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leserbriefe@brandeins.de

brand eins 02/2013 Mein Freund, die Flasche
Stefanie Effner, Head of Media Relations/Coca-Cola, Berlin


Wir haben Ihren Artikel über Coca-Cola mit einiger Verwunderung gelesen. Bereits am Erscheinungstag Ihres Magazins haben wir über soziale Medien unsere Position zu Ihrem Artikel verbreitet. Da es auf den digitalen Kanälen keine Antwort Ihrerseits gab, wenden wir uns nun mit einem klassischen Leserbrief an Sie.

Zwei Dinge sind uns besonders wichtig:

Coca-Cola wird von Fachleuten auf der ganzen Welt als einer der Vorreiter in den digitalen und sozialen Medien anerkannt. Allein in Deutschland tauschen wir uns mit über einer Million Follower auf Facebook und über 7000 auf Twitter aus. Über unsere Serviceline kommunizieren wir jährlich über vierzigtausendmal per E-Mail oder Telefon direkt mit Konsumenten, das ist sogar vom TÜV Süd mit der Note 1,33 zertifiziert. Wir versprechen nicht nur Dialog, wir leben ihn jeden Tag.

Informationen zu unseren Produkten und unserer unternehmerischen Verantwortung stellen wir seit vielen Jahren transparent im Internet zur Verfügung. Ein Fakten-Check bei uns in Berlin hätte verhindert, dass schlichtweg falsche Aussagen aus dritten Quellen zitiert werden.

(Anm. der Redaktion: Wir freuen uns über die Reaktion per Leserbrief, auch wenn sich ein gewisses Misstrauen gegen nicht soziale Medien zeigte: Das Schreiben erreichte uns per Brief, per Fax und über diverse E-Mail-Boxen. Allerdings ging es in dem Beitrag gerade nicht um die Zahl der Follower und die Anrufe bei der Hotline, und es ging auch nicht um Coca-Cola Deutschland. Unser USA-Korrespondent Steffan Heuer wollte im Heimatland von Coca- Cola herausfinden, wie eine große Marke kommuniziert und ob man mit echten Menschen, nicht nur mit anonymen Hotlines in Kontakt treten kann. Der direkte Zugang zum "Director of Social Media" oder einem "Communications Specialist" blieb in den USA verwehrt; auch Frau Effner ist nur über presse@ zu erreichen.) brand eins 02/2013 Konsequent inkonsequent
Jürgen Althoff, St. Wendel

Nachhaltigkeit ist kein Prinzip der Evolution. Und das ist auch gut so. In der Forstwirtschaft, aus der dieser Begriff stammt, bedeutet er, dass der Holzeinschlag die langfristige Existenz des Waldes nicht gefährden sollte. Dabei geht es nicht um Evolution, sondern um die Wertsicherung von Eigentum auf der Basis jahrhundertelanger Erfahrungen mit dem Leben von Bäumen. Die Autorin und Gleichgesinnte verstehen hingegen Nachhaltigkeit als die "Kanonisierung" vorläufiger, häufig auch wissenschaftlich sehr umstrittener Ansichten als Richtlinien zukünftigen Denkens und Investierens. Insofern ist die von der Autorin beklagte mangelhafte "Nachhaltigkeits-Moral" der Verbraucher ein aus meiner Sicht erfreuliches Zeichen für Mündigkeit und selbstständiges Denken.

brand eins 02/2013 Die Kreditfabrik
Wilfried Rink, Remagen

In dem Beitrag heißt es: "Zudem verlangt Easycredit weder Bearbeitungs- noch Kontoführungsgebühren." Beides muss inzwischen laut Gesetz selbstverständlich sein.

(Anm. der Redaktion: Der Leser hat recht - im vorigen Jahr haben acht Oberlandesgerichte entschieden, dass Banken für Kredite keine Bearbeitungsgebühr mehr verlangen dürfen; entsprechende Klauseln in den Geschäftsbedingungen sind unzulässig. Nach Auskunft der Verbraucherzentralen halten sich viele Banken allerdings nicht an diese richterlichen Vorgaben - wohl auch, weil eine Entscheidung des Bundesgerichtshofs noch aussteht.) brand eins 02/2013 Die Symbiose
Sven M. Walla, Hillesheim

Ich finde es schwierig, in einem Bericht über ein wegen Korruption verurteiltes Unternehmen von Moral zu sprechen. Ritter Sport hat nicht nur in Nicaragua, sondern auch in Deutschland versucht, die Gesetze der Marktwirtschaft außer Kraft zu setzen. Diesmal mit illegalen Preisabsprachen zum Schaden seiner Kunden.

brand eins 02/2013 Cui bono?
Thomas Müller, Weinstadt

Erziehungspartnerschaft ist das Schlagwort in den Bildungseinrichtungen. Warum dann nicht die Kompetenzen der Eltern richtig nutzen? Ein Finanzberater kennt sich am besten mit Geld aus. Ein Gastronom aus dem Ort ist der ideale Partner für die Mensa. Ehrenamt macht am meisten Spaß und ist am besten eingesetzt, wenn die Engagierten ihr Wissen und Können weitervermitteln können. Wenn man dann gut darüber spricht? Ja, prima.