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leserbriefe@brandeins.de

brand eins 06/2015 Titel

Frank Dovidat, Hamburg
Chapeau! Der Titel der Ausgabe ist famos. Selten ist ein Thema so gut und überraschend auf den Punkt gebracht worden.


brand eins 06/2015 Schwerpunkt Talent

Carola Portenlänger, Grünwald
Wer sich mit Begabung und Talent auseinandersetzt, egal in welchem Gebiet, egal ob als Lehrer, Elternteil, Wissenschaftler oder Manager, der sollte unbedingt folgendes Buch lesen: Heinrich Jacoby, „Jenseits von Begabt und Unbegabt – Zweckmäßige Fragestellungen und zweckmäßiges Verhalten“.

brand eins 05/2015 „Nicht allen alles versprechen!“

Klaus Milke, Hamburg
Energisch muss Bjørn Lomborg widersprochen werden, wenn er meint, Angela Merkel solle mal eben beim G7-Gipfel die im bislang breitesten UN-Konsultationsprozess ermittelten 17 Nachhaltigkeitsziele (SDG) und 169 Unterziele durch die 19 Prioritäten des Copenhagen Consensus Center ersetzen. Er lässt völlig außer Acht, dass es hier um einen langwierigen politischen Prozess zwischen Staaten geht, den man auf keinen Fall desavouieren und dessen positive Verhandlungsergebnisse man nicht fahrlässig infrage stellen darf. Eine fast einmalige Allianz aus Staaten hat sich hinter den derzeitigen Verhandlungsstand gestellt, darunter alle G7-Länder sowie auch China, Indien, Brasilien und elf afrikanische Länder. Darunter viele Staaten, die sich sonst in internationalen Prozessen eher gegenseitig blockieren. Und warum handelt es sich um mehr Ziele als bei den acht Millenniumszielen (MDG)? Bei den SDG geht es um alle Staaten dieser Welt. Mit den globalen Entwicklungszielen sind also auch die Industrie- und Schwellenländer gemeint.

brand eins 05/2015 Planwirtschaft

Michael Bertram, Grenzach-Whylen
Die erste Aufgabe von Gründern und Gründungsberatern ist es, aus einer vagen Idee ein tragfähiges Geschäftsmodell zu entwickeln. Das ist die Hypothese. Wenn es gelingt, diese durch Kontakte mit potenziellen Kunden und/oder strategischen Partnern zu verifizieren oder anzupassen, ist ein Start wesentlich erfolgversprechender als auf der Basis eines umfangreichen Businessplans, der erst noch den Alltags-Check bestehen muss. Gleichwohl kann ein schlanker Businessplan nach wie vor nützlich sein, insbesondere bei Finanzierungsgesprächen mit Banken.

Facebook-Reaktionen

brand eins 06/2015 Die Schwierigen

Barbara Kluge
Falsch verstandenes Recht auf Gleichheit führt hierzulande doch dazu, dass nur Mittelmaß akzeptiert und gefördert wird – mit sinkenden Maßstäben. Für ein Land, dessen wichtigstes Gut Wissen und Forschergeist sind, eine gefährliche, aber wohl politisch und gesellschaftlich gewollte Entwicklung. Gerhard Schwartz
Große Begabungen brauchen im Normalfall keine Förderung, sie dürfen nur nicht von durchschnittlichen Begabungen beurteilt und behindert werden! Das reicht, ist aber verdammt selten der Fall, in einer Gesellschaft, die vom Gleichheitswahn geprägt wird. Guido Gothenburg
Ein gewisses Maß an Gleichheit ermöglicht doch die weitgehende Entfaltung von Talenten erst. Früher warst du zum Knechtdasein geboren und basta! Alexander Fischer
Ich frage mich, wie sehr Personaler tatsächlich innovativ sind oder innovativ sein wollen. Denn das, was in der Wirtschaft in weiten Teilen in Sachen Auswahlprozess immer noch abläuft, ist aus meiner Sicht eine Lachnummer, die nicht nach dem fragt, was ein Unternehmen besser macht. Die richtigen Fragen zu stellen kann nie etwas mit Katalogisierung zu tun haben.

brand eins 06/2015 Talentsuche per App

Michael Pliwischkies
Grauenhaft. Vielleicht täusche ich mich. Aber diese weitere prozessorientierte Optimierung / Virtualisierung bedeutet zumindest für mich ein gewisses Maß an kulturellem Verlust. Ralf von Trademark
Microtrends sind wertvoll! Wer sich früher in den Clubs aufgehalten hat und das heute noch tut oder versucht zu tun, dem dürfte aufgefallen sein, dass da jede Kultur schon lange verloren gegangen ist. Ich glaube, dass die Auswertung von Microtrends überhaupt noch Innovation möglich macht. Andreas Lukas
Es kommt zu kultureller Inzucht, bei der das, was gehört wurde, wieder erzeugt wird. Deshalb ist es negativ.