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brandeins 01/2010 Einer gegen alle
Mirko Schneider, Wolfenbüttel


Der Beitrag erinnerte mich schwer an die TSG 1899 Hoffenheim. Die waren vor einem Jahr aber auch so was von unfair! Diese jungen, wilden Spieler. Heiß wie Frittenfett und extrem schnell. Schnell waren die anderen auch, im Klagen und Jammern. Mittlerweile schlagen sie Hoffenheim mit deren eigenen Mitteln. Sport frei!

brandeins 01/2010 Einer gegen alle
Josef Schrefel, Waidhofen/Österreich

Ich habe in brandeins noch nie einen so undifferenzierten Bericht gelesen wie den über Google. Und bei all den ausgewogenen Artikeln über das Internet an sich und die neuen Geschäftsmodelle, die es eröffnet, bin ich verwundert über diese unreflektierten Aussagen. Natürlich ist es problematisch, wenn ein großes Unternehmen ein Quasi-Monopol aufbaut. Doch dieser Bericht ist so unausgewogen, als wäre er von Lobbyisten des Mitbewerbs geschrieben.

brandeins 01/2010 Schwerpunkt Selber machen
Volker Markmiller, Berlin

Was für ein Heft! Genau das richtige Thema zur richtigen Zeit. Global wie lokal und auch für mich persönlich. Denn weder Frau Merkel noch Herr Westerwelle werden uns durch die Krise bringen. Nur Personen wie die in Ihrer aktuellen Ausgabe. Motto: Weniger labern, mehr machen!

brandeins 01/2010 Aufstand von unten
Hendrik Tongers, Langeoog

In einer renommierten deutschen Wochenzeitung versuchte ein alter weiser Mann wöchentlich während einer Zigarettenpause einen Fünfzigjährigen an die Realitäten des Lebens heranzuführen. Das gelang Altkanzler Helmut Schmidt zwar nicht, aber seine Auslassungen lasen sich vergnüglich. Dem Wirtschaftsmagazin brandeins gelingt es dafür, dem großen alten Politweisen Kurt Biedenkopf der Berliner Oligarchen-Republik ein paar Warnungen zukommen zu lassen, auf die man an verantwortlicher Stelle hören sollte. Leider besteht auch da wenig Hoffnung, schließlich haben sich in den vergangenen 20 Jahren Regierungsmacht, öffentliche Meinungsmacher und Subventionswissenschaften zu einer Kaste zusammengefunden und versuchen gemeinsam, den "Bürger draußen im Lande" endgültig zu domestizieren. Eigeninitiative und der Wille, etwas aufzubauen oder neu zu gestalten, haben kaum eine Chance.

brandeins 01/2010 Nicht mit mir!
Ingomar F. K. Naudts, Rodgau

Ich bin ein international registrierter Prüfarzt und arbeite in meiner Praxis unter anderem für die Pharmaindustrie. Ich muss bei jedem Forschungsprojekt meine finanziellen Verbindungen zu den jeweiligen Firmen offenlegen. Recht so. Ich bekomme auch alle bisherigen Forschungsergebnisse und entscheide gemeinsam mit meinen Patienten und Mitarbeitern, ob ich eine Prüfung in meiner Praxis durchführe. Die Pharmaindustrie hat viele hervorragende Theapieformen entwickelt. Sie verhält sich aber wie andere Firmen in der freien Wirtschaft auch. Sie muss Geld verdienen und geht auch nicht immer seriös mit Informationen um. Ärzte sollten sich in Pharmakologie und Statistik weiterbilden, um unseriöse Informationen erkennen zu können. Wissen ist Macht. Eine Einladung zum Mittagessen schadet dann nicht.

brandeins 01/2010 Selbstständigkeit in Zahlen
Gaby Krautkrämer, Armsheim

Ich schätze die - oft vorausschauenden - Beiträge und Beurteilungen Ihrer Autoren. Bei dieser Übersicht musste ich allerdings schmunzeln: Wenn von 163702 Arbeitslosen, die im Jahr 2008 einen Gründungszuschuss von der BA erhalten haben, nach 56 Monaten (also etwa in 2012/2013) noch 59,5 Prozent selbstständig tätig sind und Sie das bereits wissen, finde ich das außerordentlich vorausschauend.

(Anm. der Red.: Wir haben da leider zwei Informationen zusammengeführt: Tatsächlich wurden 2008 an 163702 Personen Gründungszuschüsse gezahlt. Belegbar ist auch, dass von den im Jahr 2003 geförderten Personen nach 56 Monaten noch 59,5 Prozent selbstständig waren. Die Zusammenfassung führte zum Fehler. Denn wer 2003 einen Gründungszuschuss erhielt, wird in 2008 natürlich nicht mehr gefördert. Und wer 2008 in der Förderung war, wird sich noch lange ins Zeug legen müssen, will er zu jenen gehören, die nach 56 Monaten immer noch selbstständig sind.)