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Leserbriefe

brand eins 02 /2015 Neuro-Astrologie

Erwin Hemetsberger, Wien
Ich bin zum einen Leser; mir gefällt der wiewohl nicht immer fundierte, so doch bemüht kritische Blick von brand eins auf das Wirtschaftstreiben an sich. Zum anderen bin ich in Österreich Partner von Neuromarketing Labs, jenem Unternehmen, dem in der aktuellen Ausgabe lediglich „Größe in der Disziplin Reklame in eigener Sache“ zugetraut wird. Ich möchte auf die Zitate der von Ihnen herangezogenen „Experten“, die diese Behauptung belegen sollen, nicht näher eingehen. Möglicherweise wurden ihnen ganz einfach die falschen Fragen gestellt. Aus dem Zusammenhang gerissen reichen die Wortspenden jedenfalls aus, die Arbeit der Neuromarketing Labs ordentlich zu desavouieren. Wenn dies Absicht war, dann herzlichen Glückwunsch.


Eines wurde bei der Recherche möglicherweise überhört. Die hohe Trefferquote von erfolgreichen Spots und Wohlfühlpreisen, wie sie Neuromarketing Labs beforschen, wurden und werden in der Realität bestätigt. Kein Wunder eigentlich, handelt es sich bei Dr. Müller, Professor Lamme und einer Reihe anderer Forscher rund um die Neuromarketing Labs um seriöse Wissenschaftler und Experten auf ihrem Gebiet.

brand eins 02 /2015 „Geiler Scheiß“

Paul Cierpinsky, Thale
Ich bin Paul, komme aus Thale und bin 13 Jahre alt. Zudem gucke ich jeden Tag Youtube-Videos. Aber jetzt zu Simon Unge. Man sieht, was für eine große Community er hat, aber ich bin der Meinung, dass sein Ausstieg bei Mediacraft unnötig öffentlich gemacht wurde. Hätte es besser gefunden, wäre er einfach, wie zum Beispiel Apecrime, ausgetreten!

Er hat zwar gesagt, dass es nicht an einzelnen Mitarbeitern, sondern an der Geschäftsführung liegt – aber er wusste genau, dass es einen Riesen-Shitstorm für Mediacraft gibt. Außerdem finde ich das Video von Simon Unge (Die schwerste Entscheidung meines Lebens. #Freiheit) unnötig dramatisiert. Denn die Aussage, dass er damit seine Existenz aufs Spiel setzt, ist kompletter Mist. Er konnte und kann lässig davon leben! Und dann später noch zu sagen, dass die Zuschauer nicht wissen, wie es hinter den Kulissen aussieht, verstehe ich auch nicht. Warum hat er denn dann das Video gemacht? Ich finde es insgesamt unnötig von Simon Unge und habe das Video auch negativ bewertet!

Facebook-Reaktionen

brand eins 02/2015 Flipper statt Bowling

Tim von Janssen
Ich finde interessant, dass ihr direkt am Ende des Texts die Lösung für die Ausbildung von Marketingstudenten aufzeigt: Es geht nicht um Techniken, die alle fünf Jahre veralten, sondern um Strategien und erst dann um die Auswahl der Werkzeuge. Ein Student muss nicht wissen, wie er den Power Editor von Facebook verwendet, sondern warum ein Marketingtreibender auf Facebook als Kanal zugreifen und wann er es lieber bleiben lassen sollte.

Gleichzeitig müssen Marketingstudenten und den Chefs von morgen beigebracht werden, dass es im Geschäft nicht als Erstes um Absatz geht, sondern um Kundenzufriedenheit. Wenn das mal endlich bei „Entscheidungsträgern“ ankommt, dann können wir auch endlich richtig schönes Marketing machen, an dem sowohl die Kunden als auch wir Spaß haben. Mehr Geld verdient man dann komischerweise auch noch. Bis dahin müssen die Unternehmen aber wohl weiter Google für jeden potenziellen Absatzklick bezahlen und uns fragen, warum 90 Prozent unseres Traffics von Google kommt.

direkte Antwort von Philipp Gensel
Sie sprechen mir da ein Stück weit aus der Seele. Aber wofür das Ganze machen, wenn es nicht um den Absatz geht? Was nützen mir drei zufriedene Kunden, wenn diese das Unternehmen nicht finanzieren? wieder: Tim von Janssen
Wenn man sich davon löst, an jeder Ecke den letzten Cent herauszuquetschen, dann entwickelt man auch endlich spannende Projekte, die von allein Geld machen. Dann fängt man nämlich nicht mit der Frage an: „Wie machen wir 20 Millionen im dritten Quartal?“, sondern mit: „Was wollen die Kunden eigentlich?“

brand eins 02/2015 Versteckte Botschaften

Thomas Schmidt
Advertorial. Was für ein Bullshit. Verarscht werden und dabei was lernen schließt sich ja wohl aus. Peter Ablinger
Früher: „Dieser Betrieb bezahlt dir die nachfolgende Sendung.“
Heute: „Dieses Produkt nimmt diverse Youtube-Videos für mindestens 4 Sekunden als Geisel.“