Star

Text: Christoph Koch
Foto: Heji Shin

Programmierer sind eigenwillige Typen und werden händeringend gesucht. Einer, der weiß, wie sie ticken, ist Joel Spolsky. Besuch bei einem Veteranen der Szene.

Ein Mann steht in einem Raum, hält einen Schläger in der Hand und bereitet sich auf eine Partie Tischtennis vor. Er trägt ein T-Shirt mit einem grafischen Muster und hält einen Schläger in seiner rechten Hand. Der Raum scheint eine zwanglose Umgebung zu sein, möglicherweise ein Wohnzimmer oder ein Erholungsgebiet. Im Hintergrund ist ein Tisch zu sehen, was darauf hindeutet, dass der Mann Tischtennis spielen könnte.

Das nächste kleine Ding

Text: Patricia Döhle
Foto: Imke Lass

Seit Jahrzehnten sind Bankkunden hierzulande unzufrieden. Die vielen Start-ups, die sich neuerdings im Finanzbereich tummeln, bieten ihnen nun endlich die Gelegenheit zu wechseln. Doch das Gros der Verbraucher tut – nichts. Aus guten Gründen.

Ein Mann sitzt auf einer Couch mit einem Tischtennisschläger vor sich, in einem Raum mit einer Tischtennisplatte und einem Stapel bunter Kisten.

Wir züchten uns ein Haus

Text und Interview: Thomas Ramge
Foto: Felix Brüggemann

Jeff Kowalski ist Cheftechniker von Autodesk. Sein Job besteht darin, weit in die Zukunft zu schauen. Ein Gespräch über smarte Produkte und Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine.

Das Bild zeigt einen Mann, der an einem Schreibtisch sitzt, einen lila Pullover trägt und einen nachdenklichen Gesichtsausdruck hat. Im Hintergrund sind ein Fenster und eine Tür zu sehen, was auf einen Innenraum hindeutet. Der Mann scheint in einem kontemplativen oder entspannten Zustand zu sein, möglicherweise in ein Gespräch vertieft oder mit einer Aufgabe beschäftigt.

Wenn Kreise denken und lenken

Welche Organisationsform passt in die Wissensgesellschaft? Das Softwareunternehmen Netcentric versucht es mit der Holakratie.

Text: Dirk Dobiey, Dirk Böttcher

„Größe ist kein Verbrechen“

… sagt die EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager. Wieso sie trotzdem Google, Amazon und neuerdings auch Facebook im Visier hat, schildert sie hier.

Interview: Johannes Böhme

Die Suche nach der neuen Fortschrittsmaschine

Immer kleinere, leistungsfähigere und billigere Chips waren jahrzehntelang die treibende Kraft der digitalen Revolution. Das ist nun vorbei.

Text: Christian J. Meier

„Wissen ist ein Rohstoff, der der Veredelung bedarf “

Interview: Jan-Martin Wiarda
Foto: Jens Passoth

Wikipedia hat die Art verändert, wie wir Wissen teilen. Die Frage ist nur: Was haben wir dadurch gewonnen? Ein Streitgespräch.

Das Bild zeigt zwei Männer, die vor einem Bücherregal stehen, das mit Büchern gefüllt ist. Das Bücherregal ist hoch und mit verschiedenen Büchern in unterschiedlichen Größen und Farben gefüllt. Die Männer scheinen in ein Gespräch oder eine Diskussion vertieft zu sein, möglicherweise in einer Bibliothek oder einem Studienraum. Im Hintergrund ist eine weiße Wand mit einem Fenster zu sehen, durch das natürliches Licht die Szene erhellt.

Wie groß ist Big Data?

Text: Thomas Ramge
Illustration: Ika Künzel

Das Bild ist eine lebendige, abstrakte Illustration, die ein stilisiertes Cocktailglas mit Stiel und rundem Boden zeigt, umgeben von einer Vielzahl bunter Linien, die vom Glas nach außen strahlen. Die Linien sind in verschiedenen Farben gehalten und vermitteln ein Gefühl von Energie und Bewegung. Die Gesamtkomposition ist einfach und doch auffallend, wobei das Cocktailglas im Mittelpunkt steht.

Die Schrittmacher

Text: Patrick Witte
Foto: Michael Hudler

Die isländische Firma Össur entwickelt Prothesen, die dem menschlichen Willen gehorchen. Das stellt die Erfinder vor Fragen, die weit über die Medizintechnik hinausgehen.

Das Bild ist eine Schwarz-Weiß-Fotografie eines Mannes, der auf einem Sportplatz steht und einen Baseballschläger und ein Megaphon in der Hand hält. Er trägt eine Baseballmütze und ein langärmeliges Hemd. Im Hintergrund ist ein Feld mit Hügeln in der Ferne zu sehen, was auf eine Umgebung im Freien hindeutet. Der Mann scheint das Hauptmotiv des Bildes zu sein, und das Foto wird als für Menschen mit Behinderungen zugänglich beschrieben, was darauf hindeutet, dass es möglicherweise so gestaltet ist, dass es von Personen mit Sehbehinderungen oder anderen Behinderungen betrachtet werden kann.

Ist das öde

Ist uns in Zeiten von Smartphone und Internet die Langeweile abhandengekommen? Schön wär’s.

Text: Johnny Haeusler
Illustration: Philipp Blombach

Die ethische Maschine

Interview: Holger Fröhlich
Foto: David Payr

Sarah Spiekermann, Professorin für Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik an der Wirtschaftsuniversität Wien, will nicht der Maschine das Gute lehren – sondern dem Programmierer: Der müsse endlich Verantwortung übernehmen.

Das Bild ist ein schwarz-weißes Porträt einer Frau, die vor einem schlichten Hintergrund steht. Sie trägt eine weiße Bluse und eine Halskette mit mehreren Perlen. Die Frau blickt mit einem nachdenklichen Gesichtsausdruck zur Seite.

„Uns läuft die Zeit davon“

Text: Peter Laudenbach
Foto: Michael Hudler

Das Bild zeigt einen unübersichtlichen Büroraum, der mit verschiedenen Gegenständen wie Computern, Büromaterial und Geräten gefüllt ist. Der Schreibtisch ist mit Papieren, Kabeln und elektronischen Geräten bedeckt, was ein chaotisches und ungeordnetes Bild ergibt. Das Büro scheint ein Arbeitsbereich zu sein, der möglicherweise für Arbeits- oder Forschungszwecke genutzt wird.

Aus Wärme Kälte machen

Eine Berliner Ingenieurin hat einen Kühlschrank erfunden, der ohne Strom funktioniert. Er soll Leben retten.

Text: Frank Dahlmann

Ich Arme!

Text: Mercedes Lauenstein
Illustration: Silke Weißbach

Schluss mit dem Zwang zum beruflichen Dauerglück. Wir sollten wieder ungehemmt über unseren Job jammern dürfen.

Das Bild ist eine Illustration einer Person, die an einem Esstisch sitzt und eine Schüssel mit Essen vor sich hat. Der Tisch ist mit einem Löffel und einer Uhr an der Wand gedeckt. Der Raum ist mit einer Topfpflanze und einer Vase ausgestattet, die einen Hauch von Natur in den Raum bringen. Die Gesamtkomposition ist einfach und sauber, mit dem Fokus auf die Person und ihre Mahlzeit.

Ausstieg

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