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leserbriefe@brandeins.de

brand eins 08/2010 Schwerpunkt Tierisch!
Hans Albert Salden, Bramsche


Meine Schwiegermutter zitiert gerne Schopenhauer: "Seit ich die Menschen kenne, liebe ich die Tiere." Mensch böse? Tier gut? Nein, so war das nicht gemeint. Eher: Der Mensch braucht das Tier, um ein Mensch zu sein. Die bedingungslose Aufzucht und Verteidigung des Nachwuchses - für diese Beobachtung bieten uns die Tiere aufgrund ihrer geringeren Aufzuchtzeit den besseren Zeitraffer. Der Mensch, der auf einem Bauernhof aufwächst, beobachtet während seiner Kindheit rund 30-mal, wie eine Katze ihre Jungen aufzieht. Das sitzt. Die Römer ahnten es ebenfalls: Um Kultur entstehen zu lassen, muss der Mensch das Tier von Anfang an in sich aufsaugen, so wie einst Romulus und Remus. Wir kommen heute viel zu selten mit Tieren zusammen. Ein Wirtschaftsmagazin als Tierersatz? Spannend und verblüffend zugleich.

brand eins 08/2010 Schwerpunkt Tierisch!
Anne-Marie Kuder, Seefeld

Diese Ausgabe hat in meinen Augen buchstäblich den Vogel abgeschossen. Jeder Beitrag eine kleine Meisterleistung.

brand eins 08/2010 Schwerpunkt Tierisch!
Jörg Haerter, Frankfurt/Oder

Heft wie immer blind gekauft und gedacht, mich laust der Affe. Schnell noch mal auf den Titel geguckt, nein, es steht nicht "Geo" drauf. Bitte, weniger tierische Artikel und mehr innovative Artikel in Sachen Wirtschaft!

brand eins 08/2010 Rattenscharf
Ralf Lippold, Dresden

Schnell einsetzbare Produkte sind gefragt. Das Ergebnis zählt. Der Marktdruck steigt. Neue Lösungen müssen her. Ist so die Evolution vorangegangen? Hat die Evolution vor 100 Millionen Jahren gewusst, wie der Mensch aussehen wird, und direkt das Endprodukt produziert? Mitnichten! Heutige Evolution findet sich im Rapid Prototyping, Design Thinking, in Lean Start-ups und kontinuierlichem organisationalem Lernen wieder. Und dies impliziert Prototypen, Zeitaufwand, Fehlschläge, neue Wege und viele schnelle Fehler, aus denen man lernt. Wenn die Industrie weiterhin lediglich fertige Produkte wünscht, ohne einen aktiven Part in diesem Evolutionsprozess zu spielen, wird so manches Unternehmen den Gang der Dinosaurier nehmen. Es wird vom Markt verschwinden.

brand eins 08/2010 "Haben wir vielleicht ein Knöchi?"
Jackie Thun, per E-Mail

Tränen gelacht habe ich beim Artikel von Andreas Molitor - sein Hund Clara ist praktisch die Schwester im Geiste von unseren zwei Labradoren - beides auch Fressmaschinen, die wie selbstverständlich das Sofa als ihren Herrschaftsbereich ansehen.

brand eins 08/2010 Das Neueste aus der Bell-Etage
Markus Brückner, Berlin

Kampfhunde - das ist doch das, was Sie unter Bullterriern aller Art, Pittbull & Co verstehen? Diese Art von Medienschädigung haben meine Frau und ich in Hamburg leider selbst bei Menschen beobachtet, die man für denkfähig und halbwegs aufgeschlossen hält. Anderswo, speziell hier in Berlin, engagieren sich eine ganze Menge typischer böser Buben - Ärzte, Veterinäre, Rechtsanwälte - für diese Listenhunde, unter anderem mit dem Ziel, dass diese Rassen eine andere Akzeptanz finden, wenn ihre rassetypischen Eigenschaften und Fähigkeiten im richtigen Licht gezeigt werden.

brand eins 05/2010 Prima Klima
Martin Schäfer, Bochum

Mit großer Verwunderung habe ich den von Herrn Molitor verfassten Bericht uber den Dämmstoff Liquid Pore gelesen. Ihren Lesern wird vorgegaukelt, es handle sich dabei um eine sensationelle Erfindung. Das Gegenteil ist der Fall. Der Stand der Technik wurde um rund 50 Jahre zurückgedreht.

So mag die Formulierung zum sommerlichen Wärmeschutz und der Wärmespeicherfähigkeit zwar eine Diskussion wert sein, geht aber am Thema vorbei. Das wesentliche Merkmal eines Dämmstoffes sind eben seine Dämmeigenschaften.

Zum Glück kann jeder in seinem Privatbereich machen, was er will. Was nicht geht, sind wissentlich falsche Behauptungen in der Öffentlichkeit, wie in dem Artikel geschehen. Die völlig falsche Darstellung der Ökobilanz von Styropor (EPS) wird durch die gerade in diesem Jahr erstellten Umwelt-Produktdeklarationen eindeutig widerlegt.