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leserbriefe@brandeins.de

brand eins 04/13 Titel: Sie wünschen?
Hans-Peter Schmücker, Rödermark


Ganz einfach: mehr solcher Hefte! Überragende Ausgabe ... bin bei der Hälfte ... muss weiterlesen. Sollten Sie an alle Gewerbevereinsvorsitzenden und Wirtschaftsförderer verteilen!

brand eins 04/2013 Schwerpunkt Handel
Suresh Walter Heilmann, Freiburg

Ich habe zahllose Websites konsultiert, von großen und von kleinen Unternehmen, mal aus beruflichem Interesse, mal aus Leidenschaft für andere Themen, auf der Suche nach Realisierungsmöglichkeiten. Die "Partner"-Haltung zum Kunden ist die Ausnahme. Wie man sie erkennt? Es wird klar signalisiert, dass der Kontakt zum Kunden erwünscht ist, Kontaktdaten sind zur Auswahl angeboten, oft mit Fotos der Mitarbeiter.

In der Regel aber ist der Kunde eher der saure Apfel, in den man beißt, wenn's gar nicht anders geht. Die gesamte Website signalisiert: Kontakt? Was ist das? Die Möglichkeit, mit dem Unternehmen oder gar mit einer Abteilung oder einem Mitarbeiter zu kommunizieren, muss man mit der Lupe suchen. Oft findet sich selbst im Impressum eine "info@firma.de"- oder noch besser "webmaster@firma.de"-Adresse. Ansprechpartner sucht man vergeblich.

Na klar, ist ja auch verständlich. Ein Konsument soll konsumieren, nicht Fragen stellen. Die zu beantworten kostet Zeit, und die ist bekanntlich Geld wert.

brand eins 04/2013 Editorial: Die Rückkehr des Kunden
Anna Wicht, Troisdorf

Wurde den Kunden nun wirklich das Steuer in die Hand gegeben? Oder wird nicht vielmehr den Menschen etwas vorgemacht, wenn man ihnen verspricht, sie könnten sich im Internet spielend leicht selber zu Fachberatern machen? Zweifelsohne wird online eine Fülle von Informationen zur Verfügung gestellt, mit denen Verbraucher theoretisch ihre strukturelle Unterlegenheit gegenüber Händlern und Herstellern kompensieren könnten. Doch ist diese Aufgabe nicht damit getan, ein paar Suchbegriffe bei Google einzugeben. Mit beratungsportal.de wollen wir den totgeglaubten vertrauensvollen Fachberater auf virtuelle Weise neu erfinden und anbieten, was sowohl offline als auch online bislang gefehlt hat: Verbraucher werden wieder gefragt, was sie wollen, und kriegen Produkte "vorgesetzt", die ihnen wirklich gefallen.

brand eins 04/2013 Zerrüttete Beziehungen
Ulla Böcker, per E-Mail

Nach fast zwei Tagen Dauerfrust in der Auseinandersetzung mit Air-Berlin wollte ich mir etwas Gutes gönnen und mich für den Rest des Sonntags mit der Lektüre der brandeins entspannen. Und dann las ich im genannten Artikel über die Erfahrungen des Herrn Koch mit Air-Berlin - und verspürte spontan das Bedürfnis, meine eigenen hinzuzufügen: Eigentlich sollte ich nur im Auftrag meiner in Marokko weilenden Tochter einen Rückflug umbuchen. Online ist es aufgrund eines technischen Defektes nicht möglich.

Dies bestätigte ein Hotline-Mitarbeiter, den ich nach zweistündiger Wartezeit in der Warteschleife bei schrecklicher Musik erreichte. Eine telefonische Umbuchung sei aus Datenschutzgründen nicht möglich, erklärte mir irgendwann später eine weitere Mitarbeiterin. Meine Tocher solle per Mail eine Vollmacht an eine bestimmte Mail-Adresse schicken. Was diese auch tat. Aber die Mail-Adresse existiert nicht. Stunden später! Eine weitere Mitarbeiterin gab mir eine neue Mail-Adresse für die Vollmacht. Ich schicke Beschwerde-Mails an die Service-Hotline, bitte um Rückmeldung. Es tut sich nichts. Der Sonntag ist gelaufen.

Nachtrag: Vier Tage später wurde die Umbuchung bestätigt. Fragen Sie bitte nicht, wie ich das hingekriegt habe.

brand eins 04/2013 Welt in Zahlen
Maren Koenig, per E-Mail

Sie schreiben, es seien mehr als eine Million (US-?)Soldaten zwischen 1968 und 2011 in Kriegen gefallen. Wie kommen Sie auf diese Zahl? Ich komme auf weniger als 100 000.

Anm. der Redaktion: Die Leserin hat natürlich recht, da ist uns leider ein Fehler unterlaufen. Richtig müsste es heißen: Amerikanische Soldaten, die seit Gründung der USA in Kriegen gefallen sind, in Millionen: 1,17; Amerikaner, die zwischen 1968 und 2011 in den USA durch Schusswaffen getötet wurden, in Millionen: 1,38 Korrektur 2: Auf Seite 79, "Handel in Zahlen", sind die Angaben für den "Onlinehandel mit Privatkunden" versehentlich in Millionen ausgewiesen - natürlich muss es Milliarden heißen.