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leserbriefe@brandeins.de

brand eins 10/2010 Schwerpunkt Qualität
Esther Isaak de Schmidt-Bohländer, Hamburg


Die aktuelle Ausgabe hat die Welt gebraucht. Bei Reklamationen finde ich es äußerst passend, mit dem Satz zu enden: Wir empfehlen Ihren Mitarbeitern die Lektüre der aktuellen brand eins.

brand eins 10/2010 Schwerpunkt Qualität
Michael Messer, Nürnberg

Danke für das ganze aktuelle Heft! Endlich Meldungen, die Mut machen und zeigen, dass es doch eine Menge schlauer Menschen gibt, die wissen, worauf es wirklich ankommt - um nachhaltig, sozial verträglich und menschenwürdig gutes Geld zu verdienen.

brand eins 10/2010 Schwerpunkt Qualität
Rüdiger Schleßelmann, Essen

Meine erste Begegnung mit dem Qualitätsgedanken (als Wertvorstellung) hatte ich durch das Buch von Robert M. Pirsig "Zen und die Kunst, ein Motorrad zu warten" - das wirkt immer noch nach.

brand eins 10/2010 Die Geprellten
Gabriela Rieck, Hamburg

Was die meisten nicht begreifen können: Qualität hat nur wenig mit aktionistischem Machen zu tun - die "Macher" waren zu lange die Helden -, sondern viel mehr mit Denken. Und da hat man manchmal den Eindruck, das sei verbreitet abhanden gekommen. Das drückt sich oft schon in der Sprache aus und eben auch in dem, was bei Prozessen (und seien sie noch so zertifiziert) hinten rauskommt. Einfach nicht gedacht und nicht durchdacht. Denken nämlich kostet Zeit - die Betonung liegt auf "kostet". Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Und so hoffe ich unbeirrt darauf, dass sich irgendwann die Einsicht durchsetzt, dass es allerorten an Qualität fehlt, weil man sich das Denken gespart hat. Und dass man es leid ist, sich über pappige Brötchen zu ärgern. Denn das kostet Zeit und Energie. Und schmeckt nicht.

brand eins 10/2010 Von toten und anderen Hosen
Heidi Hieronimus, Hamburg

Großartig. (Mutter von drei Kindern und Hausfrau)

brand eins 10/2010 Gute Frage: Wer braucht die Frauenquote?
Niki Kaiser, München

Als Personal-Trainerin habe ich viel mit Führungskräften zu tun und oft mit Frauen darüber gesprochen, ob sie nicht höher steigen möchten. Ich erlebe dabei die Frauen als kritischer gegenüber sich selbst. Sie fragen sich erst einmal: Passen die eigenen Fähigkeiten zum Anforderungsprofil? Eine Kundin hat das treffend formuliert: Wenn ein Projekt innerhalb der Firma zu vergeben ist, überlegen die Frauen noch "Wie organisiere ich das? Wen kann ich für welche Aufgabe einsetzen?", während die Finger der Männer schon in die Höhe schnellen.

Vielleicht wird mit einer Frauenquote genauer hingesehen, ob Frauen nicht zu kritisch mit sich selbst sind - vielleicht überfordert es aber Frauen auch maßlos, an der Entscheidungsspitze zu stehen. Von einigen Frauen weiß ich, dass ihnen einfach genügt, was sie bisher erreicht haben. Und dass sie das Mehr an Verantwortung scheuen. Für mich ist die Frauenquote nur ein weiteres starres System, das auch nicht den Besten für eine Aufgabe herausfiltern kann.

brand eins 09/2010 Gute Frage: Alkohol kontra Haschisch
Christian Lauer, Eisenberg

Geringes Ergebnis, großer Aufwand - so könnte man es auch sehen, wenn man die Zahlen aus der Polizeistatistik liest und vergleicht. Da werden Unsummen ausgegeben, um einen kleinen Missstand (Cannabiskonsum) im Vergleich zu einem legalen weit größeren Missstand (Alkohol- und Nikotinkonsum) zu bekämpfen. Leider wird die Alternativrechnung noch viel zu selten aufgemacht, nämlich: was man tun könnte, wenn man das eingesparte Geld in proaktive Aufklärung stecken würde - denn wie die Prohibition in den USA zeigte, lassen sich manche Verbote auch mit hohem Aufwand nicht durchsetzen.

Aber solche Rechnungen sind nicht nur hier verpönt, sondern auch in der Bildungspolitik, der Sozialpolitik (Sozialbürokratie kontra bedingungsloses Grundeinkommen) oder beim Militär, zuletzt in Afghanistan. Ganz sicher hätte man einen großen Teil der exorbitanten Militärausgaben besser und erfolgreicher in das Bildungs- und Sozialwesen des Landes gesteckt, um den Menschen zu einem würdigen Leben zu verhelfen. Die Bundeswehr hat ja eine Zeit lang vorgemacht, dass diese Option funktioniert. Es gibt noch viel zu tun und zu lernen.