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Zu jung für die Parkbank

Deutschland streitet über die Rente mit 67. Ein Alter, in dem viele Portugiesen noch lange nicht an Ruhestand denken.




- "Oh, jetzt ist es ganz schlecht. Ich habe gar keine Zeit." Die Frau hinter dem Ladentisch blickt über den Rand ihrer Fünfziger-Jahre-Brille kurz auf die Besucher und widmet sich gleich wieder einem Stapel Etiketten. Fein säuberlich schreibt sie mit Kugelschreiber Warennummer und Preise darauf. Dann eilt sie zu den Regalen, beklebt Marmeladengläser, Tropfenfänger und Kerzenständer.

Sie zählt Tortenteller, Rundkolben für den Laborbedarf und hauchdünne Parfümfläschchen mit winzigen Korkverschlüssen und tippt die Zahlen in eine Rechenmaschine, aus der mit mechanischem Rattern ein weißer Bon quillt. Die Brille schaukelt und hopst beim Hin und Her an einer Kette vor dem geringelten Polohemd. Der glockenförmige schwarze Rock, der kurz unter den Knien endet, schwingt um ihre schlanken Beine, während Victoria Simões wie ein junges Mädchen durch den Laden wirbelt.

Die Frau ist 73 Jahre alt. Sollte längst in Rente sein. Oder? Darüber wollte man mit ihr an diesem sonnigen Abend in Lissabon sprechen. Aber man ahnt die Antwort, noch ehe Dona Victoria im Laufschritt auf die ihr hinterhergerufene Frage ein kurzes, trockenes Lachen ausstößt. Für einen Moment hält sie inne. "Mein Kind, was soll ich denn zu Hause? Da gibt es auch Arbeit, natürlich, aber nicht für einen ganzen Tag. Hier werde ich gebraucht, und so lange das so ist, komme ich hierher."

Sieht man Fotos von Portugal, in Reiseführern oder Zeitungen, sind es oft solche von alten Leuten, die gebeugt und mit einem Stock an ihrer Seite auf einer Bank im Schatten eines knorrigen Baumes sitzen oder im Abendlicht vor weiß gekalkten Häusern. Bilder vom Lebensabend in wohlverdienter Ruhe. Die Wirklichkeit sieht anders aus. Nicht nur in dem Glasladen gegenüber dem Palacio de São Bento, dem portugiesischen Parlament, den Dona Victoria seit 45 Jahren sechsmal die Woche gegen 8 Uhr morgens betritt. "Spätestens um 8.10 Uhr", betont sie.

Ein paar Hausnummern weiter betreiben Antonio Lima und seine Frau, beide 75, ein Obstgeschäft, seit sie vor 30 Jahren von den Kapverden in die portugiesische Hauptstadt kamen. Und Carlos Rosa, 84 ist er schon, schraubt nebenan immer noch an alten Radios, Tonbandgeräten und Schwarz-Weiß-Fernsehern herum. Vor allem Sammler kommen zu ihm, dem "offiziellen Händler für Siera, AEG, Luxor, Schaub-Lorenz, Telefunken etc., etc.", wie seine Visitenkarte stolz ausweist. "Wo sollen die denn hin, wenn ich aufhöre? Diese Technik versteht doch heute keiner mehr!"

Für Tausende Alte ist Arbeit eine Notwendigkeit. Für manche von ihnen auch ein großes Glück

Während Deutschland über die Rente mit 67 streitet und in Frankreich kürzlich ein paar Millionen auf die Straße gingen, um ihren gesetzlich verankerten Luxus zu bewahren, bereits mit 60 Jahren in den Ruhestand gehen zu dürfen, sind die Portugiesen eines der am längsten arbeitenden Völker in den Industriestaaten. 65,8 Jahre weist die Statistik als das durchschnittliche Alter aus, in dem die Menschen dort in Rente gehen. Der OECD-Schnitt liegt bei 62,9 Jahren.

"Das Alter zählt man nicht nach Jahren", philosophiert Deolindo Ramos Freiro und wischt sich Sägespäne von der Brille. 83 ist er, und auch er geht jeden Morgen zur Arbeit in seine Lissabonner Schreinerei. Er steht an Stich- und Kreissägen, fräst Nut und Feder oder schleppt schwere Holzbalken, als wären sie aus Pappe. "Der Körper ist wie eine Maschine. Wenn man sie gut pflegt, funktioniert sie auch lange." Aber natürlich, gibt er zu und verzieht den Mund zu einem schiefen Lächeln, "so flott wie mit 18 geht es nicht mehr".

Es ist auch nicht immer die reine Freude an der Beschäftigung, die an Europas südwestlichem Ende die Menschen am Arbeitsplatz hält. Laut einer Studie der Versicherungsgesellschaft Axa wünschten sich die Portugiesen, wie viele ihrer Nachbarn, schon mit 58 Jahren das Feld den Jüngeren zu überlassen. Doch diesem Traum steht eine geradezu albtraumhafte Vorstellung von der Rente entgegen. Kein Wunder, liegt die durchschnittliche Höhe der monatlichen Altersbezüge doch derzeit bei 397 Euro. Das ist wenig mehr, als in Deutschland ein Arbeitslosengeld-II-Empfänger für den Grundbedarf erhält.

In Portugal, wo selbst Akademiker heute oft kaum 1000 Euro im Monat verdienen, rutscht die ältere und weniger gut ausgebildete Generation mit der Pensionierung zwangsläufig schnell an oder sogar unter das Armutslimit, das seit 2008 bei 354 Euro liegt. Frauen, die 53 Prozent der 1,8 Millionen portugiesischen Rentner ausmachen, müssen im Schnitt mit lediglich rund 300 Euro auskommen.

Dabei sind die Lebenshaltungskosten vor allem in Städten wie Lissabon nur um etwa ein Viertel niedriger als in Deutschland. Am 1. Juli dieses Jahres erhöhte die Regierung zudem die Mehrwertsteuer von 20 auf 21 Prozent. Eine weitere Erhöhung auf 23 Prozent ist geplant. Das war eine der Maßnahmen aus dem Sparprogramm, das die EU-Kommission im Kampf gegen das riesige Haushaltsdefizit gefordert hatte. Und die Renten wurden erst einmal eingefroren.

Zentraleuropäer, die in Portugal ankommen und ein wenig die Sprache beherrschen, beschleicht zuweilen das Gefühl, dass sie wegen des Zeitunterschieds nicht nur eine Stunde hintendran, sondern in einem anderen Jahrhundert gelandet sind. "Kennt die Dame bereits Lissabon?", fragt dann etwa der Taxifahrer betont förmlich. Die indirekte Anrede in der dritten Person ist das Höflichkeitsgebot Nummer eins. Oft verlangt dieses Gebot auch die Nennung eines akademischen Titels oder des Berufs. Herr Ingenieur, Herr Vorstandsvorsitzender, Frau Filialleiterin, so viel Ehrbezeugung muss noch sein, auch wenn das Land in den vergangenen Jahren einen rasanten gesellschaftlichen Wandel vollzogen hat.

Es gibt zwei Portugals: Das eine setzt auf den Fortschritt. Das andere widersteht ihm - auf charmante Weise

Die Sozialisten unter dem Premierminister José Sócrates mögen die gleichgeschlechtliche Ehe und das Abtreibungsrecht durchgepaukt haben. Aber in der Lissabonner Innenstadt halten sich noch immer Geschäfte mit Devotionalien, in denen Weihrauch die ausgestellten Madonnen, Christusfiguren und Heiligenbilder umwabert. Altmodische Wäscheläden bevorraten das ganze Sortiment an mit Spitzen verzierten Tischdecken, gestärkten Servietten, Handtüchern und züchtigen Nachthemden für die Aussteuer.

Soll die EU-Kommission doch monieren - und sie tut es nicht erst, seit Spekulanten dieses Jahr auf den Bankrott des Landes wetteten und damit den Euro unter Druck brachten -, dass es Portugals Unternehmen an Wettbewerbsfähigkeit fehle. Soll sie sich doch mehr Firmen vom Schlage etwa einer Petratex wünschen, in deren Schwimmanzug LZR Racer der US-Sportler Michael Phelps bei den Olympischen Spielen in Peking von Goldmedaille zu Goldmedaille schwamm. Oder wie YDreams, wo 120 Programmierer und Designer an Kinoleinwänden basteln, die auf die Zuschauer reagieren. Oder an Robotern, die Besucher durch Büros begleiten. Mögen in den vergangenen Jahren auch überall im Land riesige Einkaufszentren aus dem Boden geschossen sein, in denen die Kunden umgeben von künstlichen Wasserfällen und Palmenlandschaften unter einem Dach shoppen, essen, flanieren, ins Kino gehen oder ihre Kinder bespaßen können.

Es gibt sie noch in großer Zahl, diese nostalgiebehafteten kleinen Geschäfte des alten Portugals, das sich der Moderne verweigert, und wo es scheint, als sei die Zeit stehen geblieben. Läden, in denen greise Mitarbeiter bestimmt noch eine einzelne Schraube oder eine Mutter zu einem Haushaltsutensil hervorkramen, das längst nicht mehr gefertigt wird. Solche, in denen sich noch ein Knopf von exakt jener Machart findet, die den schon etwas in die Jahre gekommenen Wintermantel zusammenhält und wo sein Träger seit Kindesbeinen namentlich bekannt ist.

Oder eine Samenhandlung wie jene von António Ferreira da Sousa, 81, und seinem ehemaligen Lehrjungen Isidro José dos Santos Oliveira, der inzwischen auch schon 69 ist. Ihre Casa Hortícula im Erdgeschoss des berühmten Mercado do Bolhão ist seit 1929 eine Institution wie der gesamte Markt. Nahezu jeder Tourist, der nach Porto kommt, kennt ihn. Die Marktleute verteidigen ihn übrigens hartnäckig gegen Pläne der Stadt und eines privaten Investors, an derselben Stelle ein Einkaufszentrum zu errichten.

Es existieren keine Studien darüber, wie viel die unermüdlichen Senioren zu Portugals Wirtschaft beitragen. Noch gibt es im an Bruttoinlandsprodukt und Börsenwerten orientierten Wirtschaftssystem keinen Platz für die neuerdings diskutierten "weichen" Faktoren wie Charme, Landescharakter, historisches Erbe oder Selbstwertgefühl.

João Francisco Augusto aber weiß eines ganz sicher: "Es gibt zu viele Leute, die noch wertvoll sind, aber im Park sitzen und Karten spielen." Dabei sei "Arbeit doch das Wichtigste im Leben". Freilich, der 83-Jährige bleibt nun oft allein, wenn er morgens um halb neun in die Rua de Infanteria im Lissaboner Stadtviertel Campo de Ourique einbiegt, die Rosen und Tamarindenbäume im Vorgarten gießt und das grüne Holztor unter dem verblichenen Schild mit der Aufschrift "Buchbinderei, Restaurierungen, Ordner und Mappen" öffnet. Senhor Augusto ordnet dann seine Kartonagen, die Ledervorräte und die Rollen mit dem bunten Papier und wartet darauf, dass jemand mit einem zerschlissenen Buch zur Tür hereinkommt, dem er ein neues Gesicht geben kann.

Früher, da hantierten sie zu sechst an den schweren Maschinen. Jetzt legt sich still der Staub auf sie, während das Klassikprogramm im Radio mit Opern die Einsamkeit übertönt. Erst war es das Internet, klagt Senhor Augusto, und schließlich die Wirtschaftskrise, die die Kunden fernhielt. Der Staat als Auftraggeber muss auch sparen. Manchmal noch heftet Augusto die Amtsblätter eines Jahres zwischen zwei Buchdeckel. Ein wahrer Feiertag ist es, wenn er das Goldene Buch der Stadt Lissabon anfertigen darf. Dann holt er die besten Materialien vom Dachboden und das Werkzeug für den Goldschnitt. Augusto hat ein Muster da. Mit seinen sehnigen Fingern streicht er andächtig darüber, spürt das glatte Leder und die Einkerbungen, die er mit einem dünnen Metallstab und seiner Muskelkraft in den Buchrücken gedrückt hat. Er könnte aufhören, natürlich. "Aber dann würde ein Handwerk sterben. Und ich vermutlich gleich mit."

Sie fingen sehr jung an mit ihrem Beruf. Und blieben ihm treu. Was sollten sie sonst tun?

Womöglich ist da die letzte Generation von Portugiesen am Werk, für die Arbeit noch eine Lebensaufgabe im Wortsinn ist. Eine Beschäftigung, die man in sehr jungen Jahren aufnimmt und ohne Unterbrechung bis ins hohe Alter fortführt - oft unbeeindruckt vom Erfolg, der sich in Zahlen ausdrückt. Als das Land 1986 der Europäischen Gemeinschaft beitrat, galt es als Armenhaus. Der Aufschwung in den Jahren danach, getrieben von EU-Subventionen für Autobahnen, Kanalisation oder den Wohnungsbau, der ebenso euphorisch wie voreilig vergebene Titel "Europäischer Tigerstaat", die Expo und die Fußball-Europameisterschaft ließen oft übersehen, dass gerade die ältere Generation an diesem Wachstum kaum teilhatte.

Die heute 70- und 80-jährigen Portugiesen fingen häufig schon mit zehn, zwölf Jahren als Laufjungen oder Gehilfinnen an zu arbeiten. Eine Schulausbildung hatten ihre Eltern als nicht so wichtig erachtet. Vier, fünf Jahre Grundschule, wenn überhaupt, dann war Schluss. Ein hungriges Maul weniger, das es zu füttern galt, stattdessen ein Familienmitglied, das dazuverdiente, das zählte.

Nur wenige können es sich leisten, vorzusorgen. Und auf den Staat ist kein Verlass

Gloria Francisca Ribeiro hat nie eine Schule besucht. Lesen und schreiben kann sie nicht. Doch auf dem Fischmarkt an der Praia de Angeiras, rund 20 Kilometer nördlich der Hafenstadt Porto, kennt jeder "die schöne Gloria". Sie selbst lacht über diesen Titel. "Schön! Das war einmal", ruft die Frau in der dunklen Bluse mit den weißen Tupfen und der geblümten Schürze. Ein eleganter heller Hut mit breiter Krempe schützt ihre fast durchsichtig scheinende Gesichtshaut vor der Sonne und verbirgt, dass die Haare in den vergangenen Jahren sehr dünn geworden sind. 80 Jahre alt ist Ribeiro und gehört zum Fischmarkt, seit sie denken kann. An diesem Morgen hilft sie an einem Stand, schlitzt die Bäuche von frisch gefangenen Fischen auf und entfernt die Innereien. Ihr Mann Zé Diaz Ribeiro, ein Jahr älter, schaut, wo noch Hilfe gebraucht wird, beim Netze flicken oder Boote reparieren.

Der Markt am Hafen ist beider Leben, hier haben sie sich kennengelernt, Gloria, die Älteste von acht Geschwistern, und Zé, der Sohn eines Bauern, der als Junge bei den Fischern am Strand Arbeit fand und bis vor ein paar Jahren noch selbst aufs Meer hinausfuhr. Eine ihrer beiden Töchter arbeitet auch hier, die beiden Söhne im nahen Seehafen in Matosinhos. Ersparnisse haben die beiden nicht, verdienen sich jeden Tag ein paar Euro für das Nötigste. Ein Teller Fischsuppe fällt regelmäßig ab oder ein bisschen Gemüse, das doch viel zu schade wäre, um am Ende des Tages im Abfallcontainer zu landen.

Noemia Ferreira zum Beispiel, auch sie schon 81, züchtet es in ihrem eigenen Garten. Jeden Morgen um halb sechs steht sie auf und richtet ihren Stand mit den Salatköpfen, den Karotten, Tomaten oder Kartoffeln, was die Saison so hergibt. "Zum Zeitvertreib", sagt sie. Ihr Mann ist vor zwei Jahren gestorben. Dem Sohn, er hat studiert und ist Hautarzt geworden, will sie nicht unnötig auf der Tasche liegen. "Strom, Wasser, Gas, das wird alles immer teurer." Und neulich, da gab auch noch der Fernseher mit bösem Gebrumm den Geist auf.

Eine private Rentenversicherung haben die wenigsten Portugiesen. Nach einer Untersuchung der Verbraucherschutzorganisation Deco kann sich nur einer von dreien eine leisten und spart dann meist weniger als 50 Euro im Monat. 87 Prozent der berufstätigen und 95 Prozent der bereits pensionierten Portugiesen sind zudem überzeugt, dass der Staat sich um die Rente kümmern sollte.

Doch der ist selbst klamm. In den vergangenen Jahren nahm er bereits Abschied von der Formel, dass die zehn bestbezahlten der vergangenen 15 Berufsjahre die Höhe der Altersruhegelder bestimmten. In der derzeitigen Krise verscherbelt die Regierung in Lissabon sogar das Tafelsilber, die staatlichen Beteiligungen an der Erdölfirma Galp oder der Fluggesellschaft TAP. Für Soziales, ihr ureigenstes Thema, haben die Sozialisten gerade weder das Geld noch die Mehrheit im Parlament.

Die fleißigen Rentner haben so manches Tief erlebt. Ihren Optimismus aber nicht verloren

Hinter dicken Vorhängen verborgen wartet Alda Rosmaninho darauf, dass die Zeiten wieder besser werden, eines Tages vielleicht sogar erneut Gäste im Salon ihres Hotel do Parque in Curia tanzen und Bedienstete mit gestärkten weißen Schürzen und Häubchen auf dem Kopf den Tee reichen wie in den zwanziger Jahren. Damals hatte ihr Schwiegervater das Haus gerade eröffnet. Den Kurort zwischen Lissabon und Porto hatten schon die Römer wegen seiner Heilwasserquellen geschätzt. Noch bis vor wenigen Jahren galt es für die Portugiesen als schick, dorthin zu kommen und es sich in den Thermen gut gehen zu lassen. Wer es sich leisten kann, urlaubt heute lieber im Ausland, und die Krankenkassen knausern mit Heilbehandlungen.

Also zieht Dona Alda, die 75-Jährige, die schweren Stores erst am späten Nachmittag auf, damit die Sonne die Bezüge der antiken Sessel nicht ausbleichen kann. Bis auf eine Hilfe, die morgens das Frühstücksbüfett für die selten gewordenen Gäste richtet, und eine Putzfrau hat sie das Personal entlassen und hält das Hotel nun zusammen mit ihrer 51-jährigen Tochter selbst in Schuss. "Portugal hat schon so viele Krisen erlebt", sagt sie und nestelt abwechselnd in den sorgfältig frisierten weißen Haaren oder an der langen Kette aus bunten Holzperlen. "Auch diesmal wird es wieder aufwärtsgehen. Ich habe Zeit", witzelt sie. "Ich bin ja noch jung." -

Portugal und Deutschland im Kennzahlenvergleich Portugal . . . . Deutschland Bevölkerung (in Millionen) 10,6 . . . 81,6 Zahl der Beschäftigten (in Millionen) 5 . . . 40,2 Arbeitslosenrate (in Prozent) 10,7 . . . 7,0 Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf (in Euro) 18 264 . . . 28 940 Platz im Human Development Index 34 (von 182) . . . 22