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Blaumeier Atelier

Wenn Menschen mit Behinderung malen, singen oder Theater spielen, interessiert das in der Regel höchstens die Verwandtschaft. Nicht in Bremen. Treten Schauspieler des Blaumeier-Projektes auf, ist das Theater ausverkauft. Besuch bei einem Sozialunternehmen, das die Grenzen zwischen "Normalen" und "Behinderten" souverän ignoriert.




- Das "Schicke Chicken" kostet laut Preistafel stolze drei Millionen Dollar, und auch sonst ist in der Imbissbude der Teufel los. Hinter der Theke tauchen, grün geschminkt und lustig kostümiert, singende Algen auf. Ein Chor der Tresenkräfte schwärmt vielstimmig von der Romantik im Stehausschank: "Du bist mein Licht, wenn der Alltag grau und böse, ich wart' auf dich zwischen Kühlschrank und Friteuse ..." Zwei Damen im Dirndl schaufeln Kuchenberge in sich hinein und lassen ihrer lyrischen Ader freien Lauf: "Wo mein Kaffee dampft, da bin ich unverkrampft, was brauch' ich die Natur, ich brauch' die Torten nur."

Als der Wirt der rätselhaften Imbissbude unter Depressionen leidet, trösten ihn zwei Herren in schwarzen Anzügen. Weil einer der beiden keine Arme und nur ein Bein hat, streichelt er den melancholischen Wirt eben mit seinem rechten Fuß. Das wirkt nicht seltsam, sondern freundlich. Die Imbissbude mit den schrägen Stammgästen ist das Zentrum von "Emden Außenhafen", dem neuen Theaterstück im Blaumeier-Atelier in Bremen.

Es ist ein lustiger Theaterabend, der bei den Zuschauern für gute Laune sorgt, vor allem wegen des erstaunlichen Ensembles. Nicht nur der Schauspieler ohne Arme wirkt anders als die Kollegen am Theater. Anderen Mitwirkenden sieht man ihr Down-Syndrom an. Eine der beiden Torten-Damen ist blind. Bei Blaumeier spielen Sänger und Schauspieler mit den unterschiedlichsten Behinderungen selbstverständlich mit Kollegen ohne Handicap zusammen. Wobei die Unterscheidung zwischen "normal" und "behindert" gleichgültig ist, wenn man den Schauspielern zusieht.

"Wer definiert die Grenze zwischen normal und nicht normal?", fragt Hellena Harttung, eine der Geschäftsführerinnen. Es gehe bei den Theaterproben nicht um die Handicaps, sondern nur darum, was jemand kann. Die Schauspieler, Sänger, Maler, Maskenbauer und Fotografen bei Blaumeier seien Künstler und nicht Patienten. "Wir arbeiten nicht therapeutisch. Die Krankengeschichten interessieren mich nicht, bei vielen kenne ich sie auch gar nicht. Es geht um die künstlerische Kraft, die jemand hat, nicht um die Diagnose", sagt Harttung, eine auf eine freundliche Weise energische Frau.

Projekte, in denen Menschen mit Behinderung Theater spielen oder malen, gibt es viele. Meistens interessiert sich der Rest der Welt nicht übermäßig für die mehr oder weniger bedeutenden Arbeiten, die dabei entstehen. Das ist bei Blaumeier anders. Dort entstandene Gemälde hängen in Galerien und öffentlichen Museen, Sammler zahlen bis zu 2000 Euro für größere Formate. Die Schauspieler haben sich eine Fan-Gemeinde erspielt. Wenn sie im Theater Bremen oder auf Festivals wie in Dresden vor 300 bis 600 Zuschauern auftreten, sind ihre Vorstellungen regelmäßig ausverkauft.

"Das Aufregendste, was ich in dieser Saison gesehen habe", schwärmte nach einer Premiere ein Kritiker der sonst eher mäkeligen Fachzeitschrift "Theater heute". Was die Künstler zeigen, ist kein als Laientheater getarnter Sozialkitsch, sondern ausgesprochen lustiges, eigenwilliges, manchmal auch versponnenes Theater, bei dem jede Szene sitzt, jedes Chorlied professionell einstudiert ist und die Eigenarten der Darsteller für Poesie sorgen.

Der Anspruch: den Zuschauern, die Eintrittspreise wie im Theater zahlen, einen tollen Abend zu bieten. Dafür arbeite man bis zu einem Jahr an einem Stück, immer an zwei Tagen pro Woche. Mitleid haben sie nicht nötig. Applaus und echte Begeisterung kriegen sie für ihre Auftritte in rauen Mengen. "Ich glaube, dass kaum jemand eine Aufführung bei Blaumeier besucht, um ein soziales Werk zu vollbringen. Die Leute gehen hin, weil sie diese Art von Theater für sich entdeckt haben und weil sie dort einen beglückenden, wunderbaren Abend erleben. Das sieht man den Zuschauern nach einer Vorstellung an: Da strahlen viele regelrecht", berichtet Edgar Grönda. Der auf Insolvenzrecht spezialisierte Rechtsanwalt und Unterstützer des Projektes neigt nicht zu Sentimentalitäten. Das Theater bereitet ihm als Zuschauer einfach Vergnügen.

Unabhängigkeit statt Bürokratie

So ungewöhnlich wie das Theater ist das ganze Sozialunternehmen. Nur etwa ein Viertel des Etats kommt aus öffentlichen Budgets der Hansestadt Bremen. Der Rest sind Spenden und Eigeneinnahmen, etwa durch Theaterkarten, Gastspiele oder den Verkauf der im Blaumeier-Atelier entstandenen Gemälde. Im vergangenen Jahr lagen die Eigeneinnahmen bei einem Gesamtetat von rund einer Million Euro bei 17 Prozent. Damit bewegen sie sich in der Größenordnung der privatwirtschaftlichen Einkünfte eines normalen Theaters.

Die Abhängigkeit von größeren und kleineren Spenden bedeutet, dass Blaumeier permanent ums Überleben kämpft. Das ist anstrengend, aber es schützt auch davor, bequem oder verschwenderisch zu werden. Bescheiden ist das Einheitsgehalt, das sich die 17 festen Mitarbeiter auszahlen: 1400 Euro netto, wer Kinder hat, bekommt rund 200 Euro mehr. Die Geschäftsführerin Harttung etwa, eine Volljuristin, könnte woanders vermutlich mehr verdienen. Aber so, wie sie gleichzeitig nüchtern und engagiert von ihrer Arbeit erzählt, ist schnell klar, dass sie nicht nur wegen des Gehalts bei dem Projekt ist.

Weil bei Sponsoren und Spendern die Großzügigkeit bekanntlich nachlässt, wenn die eigenen Geschäfte schlecht laufen, spürt Blaumeier jede Wirtschaftsflaute. Es kam immer wieder zu Engpässen, in denen die Mitarbeiter ihren Etat kappen mussten, notfalls, indem sie ihr Gehalt kürzten. Die Vorteile des Sparzwangs: ein flexibler Apparat, kaum Hierarchie. Die Unternehmenskultur ist freundlich und zugleich fordernd - wie das ganze Projekt.

Auch wenn die Zuständigkeiten klar definiert sind, ist jeder für das Funktionieren des Gesamtgefüges verantwortlich. Hellena Harttung ist zugleich stellvertretende Chorleiterin und steht bei Aufführungen von "Emden Außenhafen" als Chorsängerin mit auf der Bühne. Die Regisseurin Andrea Herbst arbeitet in der Verwaltung mit. Alfons Römer, einer der Leiter des Mal-Ateliers, sitzt selbstverständlich bis abends um zehn in den Endproben. Alle wichtigen Entscheidungen werden gemeinsam getroffen. Das funktioniert jetzt seit gut 25 Jahren. Die Fluktuation ist gering, viele Blaumeier-Mitarbeiter sind seit ein oder zwei Jahrzehnten dabei, die Firma ist daher auch in schwierigen Zeiten nicht kollabiert.

Treibende Kraft der Gründung 1986 war die damalige, von Teilen der Politik wie von Psychiatrie-Reformern getragene Bewegung zur Öffnung der psychiatrischen Anstalten. Am Anfang bestand Blaumeier aus nicht viel mehr als fünf ABM-Stellen und einer alten Lagerhalle, die die Initiative zur sozialen Rehabilitation zur Verfügung gestellt hatte. Die Bremer Lokalpolitik unterstützte das Projekt von Anfang an. Schon im ersten Jahr hatte das erste Theaterstück Premiere ("Zorro, der gerechte Rächer"), im darauffolgenden Jahr begannen die Blaumeiers damit, sich mit Straßenspektakeln in der Stadt bekannt zu machen.

"Ach so, zu Blaumeier ..."

Heute ist der Name in Bremen mit dem Theater, mit Ausstellungen in der Städtischen Galerie und theatralischen Einlagen bei allen möglichen Veranstaltungen vom Straßenfest bis zum Senatsempfang unübersehbar präsent. Wenn man Taxifahrern als Fahrtziel die Adresse nennt, sagen sie freundlich: "Ach so, zu Blaumeier ..." und fangen an, vom letzten Theaterstück zu erzählen, das sie gesehen haben. Als Bremen am 3. Oktober 2010 den Festakt zum Tag der Deutschen Einheit ausrichtete, zeigten Blaumeier-Schauspieler eine kleine, charmante Bühnenshow, die bundesweit in der ARD zu sehen war. Die Hansestadt ist offenkundig stolz auf die Künstler. Für den Lokalteil der "Taz" sind sie nicht weniger als "der einzige Grund für die Eigenständigkeit Bremens".

Diese Art von Anerkennung ist überlebenswichtig. Nur der über Jahre erarbeitete Sympathiebonus und die ständige öffentliche Präsenz sichern den steten Strom an Spenden. "Ohne Veranstaltungen wären wir sofort weg vom Fenster", sagt Hellena Harttung. "Sinn und Zweck von allem, was wir machen, ist es, rauszugehen, sichtbar zu sein."

Die Beziehungen zu den Unterstützern sind entsprechend eng. Als im vergangenen Jahr nach einer Premiere mit dem schönen Titel "Mieder und Millionen" ein Schauspieler ausfiel, der eine Leiche zu spielen hatte, fragte Harttung einfach Freunde des Hauses, ob sie nicht aushelfen könnten. Nacheinander sprangen der Pressesprecher der Bremischen Volksbank, der Präsident der Architektenkammer Bremen, der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Bremen, der Sprecher des Senats und der Staatsrat für Finanzen ein und stellten sich im Dienst der Kunst auf der Bühne tot. Einer der langjährigen Sponsoren ist die Sparkasse Bremen, und wenn deren Pressereferentin Elke Heussler von diesem Engagement spricht, klingt sie wie ein echter Fan - der von Behindertentheater nichts hören will: "Wir fördern Blaumeier als Kulturprojekt, nicht primär als Sozialprojekt. Es geht um die Kunst, nicht um einen Mitleidseffekt. Es gelingt Blaumeier immer, Menschen mit ihren Grenzen und Möglichkeiten zu Höchstleistungen zu bringen. Der kulturelle Output ist immens."

Dass aus Theaterbesuchern Fans und aus Fans Unterstützer werden, gehört zum Prinzip. "Mein Erweckungserlebnis war ein Theaterbesuch vor sechs oder sieben Jahren", sagt der Rechtsanwalt Edgar Grönda. "Ich glaube, bei Blaumeier sieht man im Theater, was uns sonst fehlt: das Miteinander sehr unterschiedlicher Menschen. Das ist wirklich die Poesie des Lebens. Jeder Zuschauer, der zum ersten Mal kommt, stellt sich wahrscheinlich in den ersten Minuten unwillkürlich die Frage: Wer ist denn jetzt wer, wer ist ,normal', wer ist ,behindert'? Dieser Unterschied verwischt sich auf wunderbare Weise, das ist einem beim Zusehen dann irgendwann egal."

Gröndas Begeisterung hatte Folgen. Er organisierte und finanzierte mit dem Lions Club in einer Halle am Hafen eine Vorstellung der Inszenierung "Carmen". Als es um die Kalkulation ging, sagte er den Theaterleuten, dass sie zu billig seien und ruhig eine etwas höhere Gage verlangen sollten. Es kamen gut 600 Zuschauer. Wenn dabei nur jeder zehnte Zuschauer ein ähnliches "Erweckungserlebnis" wie Grönda hatte, war Blaumeier wieder um 60 Freunde und Förderer reicher geworden.

"Das macht Riesenspaß"

Frank Grabski, der Mann, der im neuen Stück "Emden Außenhafen" den traurigen Imbissbudenbesitzer zartfühlend mit seinem rechten Fuß streichelt, kommt seit zwölf Jahren zu Blaumeier. "Ich saß alleine in meiner Wohnung. Ich bin erst zum Malen ins offene Atelier gegangen. Dann habe ich angefangen, Theater zu spielen. Das macht Riesenspaß", sagt er. Heute wird der 49-Jährige im Rollstuhl ab und zu auf der Straße angesprochen, weil ihn jemand im Theater gesehen hat und toll fand. Er hat bei einem "Tatort" mitgespielt und ist einer der Schauspieler in dem Kinofilm "Verrückt nach Paris", einer Komödie mit Corinna Harfouch und Dominique Horwitz, die 2002 auf der Berlinale lief.

Frank Grabski kam mit Behinderungen zur Welt, ein Contergan-Kind. Er ist geistig auf dem Niveau eines gesunden Erwachsenen, aber er hört sehr schlecht und hat deshalb auch Schwierigkeiten mit der Artikulation: Mal spricht er zu schnell, oder er kommt ins Stocken, mal ist er zu laut oder zu leise, mal verwischt er die Konsonanten und dehnt die Vokale. Ihm zuzuhören braucht Aufmerksamkeit und Geduld. Im Alltag hören ihm nicht viele zu. Nur auf der Bühne weiß er ganz genau, was er macht und wie er es machen muss. Es ist ein kleines Wunder: Jemand, dem sein Leben lang kaum jemand richtig Beachtung schenkte, hat plötzlich ein Publikum. Und das klatscht hinterher auch noch!

Bevor Frank Grabski das Theater für sich entdeckte, hatte er sich immer mehr zurückgezogen, sagt seine zehn Jahre ältere Schwester Gisela. "Das macht er jetzt nicht mehr." Im Gegenteil, sagt seine Schwester, heute "hat er mehr Lebensfreude und Selbstbewusstsein. Er ist offener geworden im Umgang mit anderen. Er sagt klarer, was er möchte, früher war er viel passiver. Blaumeier hat sein Leben verändert, nicht nur an den Tagen, an denen er da ist."

Das ist eine von vielen Blaumeier-Geschichten, eine von vielen Biografien, die eine glückliche Wendung genommen haben. Eine der Malerinnen im Atelier ist überzeugt, dass sie zwölf Personen in sich hat. Die müssen dauernd miteinander reden, ein anstrengendes Leben. Weil das bei Blaumeier alle wissen, schaut niemand genervt, wenn sie erschöpft irgendwo sitzt und mit sich selbst redet. Die Künstlerin Melanie Socher, eine zarte Frau von Mitte 30, sagt: "Wer gesund ist und wer krank ist, ist so was von egal. Alle sind in einem Boot. Ich hatte auch schlimme Zeiten. Ich fühle mich hier wohl, ich fühle mich gesehen. Auf der Bühne stehen, jemand anderes sein, der Realität entfliehen, das war immer mein Traum."

Etwa 250 Menschen mit und ohne Behinderung, mit und ohne Psychiatrie-Erfahrung, kommen im Laufe der Woche in das Atelier. Was sie dort erfahren, ist in ihrem Alltag eher selten: Begegnungen auf Augenhöhe. Sich gegenseitig ernst nehmen. Neugier auf das, was sie machen. Blaumeier zahlt den Künstlern kein Honorar, wie und wovon auch. Das bedeutet, dass jeder, der sich nicht mehr wohlfühlt, jederzeit zu Hause bleiben könnte, auch zwei Tage vor einer Theaterpremiere. Bis jetzt sind noch nie Premieren ausgefallen. "Auf der Bühne zeigen sie, was sie können. Dazu haben sie sonst kaum Gelegenheit. Es ist unglaublich, was die sich im Zug oder auf der Straße teilweise von Passanten anhören müssen. Hier erleben sie das Gegenteil dieser Alltagsdiskriminierung", sagt Imke Burma. Die 37-Jährige fing vor 20 Jahren als Praktikantin an. Sie hat Theaterregie studiert und in der freien Szene wie am Staatstheater gearbeitet. Jetzt ist sie als Regisseurin bei Blaumeier unter anderem für das neue Stück verantwortlich. "Für mich ist es kein Unterschied, ob ich mit sogenannten normalen Schauspielern am Staatstheater oder mit sogenannten behinderten Schauspielern arbeite", sagt sie über ihre Arbeit. "Am Staatstheater hat ein Schauspieler vielleicht ein Ego-Problem, an den komme ich unter Umständen nicht ran. Hier hat einer vielleicht keine Arme und nur ein Bein, aber den erreiche ich wunderbar in den Proben."

Sie hat gelernt, mit den Stärken und Schwächen eines Ensembles umzugehen. Die Proben beginnen mit Improvisationen, langsam entsteht ein Stück. "Eine der Schauspielerinnen hat eine sehr eigene Sprache", erzählt die Regisseurin. "In einer Improvisation zu einer Szene, in der sie Kaffee trinkt, sagte sie irgendwann: ,Mmm, der Kaffee schmeckt wie angegossen.' Mit solchen Erfindungen kann man spielen und arbeiten."

Für den 65-jährigen Albrecht Lampe ist Blaumeier ein großes Geschenk. Vor seiner Pensionierung war er Geschäftsführer an einer Fachhochschule. "Ich musste funktionieren und die Dinge tun, die eine Institution zu Recht von einem erwartet." Danach hat er "eine Umgebung ohne erneute Konkurrenz" gesucht. Das war das Blaumeier-Theater. "Wir kommunizieren miteinander auf eine Weise, wie ich mir das immer gewünscht habe, ohne diplomatische Verrenkungen. Der Umgang miteinander ist von großem Respekt erfüllt. Man muss das eigene Verhalten anders konditionieren. Ich hatte seit 30 Jahren niemanden mehr auf die Toilette gebracht - hier mache ich das, wenn es ein Mitspieler braucht. So etwas wird zu einer großen Selbstverständlichkeit. Wenn ich mit jemandem am Tisch sitze und ich verstehe den anderen einfach nicht, müssen wir so lange rumbasteln, bis wir einander verstehen. Das reduziert sich manchmal auf Gesten. Ich kann hier so sein, wie ich immer sein wollte, auch im Bewusstsein, dass ich vieles nicht kann, dass ich nicht gelenkig bin, dass ich nicht perfekt singen kann. Wenn die Kollegen hier sagen, das hast du gut gemacht, bedeutet mir das heute mehr, als wenn ich damals als Geschäftsführer 50 000 Euro akquiriert habe. Hier wird nicht über die Behinderung geredet, hier wird über die Kunst geredet."

Etwas von dieser gleichzeitig unmittelbaren und vorsichtigen Direktheit im Umgang miteinander überträgt sich auf die Theatervorstellungen. Kein Wunder, dass sie immer ausverkauft sind.-

Blaumeier-Atelier, Travemünder Straße 7A, 28219 Bremen Telefon: 04 21/39 53 40, www.blaumeier.de