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Lorm Glove

… erleichtert die Kommunikation für Taubblinde.





Menschen, die weder sehen noch hören können, verständigen sich mit dem sogenannten Lorm-Alphabet. Dabei wird Druck auf bestimmte Punkte an Fingern oder Handpartien ausgeübt, die einzelnen Buchstaben zugeordnet sind. Dazu ist ein direkter Körperkontakt nötig, und nur sehr wenige Menschen, meist enge Verwandte, beherrschen diese Sprache. Deswegen leben Taubblinde meist sozial isoliert.

Der Lorm Glove, ein Handschuh gespickt mit kleinen Sensoren und Motoren, kann die Druckpunkte in digitalen Text übersetzen und per SMS und E-Mail versenden sowie auf Facebook oder Twitter posten. Eingehende Nachrichten werden vom Handschuh als Vibration wiedergegeben, quasi „vorgelesen“. Taubblinde können so ein Stück weit besser am sozialen Leben teilhaben.

Entwickler: Tom Bieling und Tiago Martins, Design Research Lab, Berlin
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