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brand eins 02 /2016 Schwerpunkt Karriere

Isabelle Günzler, München
Seit einigen Monaten befinde ich mich selbst auf Jobsuche und bin frustriert. Trotz bester Zeugnisse (die nur leider keiner liest), interessanter Berufe und einer ansprechenden Schreibe (so sagt man zumindest) ergeben sich bei mir keine „neuen Wege“. Kaum jemand lädt mich zum Vorstellungsgespräch ein. Liegt es tatsächlich am Alter (45)? Und dass bei mir kein „Junior“ mehr vor dem nächsten Titel stehen wird? Ich habe den Eindruck, dass die Personalverantwortlichen gar nicht erkennen, welchen Mehrwert eine Mitarbeit von Personen mit meiner, zugegeben, bunten Vita darstellen könnte, weil ich eben in meinem Alter noch kein Häuptling war und mehrere berufliche Identitäten besitze. Zudem sind viele der Mitarbeiter, die über das Schicksal der Bewerber entscheiden, im Schnitt gute zehn Jahre jünger als ich, und für die bin ich einfach uralt, unstet und zu teuer!


brand eins 01 /2016 Das Glück des Anfängers

Amelie Kirchgässner, Cambridge
Ich habe gerade einen Monat auf Halley VI gelebt und gearbeitet. Von außen sieht die Station in der Tat beeindruckend aus. Es wäre jedoch wünschenswert gewesen, wenn sich der Architekt mehr um Funktionalität denn um Design gekümmert hätte, und sich das Design den Bedürfnissen derer, die dort leben und arbeiten, angepasst hätte. Thunderbirds war keine ausreichende Quelle der Inspiration! Wer möchte schon kalt und erschöpft von der Außenarbeit in Wohnbereiche kommen, die den Charme von Krankenhauswartezimmern haben? Wer möchte, wenn schon draußen sich alles in Weiß- und Blautönen abspielt, diese kalten Farben fast im gesamten Stationsbereich wiederfinden (Wandfarbe, Bodenbeläge, Wandbezüge, Möbelbezüge). Wer möchte sich etwa dreimal am Tag auf dem Weg zu Mahlzeiten (fast) den Kopf an einer Wendeltreppe stoßen, glasumhüllt, die einzige Unterbrechung in dem ansonsten ununterbrochen geraden Korridor von einem Ende der Station zum anderen? Ganz davon abgesehen ist es eine Zumutung, irgendetwas Schweres und meist Unförmiges daran vorbeitragen zu müssen. Über die Preiswürdigkeit des Designs von außen mögen die entscheiden, die meinen, sich damit auszukennen. Über die Funktionaliät als Lebens- und Arbeitsraum sagen solche Preise aber rein gar nichts aus.

Facebook-Reaktionen

brand eins 02/2016 Schwerpunkt Karriere

Why we work – meine beste Arbeit kommt erst noch.
Karriere geht heute nicht mehr wie zu Papas Zeiten. Das haben viele schon eine lange Zeit geahnt. Langsam wird es eine Erkenntnis, die sich durchsetzt. Jetzt müssen es noch die Unternehmen verstehen. Martin St.
Wenn sich der gut ausgebildete und begabte Nachwuchs weigert, Führungspositionen zu übernehmen, dann ist der Druck im Mittelfeld nicht mehr hoch genug und der Freiheitsgrad weiter oben einfach zu klein. Ergo ist das betriebspolitische System in den Unternehmen zu demokratisch. Zu viele Köche verderben den Brei. Und Chefkoch wird man nur durch Erfahrung und entsprechendes Talent.

brand eins 02/2016 Nach dem Spiel ist vor dem Spiel

Simone Weinert
Respekt! Solche Manager, ganz ohne Egotrip, brauchen wir! Und: Die Story ist klasse erzählt! Mathias Weidner
Tolle Geschichte. Chance wahrgenommen, auf die Schnauze gefallen und wieder aufgestanden. Richtig so! Erfahrung fürs Leben gemacht! Marco Marco
Sehr schön geschrieben, sehr angenehmer Mensch mit guter Haltung, der Herr Koch.

brand eins 02/2016 Auf die Plätze, fertig, los!

Thorsten Krämer
Ach Gott, jetzt fängt brand eins auch noch mit dem Kram an. Michael Ludwig Höfer
Ja. Das ist auch gut so. Weil es sich um eine gesellschaftliche Realität handelt, die nicht verschwinden wird. Und weil brand eins wie gewohnt aufzeigt, was geht. Mentorenprogramme etwa gehen, zum beiderseitigen Vorteil. Hannah Stoffer
Der „Kram“ sind Menschen, und die sind jetzt erst mal da. Dann kann man auch versuchen, was daraus zu machen. Oder weiter meckern.