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Frashtray One

Drei junge Männer wollen ein Alltagsproblem lösen. Mit einem smarten Aschenbecher.





• Prunkvolle Empfangsräume, Kronleuchter und Springbrunnen, alles glitzert und glänzt, kein Staubkorn weit und breit – so erlebte Aljoscha Althoff die Hotels in Dubai. Und draußen, direkt vor der Eingangstür: große, verdreckte Stand-Aschenbecher.

Der Student der Fachhochschule Köln wollte als angehender Wirtschaftsingenieur im Erdöl-Handel in Dubai arbeiten, doch er vertrug das Klima nicht. Zurück in Köln, ließ ihn das Bild des versifften Aschenbechers nicht mehr los. Vor Restaurants, Hotels, Firmenzentralen – überall stehen sie, stinkend, mit Ascheflecken behaftet, vor sich hin kokelnd. Sie machen den guten Eindruck eines jeden Hauses gleich am Eingang kaputt.

Althoff, selbst Raucher, kam auf die Idee, dass der Aschenbecher Kippen, Asche und Qualm irgendwie einsaugen müsste. In seinem Keller entwarf er den ersten Prototyp. Dann begeisterte er seinen Kommilitonen Marcel Eilers für die Idee. Beide standen kurz vor dem Bachelor, als sie beschlossen, das Studium ruhen zu lassen, den befreundeten Informatiker Benjamin Maertz hinzuzuziehen und ihre Idee in ein Produkt zu verwandeln.

Der Frashtray One verfügt über einen 360-Grad-Sensor. Sobald sich eine Person dem Aschenbecher nähert, wird 90 Sekunden lang die Luft der Umgebung angesaugt. Sobald die Hand nur noch 20 Zentimeter vom Aschenbecher entfernt ist, wird Stufe 2 aktiviert: Ein Einsaugstutzen saugt Asche oder Zigarettenreste ein. Eine direkte Berührung oder ein Ausdrücken der Zigarette ist nicht mehr nötig. Die Kippe fliegt von allein in den Auffangbehälter, der von einer luftdichten Klappe verschlossen wird. Ein Filter reinigt die angesogene Luft. Der Füllstandsanzeiger meldet, wenn der Behälter geleert werden muss. Später sollen seine Daten auch über eine App abrufbar sein. Die drei Entwickler haben ihre Erfindung patentieren lassen. Nun verhandeln sie mit Hotelketten in Deutschland und China. Nebenbei wollen sie noch ihren Bachelor nachholen. ---

Frashtray One

Eine Erfindung von Aljoscha Althoff und Marcel Eilers von der Fachhochschule Köln sowie dem Informatiker Benjamin Maertz

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