Minapharm Pharmaceuticals

Ein kleines Pharmaunternehmen bei Kairo überwindet politische und religiöse Gegensätze. Und rettet so Menschenleben.





• Kairo filtert das Blau aus dem Himmel. Al-Qahira, die Siegreiche, wie Ägyptens Hauptstadt auf Arabisch heißt, steckt wie meist im Stau. Auf der Ismailia Desert Road quälen sich Autokorsos Stoßstange an Stoßstange aus der Innenstadt hinaus in die Vororte. Dorthin, wo Menschenhand der Wüste Oasen der Moderne abgetrotzt hat. Büroviertel, Industriegebiete. Plötzlich ragt ein Gewehrlauf in das gewohnte Bild, ein zweiter und ein dritter. Die Uniformierten am Abzug haben sich hinter Stapeln von Sandsäcken verkrochen. Am Straßenrand parken mehrere Panzer. Allzeit bereit zum Einsatz gegen die Feinde der Staatsmacht.

Ägypten im Frühling 2014 ist ein zerrissenes Land. Nur drei Jahre ist die Revolution gegen das Regime von Husni Mubarak her. Jetzt feiert eine Mehrheit, so scheint es, die Rückkehr der alten Garde, plakatiert Hauswände mit überlebensgroßen Porträts des vermutlich nächsten Präsidenten Abd al-Fattah al-Sisi, nascht Pralinen mit dem Antlitz des Feldmarschalls und heiratet sogar in Brautkleidern, auf denen sein Foto aufgedruckt ist. Wer in der Jubelarie einen Moll-Ton anstimmt, muss kein radikaler Muslim sein, um den starken Arm der neuen alten Machthaber zu spüren. Auch jene, die noch immer an einen Wandel zur Demokratie glauben, werden verfolgt. Derweil legen islamistische Fanatiker aus Protest gegen die Wiederkehr der Generäle Bomben.

Das sind die Umstände, denen ein lokales Pharmaunternehmen zu trotzen versucht. Minapharm Pharmaceuticals, so der Name der Firma rund 60 Kilometer nordöstlich von Kairo, ist eine seltene Perle. Sie baut eine eigene Biotechsparte für die Entwicklung und Herstellung von Biopharmazeutika auf, die erste und einzige nicht nur im Land, in ganz Nahost. Die hauseigene Forschung ermöglichte bereits die Entwicklung von Medikamenten, die nur einen Bruchteil dessen kosten, was multinationale Konzerne verlangten. Die Behandlung von Hepatitis C zum Beispiel, eine Volksseuche in Ägypten, ist nun keine Frage des Geldes mehr.

Religion ist Nebensache

Ein Vorzeigeunternehmen ist Minapharm aber auch deshalb, weil hier Menschen ein gemeinsames Ziel verfolgen, deren Miteinander in Ägypten selten selbstverständlich war und es in der augenblicklichen Lage noch weniger ist: Muslime und Christen, Anhänger des Militärs und solche der Muslimbrüder, die den Putsch gegen Ex-Präsident Mohammed Mursi verurteilen und deshalb automatisch als Staatsfeinde gelten.

Ahmed Yehia und Momen Amer zum Beispiel. Wenn die beiden jungen Männer für eine Schicht eingeteilt sind, deutet nichts darauf hin, wie viel die zwei außerhalb der sterilen Räume trennt. Schwer zu sagen, welche der bis über die Nasen maskierten Gestalten in den weiten hellblauen Schutzanzügen und den bis zu den Waden reichenden unförmigen Stiefeln in Operationssaal-grün bei den gewaltsamen Protesten gegen die Absetzung Mursis im vergangenen Sommer selbst nur knapp einer Verhaftung entkam – und wer in diesem April vermutlich den Mann wählen wird, der die Niederschlagung der Muslimbrüder zum Programm erklärt hat. Der eine hat sich morgens aus seiner Wohnung neben der ehemaligen Mubarak-Residenz im Kairoer Stadtteil Heliopolis auf den Weg gemacht, der andere ist in Nasr City aufgebrochen, eine Hochburg der Muslimbrüder.

Doch das zählt jetzt alles nicht. Yehia und Amer haben ihre politischen Gegensätze wie Jeans und Pulli abgestreift, im Air Shower gelassen, der Staub und Keime vom Körper bläst, ehe sie sich den Apparaten nähern dürfen. In einem Fermenter müssen Hefezellen angesetzt werden, aus denen nach sieben Tagen das Protein Interferonalpha-2a zur Therapie chronischer Hepatitis-C-Erkrankungen gewonnen werden kann. Weltweit sind schätzungsweise 170 Millionen Menschen mit dem Virus infiziert, das zu schweren Leberschäden führen kann. Jedes Jahr sterben rund 350 000 Menschen an den Folgen. Allein in Ägypten sind etwa 15 Prozent der rund 81 Millionen Einwohner mit dem Virus infiziert. Rund 165 000 Neuinfektionen kommen jährlich hinzu.

Erst durch die Entwicklung des Nachahmerprodukts Reiferon bei Minapharm konnten die Kosten für die Behandlung in Ägypten um das Sechsfache gesenkt werden. Eine 48 Wochen dauernde Therapie koste nun weniger als 2000 US-Dollar, lobt die Organisation Ärzte ohne Grenzen. Originalhersteller wie Merck oder Roche waren nach der Markteinführung des Biosimilars gezwungen, billigere Zweitmarken anzubieten.

Für Ahmed Yehia hat die Entwicklung eine ganz besondere Bedeutung. 2005 starb ein Onkel des 34-Jährigen an den Folgen einer Hepatitis-C-Infektion – ein Jahr bevor Yehia sein Pharmaziestudium in Kairo beendete und seine Stelle bei Minapharm antrat. Seine Mutter konnte vier Jahre später mit Reiferon gerettet werden. „Das hat mich sehr bewegt. Es war für mich der Beweis, dass ich die richtige Entscheidung getroffen und meine Zeit gut genutzt hatte.“

Yehia kann sich noch gut daran erinnern, wie ihn Kommilitonen einst belächelten. Sie waren nach dem Diplom als Pharmareferenten bei den lokalen Ablegern der großen Multis eingestiegen und verdienten viel Geld, indem sie Ärzten und Kliniken die neuesten Produkte von Novartis, Pfizer & Co. empfahlen. „Minapharm war dagegen klein und vergleichsweise unbedeutend. Ich kannte die Firma vom Namen her, erfuhr aber erst beim Vorstellungsgespräch, dass hier eine Biotechsparte im Aufbau war.“

Das war Neuland. Zwar gibt es in Ägypten jede Menge Pharmaziestudenten, weil das Studium neben Medizin und Ingenieurtechnik zu den Fächern zählt, die ihren Absolventen berufliches Ansehen versprechen. „Aber Biotechnologie war an der Uni nur ein winziger Teil des Lehrplans“, erzählt Yehia. „Wir lernten den Stoff eigentlich nur für die Prüfungen, um ihn hinterher gleich wieder zu vergessen. Es gab ja keine praktische Anwendung.“ Das Angebot von Minapharm anzunehmen sei ein Risiko gewesen. „Niemand wusste zu dem Zeitpunkt, ob das hier funktionieren würde. Aber ich war fasziniert von dieser neuen Welt. Und wenn es funktionierte, dann würde ich hier ein Baby aufwachsen sehen und mithelfen, es zum Marktführer zu machen.“

Erfolgreich in der Nische

Dieses „Baby“ wird demnächst acht Jahre alt. Den Mangel an eigener Expertise glich Minapharm zunächst durch ein Joint Venture mit dem Düsseldorfer Mittelständler Rhein Biotech GmbH aus. So entstand Rhein-Minapharm Biogenetics. 2010 dann übernahmen die Ägypter für 30,4 Millionen Euro 95 Prozent an dem Berliner Lohnhersteller und Zelllinien-Spezialisten Probiogen AG. „In Fachkreisen sorgte das damals für ziemliches Aufsehen“, erinnert sich Frank Mueller, der als Forschungsmanager für Prozessentwicklung nach Kairo wechselte. „Ein ägyptisches Unternehmen, das ein deutsches übernahm? Das war ungewöhnlich. Und in Kairo war man natürlich mächtig stolz.“ Die Biotechsparte wuchs schnell. Von den insgesamt rund 1000 Minapharm-Mitarbeitern arbeiten inzwischen rund 100 an den Medikamenten auf Proteinbasis.

Für die Ägypter war die Neuausrichtung mehr wirtschaftliche Notwendigkeit als Prestigeprojekt. Die Fabrik im Industriegebiet von Kairo hat seit der Gründung in den Fünfzigerjahren eine wechselvolle Geschichte hinter sich, heute fertigt sie zu 90 Prozent Lizenzprodukte amerikanischer oder europäischer Hersteller. Das Osteoporose-Medikament Ossopan etwa stammt von Pierre Fabre, das Heuschnupfenmittel Lorano von Hexal, Glucophage gegen Diabetes von Merck. Jeden Monat schießen Tabletten, Kapseln, Ampullen und Cremetuben für mindestens sechs Millionen Packungen aus den Pressen. Das unablässige Wummern und Stampfen ist über mehrere Stockwerke zu spüren. Hinter den Maschinen in den neonhell erleuchteten Hallen sitzen in langen Reihen Frauen in weißen Kitteln an Förderbändern, stülpen von Hand Beipackzettel über die Tablettenverpackungen und stecken diese in Schächtelchen, bevor sie versandfertig in Kartons verpackt werden.

„Wir bekommen die Rohmaterialien von den Lizenzgebern. Dafür verlangen diese immer mehr Geld. Gleichzeitig ist das Gesundheitsministerium aber dagegen, die Preise für Medikamente anzuheben“, erklärt Anwar Mikhail, der Marketingleiter, das Dilemma. „Biotechnologie ist für uns eine Nische, in der wir diesem reinen Lizenzgeschäft entgehen und selbst in die Entwicklung einsteigen können.“ Von den umgerechnet 36,5 Millionen Euro Umsatz hat Minapharm voriges Jahr 1,25 Millionen Euro in die Biotechsparte gesteckt.

Die bürokratischen Hürden sind allerdings ziemlich hoch. Gerade weil biotechnologische Prozesse sehr komplex sind und es sich um ein junges und in Ägypten bis vor Kurzem gänzlich unbekanntes Forschungsgebiet handelt, fordern die Behörden aufwendige Zulassungsverfahren und viel schärfere Überwachungsmaßnahmen als bei der klassischen Herstellung von Generika.

Mikhail arbeitet seit 40 Jahren bei Minapharm. Der 67-Jährige kann sich an schwere Zeiten erinnern, als das Unternehmen in den Siebzigern verstaatlicht und dadurch 20 Jahre lang in seiner Entwicklung behindert wurde. Der Manager, der auch an der Kairoer Universität lehrt, hat noch immer eine dezidierte Meinung über Forschungsfreiheit in seinem Land. „Den Behörden ist es lieber, wenn Arzneimittel woanders entwickelt und dann nach Ägypten importiert und hier nachgemacht werden. Das bedeutet aber, dass die Ägypter aufhören müssen, selbstständig zu denken. Deshalb wird an unseren Universitäten sehr viel Theorie vermittelt, und danach wissen die Leute nicht, wie sie sie anwenden sollen.“

Das Misstrauen bleibt

Die Suche nach anderen Möglichkeiten und neuen Wegen will Mikhail streng auf die Naturwissenschaften begrenzt wissen. Neue Technik? Gern. Aber was die junge Generation da vor drei Jahren mit dem Aufstand gegen das Regime von Husni Mubarak angezettelt habe, habe doch nur ins Verderben geführt. Deshalb ist er froh, dass mit Feldmarschall al-Sisi wieder ein Mann der alten Garde die Zügel in die Hand genommen hat. „Einen Besseren können wir in diesen Zeiten nicht finden. Er wird das Land aus einer sehr schwierigen Situation führen“, ist er überzeugt und schimpft auf „ausländische Mächte, die Ägypten kaputtmachen wollen“. Das könne man doch jeden Tag in der Zeitung lesen, sagt Mikhail und beruft sich frappierend kritiklos auf Medienberichte, die seit Monaten eine verwegene Verschwörungstheorie nach der anderen präsentieren.

„Deutschland, die geheime Zentrale des Terrorismus“ lauten etwa solche Schlagzeilen. Der Bundesregierung wird vorgeworfen, der Muslimbruderschaft logistische Hilfe zu leisten. Die der Militärführung nahestehende Zeitung »Al Watan« will von einem konspirativen Treffen der Geheimdienstchefs aus sieben Ländern – neben jenen aus Deutschland und den USA auch die der Intimfeinde Iran und Israel – erfahren haben, um ein Attentat gegen al-Sisi vorzubereiten. Verschwörungstheorien sind in Ägypten seit jeher beliebt. Sie verfangen selbst bei hochgebildeten Menschen, die in ihrem Beruf jede Stelle hinterm Komma prüfen.

Der pH-Wert der Hefezellen wird vermutlich irgendwo bei 2 liegen, warum sie ihn dennoch messe? Ein Lächeln huscht über das Gesicht von Manal Moussa, dann beugt sie sich wieder über das elektronische Messgerät. 2,36 trägt sie dann am Computer in eine Liste ein. Es ist Routinearbeit für die 40-jährige Leiterin der Hefe-Fermentierung. Zwei- bis dreimal täglich zieht sie ihren weißen Kittel an, streift blaue Einmalhandschuhe über und prüft im Labor den Fortgang des Gärungsprozesses. Temperatur, pH-Wert, optische Dichte der Zellen – das sind alles Parameter, die sich exakt messen lassen. Da gibt es kein vielleicht oder ungefähr, da ist Sicherheit in diesen unsicheren Zeiten. Auch deshalb arbeitet Moussa gern hier. Sie ist noch gar nicht lange wieder zurück in Ägypten, dem Land, das sie als Vierjährige verließ, weil ihre Eltern als Lehrer an die arabische Schule nach Bonn gingen. 30 Jahre hat Moussa dort gelebt. Bonn sei ihr Zuhause, sagt sie. „Ägypten ist Heimat.“

Hier wundert sich niemand, dass eine Frau mit Kopftuch eine Führungsposition bekleiden kann. Moussa hat den Schleier erst spät angelegt, mit 30. „Ich wollte, dass nichts fehlt.“ Wenn es Zeit ist für das Gebet, zieht sie sich in den Lagerraum zurück. Es ist kein idealer Platz für Besinnung. Ein spezieller Gebetsraum für die Muslime aber fehlt bei Minapharm, weil die Firma Religion als Privatangelegenheit sieht. Das ist keine Selbstverständlichkeit in einem Land, das den Islam zur Staatsreligion erklärt hat und die Minderheit der etwa zehn Prozent koptischen Christen per Gesetz zu Ahl al-dhimma, also zu Schutzbefohlenen, macht. In vielen Berufen dürfen sie gar nicht erst arbeiten. Boutros Boutros-Ghali, der ehemalige Uno-Generalsekretär, konnte deshalb nie Außenminister Ägyptens werden.

„In diesem Land lebten von Beginn an Menschen verschie-dener Religionen und Kulturen“, sagt Marianne Raymond, die Personalchefin. „Wir versuchen hier, Vielfalt zu fördern und zu leben. Das ist gut für das Betriebsklima und auch für das Geschäft.“ Schon aus Gründen der zahlreichen Feiertage für jede der beiden Religionsgruppen, fügt sie verschmitzt hinzu: „So können wir sicher sein, dass immer irgendjemand zur Verfügung steht.“

In den vergangenen drei Jahren verließen dennoch mehr als ein Dutzend Christen Minapharm. Vor allem nach dem Wahlsieg der Muslimbrüder 2012 wanderten manche nach Kanada und die USA aus. Meist waren die Visa-Anträge schon Jahre vorher gestellt worden. Denn wie schon 2010 und 2011 in den Tagen vor der Revolution brannten nun wieder koptische Kirchen. Weil sich viele Kopten als legitime Nachfolger der Pharaonen betrachten, hegen radikale Muslime den Verdacht, dass sie auf der Seite autoritärer Machthaber stehen. Einst aufseiten Mubaraks, der die Muslimbrüder unterdrückte, heute aufseiten al-Sisis.

„Das ist bei Minapharm kein Thema“, sagt Maria El Ghazaly. „Wenn wir morgens hierherkommen, zählt nur das gemeinsame Ziel.“ Vor Kurzem ist die 34-jährige Christin in die zweite Führungsebene unterhalb des deutschen Managements aufgerückt. Eine Anerkennung ihrer Leistungen, sagt Mueller. Dank kompetenter ägyptischer Mitarbeiter sollen die Deutschen in Kairo eines Tages überflüssig werden.

El Ghazaly führt ein Team mit 26 Leuten, zu denen auch Manal Moussa gehört. Die Frauen, beide unverheiratet, wissen, dass Beziehungen zu einem Mann aus der anderen Religionsgruppe tabu sind. Allein derartige Gerüchte haben in Ägypten schon zu schweren Ausschreitungen geführt. Ihre Familien würden sie sofort verstoßen. „Aber ehe wir Christen vor Ostern unsere 40-tägige Fastenzeit beginnen, laden uns unsere muslimischen Kollegen noch mal groß zum Essen ein. Und zum Fastenbrechen nach dem Ramadan ist es umgekehrt.“

2006 war die Pharmazeutin eine der Ersten in der Abteilung für Forschung und Entwicklung bei Rhein-Minapharm. „Damals waren wir nur zu dritt oder zu viert. Wenn man für das einzige Unternehmen im Land auf einem Gebiet arbeitet, ist es ein wenig einsam und schwierig, vorwärtszukommen. Wir können unsere Erfahrungen nicht mit anderen Kollegen austauschen, außer wir reisen zu Kongressen im Ausland, und bei der Fortbildung sind wir ganz auf uns selbst angewiesen.“

Eine Firma macht Schule

Langsam aber wächst die Anerkennung auch im Ausland. Unter anderem aus Asien mehren sich Anfragen, ob man Reiferon nicht importieren könne. Zu dem Hepatitis-Medikament kamen das Anti-Thrombosemittel Thrombexx sowie das Präparat Extrauma gegen Thrombosen, Hämatome und Entzündungen hinzu. Alle drei wurden auf Basis der Hefezellen entwickelt, die bei Minapharm mit Hingabe gezüchtet werden. El Ghazaly und ihr Team forschen jetzt an der Weiterentwicklung bestehender Produkte durch neue Formeln, versuchen zum Beispiel, polymere Ketten von Polyethylenglycol an die Proteine zu binden oder mittels Nanotechnologie neu zu formulieren. Bei Interferon ist das Experiment schon gelungen. Die Substanz bleibt dank der ein-gebundenen Ketten Polyethylenglycol länger im Körper aktiv und muss den Patienten daher nur noch einmal in der Woche gespritzt werden – statt dreimal wie zuvor.

„Es ist interessant, das große Ganze vor Augen zu haben“, sagt El Ghazaly. Sie will ihre Arbeit unbedingt in Ägypten fortführen, für die Ägypter. Deshalb hofft sie jetzt auf Ruhe, draußen vor den Toren von Minapharm. „Die anderen könnten sich doch einfach ein Beispiel daran nehmen, wie wir hier zusammenleben und arbeiten.“ ---