• Heimliche Helden, so haben wir uns vom Philosophen Christian Schneider sagen lassen, sind ein Widerspruch in sich (S. 36). Nur wer gesehen wird, wen andere zum Helden machen, kann einer sein. Außerdem leben wir sowieso im postheroischen Zeitalter und sollten darüber froh sein. Denn wozu brauchen wir heute noch einen Kämpfertypen, der, wie der Politikwissenschaftler Herfried Münkler definiert, "durch gesteigerte Opferbereitschaft Ehrerbietung zu erwerben trachtet"?