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Neuigkeiten

• "Ich mag Ihr Magazin – aber mir fehlt die Zeit, es regelmäßig zu lesen." Solches Feedback bekamen wir häufiger, und es hat uns nicht ruhen lassen. Wie wäre es, wenn wir unseren Lesern zu der Möglichkeit verhelfen, sich auch immer dann weiter mit brand eins zu beschäftigen, wenn sie, zum Beispiel unterwegs, irgendwann eine kleine Pause haben? Wenn wir ihnen also zum gedruckten Heft automatisch eine auf Smartphone oder Tablet lesbare digitale Version liefern?




Gute Idee – und der Beginn eines Weges, der deutlich länger war als gedacht. Nicht nur, weil wir uns dafür von unserer alten App verabschieden und eine neue entwickeln mussten, die auch auf Smartphones läuft. Vor allem brauchten wir dafür auch ein für iOS- wie Android-Geräte gleichermaßen geeignetes System, um das Angebot breit nutzbar zu machen.

Als wäre das nicht schon Veränderung genug, haben wir uns dann noch eine weitere Komplikation aufgeladen: Wir wollten die digitale Version – die es weiterhin auch einzeln zu kaufen geben wird – nicht nur Abonnenten kostenlos zugänglich machen, bei denen das dank der Abo-Nummer vergleichsweise einfach ist, sondern auch den Käufern von Einzelheften. Denn viele unserer Leser verzichten auf den Preisvorteil beim Abonnement, weil sie viel unterwegs sind, sich gern von jedem Titel neu überzeugen lassen oder einfach eine Abneigung gegen Vertragsbindungen haben. Treue Leser sind sie dennoch – immerhin haben sie brand eins zum bestverkauften Wirtschaftsmagazin am Kiosk gemacht.

Wie aber verhilft man dem Einzelheftkäufer zu seiner digitalen Version? Wir haben recherchiert wie für eine große brandeins-Geschichte – und keine perfekte Lösung gefunden. Durchlaufende Codes, ob als Zahl oder QR-Symbol, sind in Druck und Verwaltung zu teuer. Beigeklebte Gutscheinkarten auch. Also haben wir uns für einen Weg entschieden, der zu brand eins passt: Wir vertrauen Ihnen. Wer auf www.brandeins.de seine E-Mail-Adresse angibt und eine kleine Frage beantwortet, bekommt so Zugang zur digitalen Version. Und sollte sich wider Erwarten zeigen, dass das allzu blauäugig war, werden wir (vielleicht mit Ihrer Hilfe) eine neue Lösung finden.

Überhaupt freuen wir uns über Anregungen, Verbesserungsvorschläge, Kritik – auch was unsere neue Website betrifft, die mit dieser Ausgabe online geht. Sie passt sich ebenfalls verschiedenen Tablet- und Smartphone-Formaten an, bietet im Onlinekiosk und auf den redaktionellen Seiten eine Menge zum Stöbern und Entdecken. Und weiterhin, was brandeins-Leser schon an der alten Seite schätzten: alle Ausgaben, mit Ausnahme der jeweils aktuellen, im Volltextarchiv.

Und warum soll man dann brand eins noch kaufen, wenn man es online mit einem Monat Verspätung kostenlos lesen kann? Noch dazu, da wir – nach acht Jahren erstmals wieder – den Preis erhöhen, auf 8,50 Euro? In den vergangenen 14 Jahren haben darauf immer mehr Leser eine für sie schlüssige Antwort gefunden. Wir arbeiten dafür, dass das auch in Zukunft so bleibt. ---

Gabriele Fischer
Chefredakteurin