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brand eins 12/2013 Einmal öko und zurück

Helmut Bleckwenn, Garmissen



Gelungene Reportage, die auch Menschen erreicht, die mit Landwirtschaft nichts am Hut haben.

brand eins 12/2013 Einmal öko und zurück

Gaby Krautkrämer, Frickenhausen am Main

Man kann den Überlegungen von Bauer Hatje folgen. Wenn Ökolandbau zur Plage für das eigene Leben wird, muss es erlaubt sein zu hinterfragen, ob die Umwelt Vorrang vor der eigenen Existenz hat. Dass es so weit gekommen ist, ist ursächlich der unheiligen Allianz von EU-, Bundes-, Landes- und Verbandspolitik zuzuschreiben. Statt eines Bekenntnisses zum ökologischen Landbau inklusive regionaler Vermarktung wird mit absurden Vorschriften dafür gesorgt, dass gerade die kleinen regionalen Erzeuger und Vermarkter nur mit Mühe überleben können oder eben auch aufgeben müssen.

Zum Beispiel zielen Vermarktungsstrategien der Verbände darauf ab, dem Verbraucher vorzuspiegeln, dass Öko-Produkte kaum teurer sind als konventionelle. Aktuelles Beispiel aus unserem Bioladen: eine verpackte Wurst in Scheiben, 70 Gramm für 2,89 Euro, bei der die Verpackung fast so viel wiegt wie die Wurst. Danke sehr. Da fahren wir lieber zu Metzger Rögele, von dem wir wissen, dass er ordentliche Qualität ohne Zusätze produziert, und kaufen die Wurst dort, frisch aufgeschnitten. Dem wird das Leben aber auch sauer gemacht, denn er kann nicht mehr in seinem eigenen Schlachthaus schlachten, sondern muss, aufgrund absurder EU-Vorschriften, die für Groß-Schlachtereien ausgelegt sind, seine Tiere nun in einem Schlachthof töten lassen, um sie dann als Kadaver durch die Gegend zu fahren bis zur Verarbeitung in seiner Metzgerei. Und das hat nun nichts mit Öko zu tun.

brand eins 10/2013 Schwerpunkt Normal/Titel

Boris Koch, Düsseldorf

Ihre Ausgabe zum Schwerpunkt Normal hat mir wieder viel Freude bereitet. Danke dafür. Aber irgendetwas stimmte nicht mit dem Titelmotiv – und als ich dieser Tage von unserem Lieferanten die wöchentliche Ration Bio-Möhrchen erhielt, sah ich das Problem deutlich vor mir: Ihr Titel-Möhrchen ist ein Weibchen!

Mein Störgefühl bezog sich also auf den Gesichtspunkt der Geschlechter-Gleichstellung. Gott sei Dank lässt sich dieser Fauxpas durch eine Richtigstellung aus der Möhrenwelt schaffen.
Mit karotinhaltigen Grüßen aus Düsseldorf

Korrektur:

Im Beitrag „Deutsches Haus“ (10 / 2013) bezeichneten wir die Firma Town & Country als erfolgreichsten Markenhaushersteller – das gilt allerdings nur für die jüngste Zeit. Langfristig gesehen ist „Modicus“ der Heinz von Heiden GmbH Massivhäuser noch erfolgreicher: Zwischen 1985 und Oktober 2013 wurden 43.000 Modicus-Häuser fertiggestellt.