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brand eins 07/2010 Die Welt in Zahlen
Lutz Pietschker, per E-Mail


Die Rubrik ist ja immer sehr anregend, und (sicher gewollt) polemisch/provozierend, aber das klappt nur, wenn die Zahlen auch stimmen. Natürlich ist die Zahl der Menschen, die im Marianengraben waren, nicht 0, sondern 2 (siehe: wikipedia.org/wiki/Trieste).

(Anm. der Redaktion: Stimmt, es waren zwei Menschen im Jahr 1960 im Marianengraben, in 10 900 Meter Tiefe. Am tiefsten Punkt der Erde, nämlich dem tiefsten Punkt des Marianengrabens, also auf 11 033 Meter, war bisher noch niemand.) brand eins 07/2010 Gute Frage: Sind Familien wirklich klüger?
Marcus Brans, Konzernsprecher der Schaeffler-Gruppe

Abgesehen davon, dass heute große Familiengesellschaften hoch qualifizierte Manager haben, gibt es auch eine Governance, bei der die Expertise von Beiräten als Sparrings-Partner sehr gut angewendet wird. Das wesentliche Unterscheidungsmerkmal bei Familiengesellschaften ist, dass Gesellschafter in den meisten Fällen mit ihrem eigenen Vermögen haften. Gerade für die Einstellung, vorsichtig mit dem eigenen Geld umzugehen und dabei das Unternehmen nachhaltig zu stärken, war die Schaeffler-Gruppe schon immer das beste Beispiel. Es ist der Schaeffler-Gruppe gelungen, die Finanzierung langfristig zu sichern - ohne staatliche finanzielle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Weder gab es betriebsbedingte Kündigungen, noch wurde an dem für ein Technologieunternehmen so wichtigen Forschungs- und Entwicklungsaufwand gespart.

brand eins 07/2010 Gute Frage: Sind Familien wirklich klüger?
Mathias Berkel, Ludwigshafen

Die benannten Familienfirmen sind mal wieder die großen bekannten üblichen Verdächtigen. Sie sind zwar in Familienhand, aber unterscheiden sich nur noch wenig von Firmen im Streubesitz, eben weil sie ebenso groß und ebenso bekannt sind. Sie sind also schlechte Beispiele für die Klugheit familiengeführter Unternehmen. Das berühmte Rückgrat der deutschen Wirtschaft sind die zitierten 95 Prozent in Familienbesitz befindlichen kleinen und mittleren Firmen, die keiner kennt, um die sich die Politik nie kümmert, die uns in der Krise besser als in anderen Ländern über Wasser gehalten haben und die alle gemeinsam im Inland den Großteil der Steuern bezahlen und die meisten Arbeitsplätze stellen. Hier gibt es haufenweise gute Beispiele für die Klugheit familiengeführter Unternehmen. Um gegen die großen, meist stark subventionierten Konzerne bestehen zu können, ist es nur klug, wenn man mit seinen Mitbewerbern kooperiert und dadurch smart die Nischen ausfüllt, für die die Großen eben zu groß sind.

brand eins 07/2010 Bei Gott versichert
Edgar Landsberg, per E-Mail

Bis dato zeichnete sich Ihre Zeitschrift durch tiefgründige, intelligente Artikel mit sehr interessanten Denkanstößen aus. In diesem Beitrag schafft es die Autorin jedoch, Standardargumente von christlichen Fundamentalisten einzubringen. Unsinn, wie den Beweis einer Nichtexistenz von Gott zu verlangen, den Service der Kirche als kostenlos und 24 Stunden erreichbar darzustellen, vermischt mit einer flachen Wirtschaftlichkeitsanalyse, ist eindeutig nicht brand eins.

brand eins 06/2010 Schwerpunkt Auf Sicht
Johannes Sonnenholzner, Heidelberg

Vielen Dank für diese hervorragende Ausgabe. brand eins ist für mich das ideenreichste und vernünftigste Magazin am Puls der Zeit!

brand eins 06/2010 "Ziele werden maßlos überschätzt"
Peter H. Halek, Kaltenleutgeben, Österreich

Naiv, weltfremd (ich drücke mich höflich aus). Unternehmen brauchen selbstverständlich weiterhin Planung - nur muss es eine andere Art der Planung und Steuerung sein als gewohnt.

brand eins 06/2010 "Ziele werden maßlos überschätzt"
Michael Ehlers, Bamberg

Bravo, Herr Pfläging. Ihr Mut, das Peter-Drucker-verseuchte Management anzugreifen, trifft, da Sie zwei Kernprobleme richtig ansprechen: Das Management hat für Identifikation zu sorgen und trägt die Verantwortung dafür. Und zweitens: Verantwortung. Es ist so herrlich, in Versammlungen tolle Zahlen zu präsentieren und nachher seinen Mitarbeitern Vorgaben zu machen, damit man ihnen die Schuld zuschieben kann, wenn es nicht funktioniert. Mit Verantwortung hat das nichts zu tun, und ferner hilft es auch nicht weiter, dafür zu sorgen, dass die Mitarbeiter sich mit dem Unternehmen identifizieren. Ein Teufelskreis.