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leserbriefe@brandeins.de

brand eins 09 /2014 Gute Arbeit

Werner Böhi, Chur /Schweiz
Im spannenden Artikel von Wolf Lotter hat mir der folgende Gedanke gefehlt: Unsere Tätigkeit (Arbeit) soll meines Erachtens eine Aufgabe umfassen, die von den Nutznießern eine sicht- und spürbare Anerkennung und Würdigung erfährt.


brand eins 09 /2014 „Es gibt keinen Zeitdruck“

Robin Lauritzen, per E-Mail
Das ist der bisher beste Beitrag, den ich seit meinem Studienbeginn zum Thema Bologna-Reform gelesen habe: vielen Dank!

brand eins 09 /2014 Das Reich der Freiheit

Peter Mitmasser, Wiener Neudorf / Österreich
Wollen Sie wirklich von einem Roboter gepflegt werden? Oder doch lieber von einem Menschen, auch wenn der manchmal schlecht gelaunt ist, sich gelegentlich irrt, immer in Zeitdruck ist und es Ihnen nie ganz recht machen kann?

brand eins 04 /2014 Mikroökonomie

In der April-Ausgabe stellten wir in der Rubrik Mikroökonomie Stella Laurent, 22, vor, eine Hausangestellte, deren größter Wunsch eine Nähmaschine war. brandeins-Leser wollten helfen – und mit einer kleinen Sammelaktion bei Facebook gelang es, eine Nähmaschine nach Yamba in den Usambarabergen zu bringen. Ihren Dank wollen wir Ihnen nicht vorenthalten:

Facebook-Reaktionen

brand eins 09/2014 Das Reich der Freiheit

Schorsch Neu
So ein Quatsch.
1) Automatisierung gibt’s seit ca. 100 000 Jahren. Frei werdende Arbeitskraft wurde schon immer und wird auch in Zukunft in (uns heute eventuell noch unbekannte) Tätigkeiten/Berufe umgeleitet. Das war schon immer so – warum sollte es jetzt anders sein?
2) Ein „Reich der Freiheit“ wird es niemals geben – denn der Mensch will arbeiten, er will forschen, neue Dinge ausprobieren und sie dann auch umsetzen. Hängt auch stark mit 1) zusammen.
Erstaunlich, dass der alte Schuh immer wieder rausgeholt wird und ihn brand eins dann auch noch abdruckt. Peinlich. Michael Ludwig Höfer
Wer arbeitet, was er will, forscht, wie er will, und ausprobiert, wie er will, ist definitiv frei. Das Problem besteht darin, dass noch immer ein großer Teil der Erwerbsbevölkerung Arbeiten verrichtet, die eher für den Broterwerb nötig sind und nicht für die Lust am Arbeiten, das Forschen und Ausprobieren. Der Artikel, genauso wie zum Beispiel das aktuelle Buch „Arbeitsfrei“, enthält die Aussage, dass die Produktivitätsfortschritte möglicher-/anzunehmenderweise so groß sein werden, dass größere Teile der Bevölkerung als Arbeitskräfte freigesetzt werden, ohne für das BIP benötigt zu sein. Die Frage ist dann: Wie kommen diese freigesetzten Menschen zu einem Einkommen? Jan-Bernd Meyer
Herr Renn liefert mit seinen Antworten selbst gute Argumente, warum genau diese Verluste bezüglich der Kontrolle, bezüglich der Arbeitsplatzverluste und in Bezug auf die Verarmung der zwischenmenschlichen Kontakte sehr realistisch und vorhersehbar sind. Auf das Argument der beiden britischen Wissenschaftler, die in einer Untersuchung prognostiziert haben, dass – jedenfalls in den USA – 47 Prozent der Arbeiten obsolet werden, ist er gar nicht eingegangen. Herr Renn täuscht sich, wenn er den Einfluss automatisierter Systeme, Humanoide etc. geringschätzt. Ko Ke
Solange sich unsere Gesellschaft über „Vollbeschäftigung“ und den klassischen „Arbeitsplatz“ definiert – unabhängig von der Leistung für das Allgemeinwohl, für die Gesellschaft – ist und bleibt das Umdenken beziehungsweise die Umleitung von vorhandener Leistungsfähigkeit schwer.