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Mangel an Mitgefühl

Gewalt ist ein aufregendes Thema - bei dem Fakten und Fantasien munter durcheinandergehen. Frank Robertz, Wissenschaftlicher Leiter des Instituts für Gewaltprävention und angewandte Kriminologie in Berlin, arbeitet an der Entwirrrung.




brand eins: Ist Gewalt eigentlich noch extrem? Oder eher Teil der Alltagskultur?

Robertz: Gewalt muss extrem sein, um als Gewalt wahrgenommen zu werden. Die Frage hinter Ihrer Frage lautet daher eigentlich: Was ist Gewalt? Und je nach Definition fallen unter den Gewaltbegriff auch Handlungen, die alltäglich im Stillen passieren. Gewalt in Familien oder Partnerschaften schafft es fast nie in die Schlagzeilen. Dort finden sich vielmehr die viel seltener auftretenden Serienmörder, Amokläufer oder Bombenleger. Auf-3 fällig ist, dass Gewalt, die besonders unberechenbar ist, die scheinbar jeden treffen kann, besondere Beachtung findet. Gewalt in geschlossenen Systemen, wie zum Beispiel in Gefängnissen unter Gefangenen, wird dagegen kaum beachtet.

Was ist also Gewalt?

Es gibt Dutzende Definitionen. Die einfachste und vermutlich sinnvollste lautet: Gewalt ist, wenn jemand einem anderen mit Absicht etwas antut, das der andere nicht will. So kann man Gewalt von Sado-Masochismus abgrenzen oder vom Besuch beim Zahnarzt oder vom Autounfall. Es versteht sich von selbst, dass Gewalt körperlich und psychisch ausgeübt werden kann.

Eine gängige Wahrnehmung ist: Die Gewalt an Schulen, auf der Straße, in den Familien nimmt zu. Ist das ein reines Zerrbild, weil die Massenmedien reißerisch über solche Phänomene berichten?

Darüber müssen wir endlich differenzierter diskutieren. Zunächst zum Grundsätzlichen: Stellen wir uns die Gesamtmenge von Gewalt als einen großen dunklen Raum vor. Die Polizei leuchtet mit Scheinwerfern hinein, und was sie erfasst, ist die Gewalt, die sie wahrnimmt und statistisch festhält. Ein riesiger Anteil bleibt im Dunkeln. Die polizeilichen Kriminalstatistiken sind zwar nach wie vor der wichtigste Indikator für die Zunahme oder Abnahme von Gewalt - aber zunächst sind Kriminalstatistiken vor allem Tätigkeitsberichte der Polizei.

Nun wird jedes Jahr nach Veröffentlichung der Polizeiberichte von den Medien der Bereich herausgegriffen, in dem die Kriminalität zugenommen hat - denn Skandalisierungen verkaufen sich weit besser als die Nachricht, dass es weniger Straftaten gegeben hat. So entsteht eine falsche Wahrnehmung der Entwicklung. Doch es gibt bestimmte Bereiche, in denen die Gewaltkriminalität tatsächlich zunimmt.

Dann differenzieren Sie bitte. Wo nimmt Gewalt zu und wo ab?

Gewaltkriminalität macht nur drei Prozent der insgesamt von der Polizei erfassten Kriminalität aus. Die Kriminalstatistiken zeigen einen deutlichen Rückgang der Tötungsdelikte und der besonders brisanten sexuell motivierten Tötungen von Kindern. Auch Raubdelikte und Delikte mit Schusswaffen gehen zurück. Dagegen gibt es eine deutliche Zunahme bei den einfachen, aber auch bei den schweren und gefährlichen Körperverletzungen. Allerdings nicht in der gesamten Gesellschaft, denn Studien zeigen, dass Körperverletzungen gegen Frauen und Jugendliche in den vergangenen Jahren ebenfalls abgenommen haben. Und das, obwohl solche Fälle mittlerweile deutlich häufiger angezeigt werden als Anfang der neunziger Jahre.

Wie sieht es im internationalen Vergleich aus?

Internationale Vergleiche sind oft schwierig, da sich gesetzliche Regelungen von Land zu Land unterscheiden. Am ehesten lässt sich bei Tötungsdelikten ein brauchbarer Vergleich herstellen. Dabei liegt Deutschland in vergleichsweise aktuellen Studien von 2002 mit etwa 1,2 Tötungen je 100 000 Menschen deutlich unter dem EU-Durchschnitt von 1,7. Spitzenreiter in der EU sind Finnland (2,6), Spanien (2,8) und Nord-Irland (3,1). Auch das ist im weltweiten Vergleich wenig. Die Tötungsrate in den USA liegt mit 5,9 deutlich höher. Noch weit gewalttätiger geht es in Estland, Lettland und Litauen zu (zwischen 6,5 und 11,4). Russland liegt sogar bei 20,5 und der Spitzenreiter Südafrika bei unglaublichen 54,3. Dagegen haben wir in Deutschland paradiesisch friedliche Zustände. Eine kürzlich erschienene Studie versucht, die Entwicklung von Gewalttaten EU-weit über die vergangenen zehn Jahre hinweg zu erfassen. Dabei zeigt sich, dass Raub und Körperverletzung in den meisten EU-Staaten zugenommen haben, während die Tötungsdelikte zurückgegangen sind.

Wie sieht es mit Gewalt an Schulen aus?

In Studien zur Gewalt an Schulen wird oft ein sehr weiter Gewaltbegriff benutzt, der auch soziale Ausgrenzung, fortgesetztes Schikanieren und zum Teil sogar Beleidigungen umfasst. Da kommt dann schon mal eine Untersuchung zu dem Ergebnis, dass mehr als 90 Prozent unserer Schüler Gewalt anwenden selbst wenn die Jugendlichen lediglich angekreuzt haben, dass sie auch mal jemanden an der Schule beleidigt haben.

Leider existieren kaum deutschlandweite Studien, die wissenschaftlich exakte Vergleiche über verschiedene Zeiträume zulassen. Dunkelfeldstudien versuchen zumindest, in einzelnen repräsentativen Städten mit Opferbefragungen, Untersuchungen zu selbst berichteten Gewaltanwendungen und Versicherungsstatistiken Licht in das Dunkel zu bringen, das vom "Scheinwerfer" der Polizei nicht erfasst wird. Sie zeigen uns, dass es in den vergangenen 15 Jahren nicht zu einer objektiven Zunahme körperlicher Gewalt unter Schülern gekommen ist.

Es treten allerdings Verschiebungen auf: Bei den jüngeren Schülern zwischen zehn und zwölf Jahren stellen wir leichte Zunahmen fest, bei jüngeren Jugendlichen leichte Abnahmen und bei älteren Schülern sogar deutliche. Eine Ausnahme bilden die glücklicherweise insgesamt sehr seltenen - Vorfälle von schwerer zielgerichteter Gewalt an Schulen, also sogenannte Amokläufe. Umgesetzte, geplante und angedrohte Vorfälle dieser Art nahmen über die vergangenen zehn Jahre deutlich zu.

Ihr Kollege Christian Pfeiffer vom Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen sagt: Gewalt nimmt allein schon deshalb ab, weil die Gesellschaft immer älter wird. Stimmt das?

Absolut. Gewaltkriminalität ist ein Phänomen junger Männer in großen Städten. Die Mädchen holen zwar etwas auf, aber bleiben nach wie vor statistisch unbedeutend. Wenn der Anteil junger Männer in großen Städten in der Gesamtbevölkerung sinkt, sinkt auch die Zahl der Gewaltverbrechen. Allerdings können Veränderungen der Bevölkerungsstruktur statistisch herausgerechnet werden. Und auch dann zeigen sich die genannten Phänomene, also insgesamt ein Rückgang von Gewaltdelikten.

Sie beschäftigen sich intensiv mit Extremformen der Gewalt, zum Beispiel Amokläufen in Schulen. Hat das auch etwas mit der Lust an der Sensation zu tun?

Ich habe die begründete Hoffnung, dass es bei mir nicht aus reiner Sensationsgier geschieht. Als Wissenschaftler interessieren mich extreme Taten, weil wir es hier mit extremen Täterprofilen zu tun haben. Aus denen können wir auch viel darüber erfahren, wie Gewalt im Kleinen entsteht und sich entwickelt. Zum Beispiel wissen wir, dass Gewaltausbrüche dann seltener werden, wenn Menschen das Gefühl haben, sich in einem halbwegs ausgeglichenen Verhältnis von ausgeübter und ausübender Kontrolle zu befinden. Dabei ist auch das Vermögen wichtig, Kränkungen wegstecken zu können. Zudem ist die Möglichkeit, Anerkennung zu bekommen und soziale Kontakte zu pflegen, ein wichtiger Faktor.

Gewalt wird beispielsweise von jugendlichen Amokschützen oft als probates Mittel wahrgenommen, um Anerkennung von anderen Underdogs zu erfahren. Hoch frequentierte Fanseiten für School Shooter sprechen hier eine deutliche Sprache. Fantasie ist ein weiterer wichtiger Faktor. Menschen, die vorwiegend dunkle Fantasien entwickeln, neigen viel stärker zu Gewalt als solche, die sich angenehme Dinge vorstellen. Wenn Menschen sehr stark unter Kontrolle stehen, viele Kränkungen erfahren und keine Möglichkeit haben, Anerkennung zu erhalten, können sich die meisten herausretten, indem sie sich in schöne Situationen, etwa einen Urlaub in der Südsee hineinträumen. Einige rache-affine Menschen, die ihre Gewaltfantasien über Jahre immer weiter ausdifferenziert haben, genießen stattdessen Vorstellungen, andere zu quälen oder zu verletzen. Dabei wird der Weg vom Gedanken zur Tat immer kürzer.

Tatsächlich? Der österreichische Psychoanalytiker Theodor Reik hat doch mal in Anlehnung an ein englisches Sprichwort über die gesundheitsfördernde Wirkung von Äpfeln gesagt: Ein imaginärer Mord am Tag hält den Psychiater fern!

Exakt. Gewaltfantasien haben in erster Linie eine sinnvolle Funktion, nämlich den Menschen von psychischem Druck zu entlasten. Besonders in der Pubertät sind Gewaltfantasien in normalem Umfang natürlich und gesund. Sie bauen Frustrationen ab. Gefährlich wird es, wenn Menschen nur noch dann positive Gefühle haben können, wenn sie ihren Gewaltfantasien nachgehen. Aus Fallstudien über Täter von schweren zielgerichteten Gewalthandlungen wissen wir auch, dass vor ihren Taten ihre Fantasien immer konkreter werden und sie diese oft wiederholen. Das heißt, sie stellen sich sehr genau vor, wie sie einem bestimmten Menschen auf eine bestimmte Weise Gewalt antun. "Normale" Gewaltfantasien bleiben meist unspezifisch. Heute lege ich den um, morgen den und wie genau, davon mache ich mir erst gar kein präzises Bild.

Nimmt die Verherrlichung von Gewalt zu?

Gewaltverherrlichung ist eine historische Konstante - vermutlich seit der Höhlenmalerei -, also kein modernes Phänomen. Problematisch wird es dann, wenn sich Menschen, die sowieso schon starke Gewaltfantasien haben, besonders mit verherrlichter Gewalt beschäftigen. Sie suchen sich gewissermaßen Anregung für ihre Fantasien. Das geht hin bis zu akribischer Recherche von Taten beziehungsweise Tätern.

Psychologisch interessant ist die Faszination, die besonders brutale Täter auf Menschen ausüben. Serienmörder haben selbst angefertigte Zeichnungen von sich aus dem Gefängnis heraus verkauft, ihre Waffen wurden auf Ebay versteigert, und ihre Autos erzielen Höchstpreise. Der Betriebswirtschaftler Franz Liebl nennt Serienmörder sogar einen "zentralen Faktor in der Produktion kul tureller Güter". Tatsächlich existieren neben unzähligen Büchern, Theaterstücken und Filmen Fanzines, Comics, Rollenspiele, Sammelbilder und T-Shirts mit ihrem Konterfei. Das war sogar schon Fritz Haarmann, einem der berüchtigtsten deutschen Serienmörder des 20. Jahrhunderts, bewusst. Bevor er 1925 hingerichtet wur de, sagte er stolz: "Wenn ich so gestorben wäre, dann wäre ich beerdigt worden, und keiner hätte mich gekannt. So aber - Amerika, China, Japan und die Türkei, alles kennt mich." Er wollte dann auch öffentlich vor laufenden Kameras im Sommer hingerichtet werden, damit es möglichst viele Menschen sähen.

Serienmörder bekommen ebenfalls serienweise Heiratsanträge im Gefängnis.

Auch das. Zu den besten Wegen, viele Verehrerinnen zu gewinnen, gehört wohl der Serienmord. Schon aus dem antiken Rom kennen wir eine ähnliche, auch sexuelle Anziehungskraft, die von einer gefangenen Randgruppe ausging, die gleichzeitig verachtet und bewundert wurde und deren Geschäft das Töten war: die Gladiatoren im Rom um Christi Geburt.

Psychologisch gibt es für diese verwirrende Anziehungskraft mehrere mögliche Motive. Zum einen strahlen diese Männer aus: Der schreckt definitiv vor nichts zurück. Das ist attraktiv, denn diese Männer sind potenziell machtvolle Beschützer. Der Umgang mit ihnen bringt den Frauen oft Respekt durch Bewunderung anderer, wie viele Fälle gezeigt haben.

Zum anderen treibt die Verehrerinnen oft ein wie auch immer gearteter Missionsdrang. In beiden Varianten ist das Gute für die Frauen: Die Mörder sitzen sicher hinter Gittern, können also den Damen mit ihren imaginierten Liebesbeziehungen nicht gefährlich werden, sie nicht einmal verlassen. Sie suchen gewissermaßen auf ungefährliche Weise die Gefahr.

In Deutschland gab es in den vergangenen Jahren mehrere Fälle von extremer Gewalt gegen Säuglinge. Ist das Zufall, oder lassen sich daraus irgendwelche gesellschaftlichen Schlüsse ziehen?

Statistisch ist die Zahl viel zu klein, um einen echten Trend herauszulesen. Wir dürften es weitgehend mit einem Phänomen der verstärkten Wahrnehmung zu tun haben. Wenn ein Fall bekannt wird, gräbt die Presse wie wild nach weiteren. Was man aber ernst nehmen muss, ist das Phänomen der Nachahmer. Das hat wiederum viel mit emotionaler Berichterstattung zu tun. Es ist ein bekanntes Phänomen aus der Selbstmord- und Medienwirkungsforschung: Nach Berichten über Selbstmorde und Gewalttaten in vielen Medien kommt es immer wieder zu zahlreichen Nachahmern. Solche Tötungs- und Selbsttötungsserien brechen dann ab, wenn die Berichterstattung darüber eingestellt wird.

Bei den Amokläufen in Schulen beziehen sich die Täter ebenfalls oft explizit auf ihre Vorbilder und imitieren sie bei der Wahl ihrer Waffen oder Kleidung. Seit nach dem Amoklauf an der Highschool in Columbine über die "Trenchcoat-Mafia" berichtet wurde, ist dieses Kleidungsstück zum Markenzeichen jugendlicher Amokläufer geworden. Beliebt sind auch Jahrestage, wie gerade wieder der verhinderte Amoklauf an einer Kölner Schule gezeigt hat: Er sollte exakt ein Jahr nach der Tat in der Geschwister-Scholl-Realschule in Emsdetten durchgeführt werden.

Wie steht es hierzulande mit der Polizeigewalt?

Die nimmt ab, und zwar deshalb, weil sie in der Bundesrepublik meist bei Demonstrationen vorkam. Gerade hier hat die Polizei dazugelernt und Methoden der Deeskalation entwickelt. Für Gewalt bei Verhören oder ähnlichen Situationen war die deutsche Polizei seit 1949 nie besonders anfällig, vor allem wenn wir das mit anderen europäischen Ländern vergleichen. Es ist eher umgekehrt: Seit der Öffnung der Grenzen zu Osteuropa haben Polizisten im Einsatz sehr viel mehr Angst, Opfer von extremer Gewalt zu werden, als früher.

Woran sich die Frage nach der Ausländerkriminalität anschließt.

Hier muss man als Wissenschaftler wirklich sehr differenziert sein, denn jede Aussage wird von allen möglichen Seiten instrumentalisiert. Fakt ist: Deutschland hat einen vergleichsweise großen Wohlstand und ein milderes Strafrecht als andere Staaten. Letzteres ist kriminologisch und ethisch betrachtet im Übrigen auch sinnvoll. Wenn sich nun aber jemand überlegt, sich mit Waffengewalt zu bereichern, ist Deutschland kein schlechter Standort. Daher gibt es Menschen, die bewusst nach Deutschland gehen, um hier mit Gewaltkriminalität ihre Ziele zu verfolgen, und das darf man nicht ignorieren.

Auf der anderen Seite ist es so, dass Ausländerkriminalität traditionell skandalisiert wird. Man sollte sich Folgendes vergegenwärtigen: 30 Prozent der Ausländerkriminalität entsteht durch Touristen oder Durchreisende, weitere 17,5 Prozent sind Verstöße gegen Ausländer- und Asylverfahrensgesetze, die Deutsche gar nicht begehen können. Die Bundeszentrale für politische Bildung weist sogar daraufhin, dass nach Abzug aller statistisch bedingten Unschärfen jene Ausländer, die ständig in Deutschland leben, gesetzestreuer sind als Deutsche in gleicher sozialer Position. Hinzu kommt, dass Gewalt auch ein Phänomen von jungen Männern mit niedrigem Bildungsstand aus benachteiligten Schichten ist. Genau diese Bevölkerungsgruppe findet sich in den ausländischen Bevölkerungsanteilen Deutschlands häufiger. Zudem besteht nachweislich eine höhere Strafanzeigenbereitschaft gegen ausländische Bürger. Es ist also logisch, dass in den Gewaltstatistiken auch viele Ausländer vorkommen, was aber nicht zwingend direkt mit dem jeweiligen Migrationshintergrund zu tun hat.

Sie arbeiten seit elf Jahren in Gefängnissen mit Gewalttätern. Was unterscheidet gewalttätige Menschen ganz grundsätzlich von den friedfertigen?

Einer der wichtigsten Faktoren ist die Fähigkeit zum Mit fühlen. Gewalttäter sind in der Regel so strukturiert, dass sie die Folgen für ihre Opfer nicht wahrnehmen. Sie blenden oft komplett aus, dass es überhaupt Opfer gibt. Sie legen sich über die Jahre Rechtfertigungsstrategien zurecht, die objektiv vollkommen unsinnig sind, sie selbst aber sehr gut vor einem schlechten Gewissen schützen. Bei Anti-Gewalt-Trainings versuchen wir, diese inneren Rechtfertigungsstrategien aufzubrechen und den Tätern vorzuführen: Es gibt Opfer. Und für die hat deine Gewalt schlimme Folgen. Je besser es uns gelingt, die natürlich angelegte Fähigkeit zur Empathie wiederherzustellen, desto größer ist die Chance, dass ein Gewalttäter nicht rückfällig wird. -