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Ein Steuereintreiber im Kongo

Sein Haushalt

Alexis Tshimanga verdient netto 40 Euro im Monat, plus einer Erfolgsprämie, die oft höher ist als sein Gehalt. Steuern, Kranken- und Rentenversicherung werden direkt vom Arbeitgeber einbehalten. Die Sozialversicherung existiert jedoch nur auf dem Papier. Tshimanga glaubt nicht, dass er einmal eine Rente erhalten wird. Für seinen Drei-Zimmer-Bungalow bezahlt er monatlich 60 Euro Miete, plus 11 Euro für Wasser und Strom. Des Weiteren gibt er etwa 70 Euro für Benzin, 50 Euro für Handygebühren und 110 Euro Schulgeld für die beiden älteren Kinder aus. Zudem hilft er seinem Vater mit monatlich 35 Euro. Die Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben ist so groß, dass er zwischen Not und Bestechlichkeit wählen kann. Geschäftsleute, bei denen er Steuern eintreibt, stecken ihm Geld zu, damit er ihnen Ratenzahlungen einräumt oder Termine herauszögert.


Das Bild zeigt einen Mann, der an einem Schreibtisch mit einem Computer, einem Drucker und anderen Bürogeräten sitzt. Er trägt ein grünes Hemd und scheint auf seine Arbeit konzentriert zu sein. Der Schreibtisch ist mit verschiedenen Kabeln und Drähten vollgestopft, was auf einen geschäftigen Arbeitsplatz schließen lässt. Das Bild wird von keinem sichtbaren Text begleitet, und der Mann ist die zentrale Figur in der Szene.
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