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Paul Polak

Paul Polak hält nichts von Entwicklungshilfe. Er bekämpft die Armut mit der Marktwirtschaft. Porträt eines Rastlosen, der das Leben von Millionen Menschen verbessert hat. Und nun vor seiner größten Herausforderung steht.




- Sauberes Trinkwasser ist ein Menschenrecht. Das hat die Uno-Vollversammlung vergangenes Jahr beschlossen. Davon weiß Bula Sahoo nichts. Und selbst wenn, nützte es ihm nichts. Der Bauer lebt in Manikpur Patna, einem Dorf mit etwa 100 Einwohnern im Osten Indiens. Seit Tagen hat er es wieder einmal am Magen. "Das Wasser aus der Handpumpe des Dorfes ist schlecht", berichtet er einer Gruppe von Fremden, die ihn umringt und mit Fragen löchert. Besonders hartnäckig gebärdet sich einer mit Mütze und fleckigem Poloshirt. Was will der Alte nicht alles wissen: Wie gut die Pumpe funktioniert, wie oft die Bewohner an Durchfall erkranken, wie viel sie für die Arzneien bezahlen.

Paul Polak, der Mann mit der Mütze, kennt die Probleme mit verseuchtem Wasser und den Uno-Beschluss - doch er hält nichts davon: "Ich bin gegen die Menschenrechte", sagt er grinsend, "nicht weil ich das wirklich bin, aber weil dann alles nach Entwicklungshilfe schreit - und so geht alles schief." In seinen Augen ist die klassische Entwicklungshilfe gescheitert: "Allein nach Subsahara-Afrika wurde eine Billion Dollar gepumpt, aber was hat es gebracht?" In den Sand gesetzt worden sei die ungeheure Summe, weil Almosen die Menschen träge machten und weil viele Helfer lieber in klimatisierten Büros abgehobene Pläne schmiedeten, statt in Dörfern wie Manikpur Patna Menschen wie Bula Sahoo zu fragen, was sie wirklich brauchen.

Auch andere äußern solche Kritik, aber kaum einer lässt der Schelte so viele Taten folgen wie Polak: Mit unkonventionellen Projekten hat er Millionen geholfen, bitterer Armut zu entkommen. Das Magazin "Atlantic Monthly" kürte ihn zu einem der mutigsten Denker neben Größen wie dem Ex-Apple-Chef Steve Jobs oder dem US-Präsidenten Barack Obama. Polak ist mit 77 Jahren in einem Alter, in dem die meisten längst ihre Rente genießen. Er trägt zwei Hörgeräte, hinkt leicht - aber all das hindert ihn nicht, nun auch noch das globale Trinkwasserproblem lösen zu wollen.

Etwa eine Milliarde Menschen riskieren jedes Mal ihre Gesundheit, wenn sie Wasser trinken. Am meisten litten die Kinder, sagt Daniele Lantagne, Wasserbauingenieurin an der Harvard University: " Jährlich sterben anderthalb Millionen Kinder unter fünf Jahren an Durchfall - oft ist verseuchtes Wasser die Ursache." Nur Lungenentzündung tötet mehr Kleinkinder. Kaum zu zählen sind die Versuche der Entwicklungshelfer, das zu ändern - mit mäßigem Erfolg, klagt Lantagne.

Paul Polaks Lösung: Der Markt soll es richten. Der ländliche indische Bundesstaat Orissa dient ihm als Testmarkt für sein neu gegründetes Unternehmen Spring Health, das sauberes Trinkwasser an Kunden verkaufen will, die weniger als zwei Dollar pro Tag verdienen - gemäß Uno-Definition die Ärmsten der Armen. Das sind rund 2,5 Milliarden potenzielle Kunden, um die sich niemand kümmert, weil sie keinen Profit versprechen. Polak sieht das anders. Aber um den Gewinn einzustreichen, muss er eine gewaltige Aufgabe lösen: Allein in Indien leiden offiziellen Angaben zufolge Menschen in 670 000 Dörfern unter verschmutztem Trinkwasser. Unsummen wären nötig, um die Infrastruktur auf Vordermann zu bringen - Geld, das der Staat nicht hat.

Selbst da, wo die Regierung investiert, nutzt dies wenig. Die Bewohner Manikpur Patnas wissen das aus eigener Erfahrung. Die öffentliche Pumpe funktioniere kaum noch und fördere nur verseuchtes Wasser zutage, klagt Bula Sahoo. "Dabei ist sie erst ein paar Jahre alt." Lediglich ein Rinnsal tröpfelt aus dem Rohr, als der drahtige Mann zur Demonstration den Pumpenschwengel kräftig bearbeitet. Als er Polak die Sache mit dem Rohrleitungssystem erzählt, gerät der in Rage. Die Behörden hatten Manikpur Patna eine Wasserversorgung mit Brunnen, Reservoir und Leitungen spendiert - ein Luxus, wie ihn hier nur wenige Dörfer kennen. "Dann klauten Diebe die Stromleitung zur Pumpe", erzählt Sahoo, "und nun kommt niemand, um sie zu reparieren."

Polak knurrt: "Ein Irrsinn", und überschlägt flugs die Kosten für die Ruine: Auf etwa 800 Euro pro Familie kam der Bau, dazu sechs Euro tägliche Betriebskosten, als sie noch lief - viel zu teuer für eine Gegend, in der eine Familie drei, vier Euro pro Tag verdient.

Was tun stattdessen? Polaks Geschäftsmodell sieht so aus: Spring Health stellt in einer Zentrale aus simpler Kochsalzlösung ein Desinfektionsmittel her, das verseuchtes in trinkbares Wasser verwandelt. Dazu braucht es lediglich ein Elektrodengerät für 200 Euro und etwas Strom. Ein Mitarbeiter liefert die Chlorverbindung per Motorrad in die umliegenden Dörfer. Die Firma hat mit dortigen Tante-Emma-Läden Franchise-Verträge abgeschlossen. Sie stellt einen 3000-Liter-Tank zur Verfügung, liefert das Desinfektionsmittel und sorgt für das Marketing. Der Ladenbesitzer füllt den Tank mit Wasser aus seinem Brunnen, verkauft das desinfizierte Nass und erhält dafür einen Viertel des Erlöses. Ein Vorteil dieser Methode sind die geringen Transportkosten: Statt Unmengen Wasser in Flaschen fährt Spring Health nur etwas Chlorverbindung über die Feldwege.

Der magische Dreiklang: den Armen helfen, Jobs schaffen und ein gutes Geschäft machen

Seit einem Jahr läuft der Testbetrieb mit einer kleinen Zentrale und einem Dutzend Verkaufsstellen in ebenso vielen Dörfern. Der tägliche Umsatz liegt bei 10 000 Litern. Die Kunden kaufen 10 bis 20 Liter pro Familie und Tag zu einem Preis von zwei Rupien pro Liter - etwa drei Eurocent. Alle profitieren davon: Die Käufer erhalten sauberes Wasser zu einem Preis, den sie sich leisten können. Sie bleiben gesund, sparen bei den Medikamenten und fallen weniger aus bei der Arbeit oder in der Schule. "Wenn ein Kind an Durchfall erkrankt, so kann das 7000 Rupien kosten dabei verdiene ich pro Tag bloß 200 bis 300", sagt Biranji Barahla, ein Kunde.

Die Ladenbesitzer wiederum steigern ihre bescheidenen Umsätze und gewinnen an Prestige, weil sie für sicheres Wasser sorgen. Und Spring Health macht Gewinn. "Weil alle Beteiligten etwas verdienen, haben sie ein Interesse daran, dass der Laden läuft", sagt Polak. Die Wasserexpertin Daniele Lantagne hat den Betrieb besichtigt: "Mustergültig", lautet ihr Urteil. "Polak hat die Verhältnisse genau studiert und sein Unternehmen daran angepasst."

Der Mann begann sich mit Armut zu beschäftigen, als er gerade reich geworden war. Geschäfte in der Immobilien- und der Ölbranche brachten ihm drei Millionen Dollar ein, und das im Nebenverdienst, denn Polak arbeitete in Denver als Psychiater. Dabei fiel ihm auf, dass viele depressive Menschen zugleich arm waren. "Ich fragte mich, wie sie der Armut entkommen könnten." Wenn Polak sich eine Frage stellt, dann radikal: Er gab seine Praxis auf und reiste nach Bangladesch - denn wo gab es ärmere Leute, von denen man lernen konnte, wie man mit wenig durchs Leben kommt? Er begann, Bauern zu befragen, Handwerker, Rikschafahrer. Und hat damit nie mehr aufgehört: 3000 Menschen interviewte er in den vergangenen 30 Jahren. "Ich habe von ihnen mehr gelernt als durch alles andere, was ich getan habe." Zum Beispiel sein wichtigstes Prinzip der Entwicklungshilfe: Arme müssen Wege finden, um mehr zu verdienen.

Was banal klingt, wurde zur Maxime seines Lebens. In Bangladesch erkannte er, was die Bauern brauchten, um auf einen grünen Zweig zu kommen: Pumpen, die sie von den Launen des Regens unabhängig machten. Allerdings mussten die Geräte viel billiger sein als alles, was es gab. Eine scheinbar unlösbare Aufgabe - genau das Richtige für Polak. Er investierte zwei Millionen Dollar in die Organisation International Development Enterprises (IDE). "Wir müssen Märkte schaffen, an denen auch die Ärmsten teilnehmen können - als Konsumenten und Unternehmer."

So ließ er eine Tretpumpe aus Blech und Bambus entwickeln, die 20 Euro kostete. Der Preis war konkurrenzlos und trotzdem ohne Subventionen möglich. Die Pumpe verdreifachte das Jahreseinkommen vieler Bauern und schuf Jobs auf dem Land: Handwerker konnten sie herstellen und reparieren. IDE half, die Produktion und die Lieferkette aufzubauen. Zusätzlich betrieb die Organisation Marketing, nur dafür floss öffentliches Geld. Die Entwicklungsagentur der Schweiz (Deza) spendierte sieben Millionen Euro. Eine Investition, die sich lohnte. Den zwei Millionen Käufern ermöglichten die Pumpen zusätzliche Ernten im Wert von mehr als einer Milliarde Euro. Und das in einem Land, das als hoffnungsloser Fall galt, erinnert sich Urs Heierli, Ende der achtziger Jahre Chef der Deza in Bangladesch.

Polaks ehrgeiziges Ziel: Für sein Wasserprojekt soll kein Cent Steuergeld ausgegeben werden

Die Pumpe wird nun auch in Ländern wie Indien, Vietnam und Nepal vertrieben. Zusätzlich erweiterte IDE das Angebot, etwa um Bewässerungssysteme. Dabei gehorcht alles dem Prinzip der "radikalen Erschwinglichkeit". Nur so können sich die Allerärmsten die Produkte leisten. "Polak hat so manchen Ingenieur zur Weißglut getrieben, bis die Ware günstig genug war", sagt Heierli. Das Resultat: Bisher entkamen 17 bis 20 Millionen Bauern mit seiner Hilfe der Armut. "Polak hat einer ähnlichen Zahl von Menschen geholfen wie Muhammad Yunus, der Miterfinder des Mikrokredits", sagt Heierli. "Und Yunus hat bekanntlich den Nobelpreis bekommen."

Als würdevollen Preisträger kann man sich Polak allerdings kaum vorstellen. Er ist zwar ein brillanter Redner, aber nicht sehr charmant. Niemand ist vor seinem Sarkasmus sicher, nicht einmal potenzielle Geldgeber. Und er zieht das wirkliche Leben den Konferenzsälen vor. Am liebsten befragt er Leute, um sein Geschäftsmodell zu verfeinern. Seine Neugier ist unstillbar. Ein Mitarbeiter erzählt, IDE habe die Feldforscher in zwei Schichten eingeteilt,um seinen Arbeitstag abdecken zu können. Ist der Letzte müde nach Hause gegangen, denkt der Chef weiter über das Projekt nach oder schreibt im Blog "Out of Poverty", den er auf seiner Website Paulpolak.com angelegt hat.

Beim Wasserprojekt will Polak sein Prinzip noch weiter treiben als mit IDE: Keine Rupie an Subventionen soll fließen, das Geschäft sich komplett selbst tragen. Darum gründete er Spring Health. Für den Versuchsbetrieb hat Polak ein halbes Dutzend Mitarbeiter engagiert.

Er teilt seine Zeit auf zwischen seiner Frau in Denver, gelegentlichen Besuchen der beiden Enkel, Vorträgen und seinen Forschungsreisen durch Ostindien. In drei Jahren will er 10 000 Dorfläden beliefern. "Wenn du mit deinem Produkt nicht das Leben von 100 Millionen Armen verbessern kannst - vergiss es", sagt er beim Treffen mit einem Investor. Auch zu diesem Anlass trägt er ein verschwitztes Shirt. Bei der Hinfahrt blieb das Auto eines Mitarbeiters auf einer vierspurigen Straße stehen. Ohne mit der Wimper zu zucken, stieg Polak aus und half in der Tropenhitze, den Wagen aus dem Verkehrsgewühl in eine Nebenstraße zu schieben.

Einen Tag danach streift er bereits wieder durch das vom indischen Boom vergessene Orissa. Noch gibt es einige Probleme zu lösen. Zum Beispiel hatten die Geschäfte anfangs kaum Kunden jenseits eines Umkreises von 50 Metern. Suresh Mahapatra soll das ändern. Er trägt eine blaue Kappe und eine Weste mit Spring-Health-Logo und fährt mit einem klapprigen Fahrrad durch das Dorf Gaudapatana. Am Lenker baumeln zwei Kanister, zwei weitere sind auf dem Gepäckträger befestigt: Mahapatra ist auf Liefertour. "Pani!", ruft er, "Wasser", und klopft an eine Haustür. Sie öffnet sich einen Spalt. Eine Frau nimmt ihm den Kanister ab. Etwa drei Eurocent Aufpreis kostet der Lieferservice. "Wasserholen ist Frauensache", erklärt Polak, "und wir haben erst nach und nach bemerkt, dass sie sich nicht weit vom Haus entfernen, weil es sich nicht schickt."

Der Lieferdienst hat noch weitere Probleme gelöst. Die Boten bedienen nun auch jene Siedlungen, die zu klein sind für einen eigenen Tank. Und sie beliefern die Dalit, die Ureinwohner Indiens, die im Kastensystem noch unter den niedrigsten Stufen stehen. Viele Dalit trauen sich nicht aus ihren Strohhütten ins Dorf, weil sie dort beschimpft werden. Als ein Dalit trotzdem Wasser einkaufte und dabei den Hahn berührte, musste der Ladenbesitzer den Tank leeren und reinigen, sonst wären die Dorfbewohner der höheren Kasten weggeblieben. Andere würden angesichts solcher Zustände verzweifeln, Polak hat mit seinen mobilen Wasserverkäufern ein Geschäft daraus gemacht. Dank ihrer sei der Umsatz der Händler um die Hälfte gestiegen. "Der Gewinn", sagt er, "wird uns in die hintersten Winkel Indiens treiben."

Trotz des erfolgreichen Pilotbetriebs und forscher Rhetorik bleibt Polak Realist: "Wir stehen erst am Anfang. Unser Modell kann scheitern." So wie der Konzern Procter & Gamble, der in Entwicklungsländern ein Desinfektionspulver mit bescheidenem Gewinn verkaufen wollte. Ohne Erfolg. Schwer tut sich auch Sodis, eine von Schweizer Forschern entwickelte Methode, die sogar kostenlos ist: Wasser in einer PET-Flasche wird für einige Stunden in die Sonne gelegt und so von Wärme und UV-Strahlen sterilisiert.

"Man kann das Verhalten der Menschen nur schwer ändern", sagt Daniele Lantagne von der Harvard University. Viele brächten Durchfall nicht mit verseuchtem Wasser in Verbindung. Darum sähen sie auch nicht ein, warum sie für sauberes Wasser bezahlen oder besonderen Aufwand treiben sollten.

"Arme Kunden sind besonders kritisch", sagt Polak. "Setzt der Vater einen Dollar aufs Spiel, bezahlt die Familie dies womöglich mit Hunger." Spring Health geht dieses Problem mit Aufklärung und Marketing an. Fährt der Angestellte Amitav Swain auf dem Motorrad in die Dörfer, um das Desinfektionsmittel zu liefern, testet er auch öfter die Brunnen. Etwa jenen auf dem Dorfplatz von Taraboi, in dessen Schacht eine Schildkröte gemächlich ihre Bahn durchs milchige Wasser zieht. "Ich zeige den Bewohnern die Bakterien in den Kulturschalen, damit sie sehen, wie schmutzig es ist."

Die schicken Uniformen der fahrenden Wasserhändler und die Werbung an den Hauswänden fallen unter das klassische Marketing. Wer dies für überflüssigen Schnickschnack halte, irre sich, sagt Polak: Arme Leute seien "nicht anders als wir: Auch sie wollen, was der reiche Nachbar kauft". Er will die Macht der Marke Spring Health auf weitere Produkte ausdehnen. Ihm schwebt ein Getränk zum Anrühren vor, mit Zitronenaroma und vielen Nährstoffen - ein typisches Polak-Projekt: Die Firma macht zusätzliche Gewinne und bekämpft gleichzeitig Mangelernährung, die bei den Kindern in Entwicklungsländern weitverbreitet ist.

Dieses Prinzip mache den Unterschied aus zwischen sozialen und herkömmlichen Unternehmen, sagt Polak: "Pepsi und Coca-Cola verkaufen teures Zuckerwasser und leisten sich zum Ausgleich einige wohltätige Projekte." Produkte aus sozialen Unternehmen seien per se nützlich. Darum sieht Polak im Profitstreben auch kein Problem. Im Gegenteil. "Weltweit wartet eine Milliarde Menschen auf sauberes Wasser. Das schaffen wir nicht allein." Er setzt auch auf die Konsumgüter-Multis, die merken, dass da ein Riesenmarkt wartet. "Das funktioniert nur, wenn wir zeigen: Hier lässt sich Geld verdienen." Doch der Eintritt in diesen Markt werde die Konzerne von Grund auf verändern, prophezeit Polak: "Sie müssen lernen, nicht von oben zu planen, sondern unten zuzuhören." Wer dies nicht kapiere, werde sowieso untergehen. "Denken Sie an die Dinosaurier in Detroit, die nur knapp dem Ruin entkamen, weil sie so lange nicht begriffen haben, welche Autos die Welt braucht."

Scharfe Worte, schöne Visionen. Paul Polak ist einer der wenigen, die das zugeben. Und er wäre nicht Polak, wenn er nicht noch einen draufsetzte: "Ich habe nebenher drei Millionen Dollar verdient - weiß also, wie man Geld macht." Dieses Talent wolle er einsetzen, damit auch die ärmsten Menschen zu mehr Wohlstand kämen. Und dann benutzt der Prediger der Marktwirtschaft einmal ein moralisches Argument, warum er auch mit 77 Jahren nicht aufgeben kann: "Wenn ich im Leben mein Potenzial nicht ausschöpfe, dann ist das Sünde." -