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Stadt der Ringe

Peking, die Olympiastadt 2008, hat schon heute fünf Ringe. Wer sich bis zum äußersten vorarbeitet (Foto links), hat es geschafft. Wer im vorletzten stecken bleibt, hat verloren. Eine Wanderung durch eine Metropole und ihre Eigentumsverhältnisse.




Peking hat fünf Stadtautobahnringe. Keiner davon ist der Erste. Die Nummerierung beginnt mit dem Zweiten Ring, der eine Länge von 32,7 Kilometern hat und sich dort erstreckt, wo bis zu ihrem Abriss 1965 die Pekinger Stadtmauer stand. Mit ihr fiel auch die ursprüngliche einstöckige Bebauung der Hofhäuser entlang enger Gassen. Das alte Peking lebt nur noch auf einem Fünftel der vom Zweiten Ring eingeschlossenen Fläche.

"Hier ist alles kaputt", sagt Li Yueying und macht eine weit ausholende Bewegung. Der Durchgang ist so eng, dass sie fast mit der Hand an die Anbauten des Nachbarhauses stößt. Dabei war dieses Haus einmal für seinen weitläufigen Innenhof berühmt beziehungsweise berüchtigt: Jia Jiao, ein konfuzianischer Gelehrter und hoher Beamter der Qing-Regierung hatte im Jahr 1673 Li Yu beauftragt, sein Pekinger Haus zu entwerfen. Und der war nicht nur ein in den Beamtenprüfungen gescheiterter Ming-Sympathisant, er stand auch im Verdacht, Autor des erotischen Romans "Die fleischerne Bastmatte" zu sein. Ein Skandal.

Seit 1980 die westliche Hälfte des Hauses abgerissen und durch ein namenloses Regierungsgebäude ersetzt worden war, ist von der alten Pracht nichts mehr geblieben. In der verbliebenen östlichen Hälfte wohnen jetzt etwa 50 Familien - sowohl in den alten Gebäuden wie auch in den mit billigem Material errichteten Anbauten. Letztere machen mehr als ein Drittel des Wohnraums aus und verengen die ursprünglich offenen Flächen zu schmalen, oft mit Fahrrädern und Gerümpel verstellten Durchgängen. Durch die Fenster fällt nur noch wenig Licht, auch, weil sie zum Schutz vor den allzu dicht wohnenden Nachbarn halb mit Zeitungen, Stoffresten oder Fliesenstücken abgeklebt sind.

Hinter einem solchen Fenster wohnt Li Yueying mit ihrem 26jährigen Sohn auf zehn Quadratmetern, den Holzverschlag neben der Tür, in dem der Gasherd steht, nicht mitgerechnet. Das Zimmer bekam sie 1982 von ihrer Arbeitseinheit zugewiesen, einem großen Pekinger Hotel, in dem sie als Zimmermädchen arbeitete. Li Yueying ist Mandschurin, entfernt verwandt mit der letzten Herrscherfamilie der Qing-Dynastie. Kein guter Familienhintergrund im neuen China, weshalb Li Yueying während der Kulturrevolution einen Pekinger Arbeiter heiratete.

120 Renminbi, umgerechnet knapp zwölf Euro Monatsmiete, kostet das Zimmer. Wäre auch die Osthälfte des Hofhauses abgerissen worden, hätte Li Yueying für ihre zehn Quadratmeter mit 6600 Euro Entschädigung rechnen können - die sie bereitwillig angenommen hätte. Zwar ist der Boden in so zentraler Lage viel mehr wert, doch in China gehört er grundsätzlich dem Staat. Der Bezirk hätte nur die Nutzungsrechte verkauft, zunächst an eine staatliche Entwicklungsgesellschaft, diese wiederum an eine staatliche Bank. Auf diesem Wege wäre der Quadratmeter-Preis bereits um ein Zehnfaches der Entschädigungssumme gestiegen. Ein gutes Geschäft und der Hauptgrund für das Verschwinden der traditionellen Gassen und Hofhäuser.

Im Falle von Jia Jiaos Skandal-Haus in der Gelbreis-Gasse gehört nicht nur der Boden, sondern auch das Gebäude dem Pekinger Hausverwaltungsamt. Und so kommt keiner der Anwohner auf die Idee, hier zu renovieren. Wer es sich leisten konnte, kaufte außerhalb eine Wohnung und vermietete die Zimmer im Zweiten Ring unter - an Wanderarbeiter ohne städtische Pekinger Wohnberechtigung. Die sind an einer Renovierung nicht interessiert, weil danach die Mieten steigen. Einige wenige Pekinger Privatleute haben demonstriert, wie sich mit Immobilien Geld machen lässt: Wo Eigentumsverhältnisse geklärt werden konnten, haben sie die den Häusern zugewiesenen Bewohner ausbezahlt, das Hofhaus renoviert und dann für mindestens 2000 US-Dollar monatlich an Ausländer vermietet.

"Sag du selber, ist das eng oder nicht?", ruft Li Yueying und öffnet die Tür. Drin hört man jemanden telefonieren; es ist der Nachbar von nebenan. Im Zimmer ist es vor allem dunkel, und es wird gerade noch dunkler: Li Yueying hängt ihre Wäsche in dem schattigen Zwischenraum vor der Tür auf. Das Etagenbett, eine überladene Anrichte und einen niedrigen Tisch kann man jetzt nur noch erahnen. Der Wasseranschluss ist im Hof, die nächste Toilette ist draußen und für alle Bewohner der Gasse da. Immerhin wurde sie gerade renoviert, außerdem gibt es neuerdings eine Behindertentoilette. Das ist eine große Verbesserung für die alten Leute, die aus der Hocke nicht mehr hochkamen und außer dem Klopapier immer einen Klappstuhl mit einem Loch in der Sitzfläche mitnehmen mussten. Zum Duschen ist es noch weiter, ein paar Hundert Meter bis zu einem der öffentlichen Badehäuser an der nächsten größeren Straße.

Inzwischen hat die Pekinger Regierung den touristischen Wert der alten Gassen und Hofhäuser erkannt und sie unter Denkmalschutz gestellt. Es gibt sogar ein Restaurationsprogramm: Die neue öffentliche Toilette und die frisch gestrichene Außenmauer sind der Anfang. Li Yueying sieht der Restauration des Innenhofs allerdings mit Sorge entgegen. Wird das Haus in seiner ursprünglichen Form wiederhergestellt, müssten die privaten Anbauten weichen. Und dann würde es noch enger.

Der Dritte Ring ist 48 Kilometer lang und umschließt die nach der Staatsgründung gebauten 20-stöckigen Plattenbau-Hochhäuser. An der World-Trade-Center-Kreuzung schneidet er Pekings futuristischen Business-Distrikt.

Es war eine große Hochzeit: Han Yu, Eigentümer einer kleinen Druckerei, mit seit Langem nicht mehr geschnittenen Haaren und etwas schiefen Zähnen, heiratete Wang Chao, eine sehr hübsche und, was in China noch wichtiger ist, mehr als 1,70 Meter große Angestellte einer amerikanischen Handelsfirma. Nach der Hochzeit zogen die beiden in die 56 Quadratmeter große Wohnung im südlichen Teil des Dritten Rings. Die hatte der geschäftstüchtige Han Yu schon vor acht Jahren für nur 300 Euro pro Quadratmeter gekauft. Ein Wohnzimmer und ein Zimmer, Küche und Bad sind winzig. Die beiden finden die Wohnung zu klein.

Doch hier am Dritten Ring eine größere Wohnung zu kaufen kommt für das Paar derzeit nicht infrage: Zwar verdienen die beiden Hochschulabsolventen zusammen gut 1400 Euro im Monat - aber das ist inzwischen der Quadratmeter-Preis für vergleichbar verkehrsgünstig gelegene Wohnungen. Und der Preis ist nicht das einzige Gegenargument: "Von 60 großen Wohnungsprojekten, die 2008 gezeichnet werden konnten, sind zwölf noch ohne einen einzigen Interessenten. Jeden Tag bekomme ich haufenweise Werbe-SMS und auf den Gehwegen Werbe-Flyer. Das heißt doch, dass sie die Wohnungen nicht mehr loswerden", analysiert Han Yu den Markt. Zudem hat er schon eine Wohnung und bekäme deshalb nur noch schlechte Konditionen bei der Bank: Bei der ersten Wohnung muss er 20 Prozent der Kaufsumme selbst aufbringen, bei der zweiten schon 40 und zudem höhere Zinsen zahlen. Als Vermiet-Objekt lohnt sich so eine Wohnung erst recht nicht: 150 Euro im Monat könnte er verlangen - da müsste er schon 45 Jahre vermieten, um allein den Kaufpreis einschließlich der Gebühren wieder hereinzubekommen. Han Yu ist sich sicher: "Die Preise werden nach den Olympischen Spielen sinken."

Der Vierte Ring ist 65,3 Kilometer lang und beherbergt im Norden das Olympiastadion sowie viele Autozubehör- und Möbelhändler.

Hier wohnt Ma Lincheng, der Mann Li Yueyings aus dem Hofhaus. Seine Wohnung im 23. Stock hat 42 Quadratmeter und wurde ihm 1990 von seiner Arbeitseinheit, einem staatlichen Autounternehmen, zugewiesen. Damals hätte er die Wohnung für 4000 Euro kaufen können, aber er brachte das Geld nicht auf. " Jetzt habe ich keine vollen Eigentumsrechte und kann die Wohnung weder weiterverkaufen noch vermieten. Da habe ich Pech gehabt", sagt er. Tatsächlich gibt es in Peking eine Unmenge verschiedener Eigentumsformen an Wohnraum. Erst am 1. Juli 2008 wird ein zentrales System zur Registrierung von Eigentum eingeführt. Dann können sich Käufer absichern, dass die Wohnung nicht zumindest teilweise einer alten Arbeitseinheit gehört oder, im Falle einer Neubauwohnung, nicht bereits an einen anderen Interessenten verkauft wurde.

Ma Lincheng und seine Frau im zweiten Ring ziehen bald zusammen - nicht freiwillig. Li Yueying ist auch nicht begeistert, zu ihrem Mann zu ziehen, obwohl die Wohung deutlich größer ist. Aber ihr Sohn, Manager einer Kentucky-Fried-Chicken-Filiale, hat jetzt endlich eine Freundin - und mit ihr will er die Wohnung der Mutter gern für sich allein haben. Eine Alternative gibt es nicht: Das Ehepaar bekommt zusammen 160 Euro Rente im Monat. Damit eine größere Wohnung kaufen zu wollen ist aussichtslos. Und mit der unverkäuflichen Wohnung haben sie zu viele Quadratmeter pro Kopf, als dass sie bei der Regierung eine Sozialwohnung mit niedriger Miete oder eine andere mit niedrigem Kaufpreis beantragen könnten. Abgesehen davon, dass diese Sozialwohnungen in der Nähe des Fünften Ringes liegen, wo sie als alteingesessene Pekinger nicht wohnen wollen.

Der Fünfte Ring ist 98,6 Kilometer lang. Als Mao Zedong davon sprach, "die Städte vom Land her einzukreisen", hatte er anderes im Sinn, aber mittlerweile ist Peking tatsächlich vom Land her eingekreist: Auf beiden Seiten des Fünften Ringes wohnen die meisten der fünf Millionen Pekinger Wanderarbeiter.

Einer von ihnen ist der ehemalige Shandonger Bauer Liu Zhijun. Er trägt eine der als Mao-Anzug bekannten blauen Jacken mit Schirmmütze, unter der ein tiefbraunes Gesicht hervorschaut; die Wangen sind nur runzelige Haut, die Augen liegen in tiefen Höhlen. Liu Zhijun ist 72 Jahre alt und sieht aus wie eine spindeldürre Mumie. Jeden Morgen um halb sieben macht er sich von dem zwölf Quadratmeter großen Verschlag in der Nähe des Fünften Ringes, den er für 28 Euro im Monat gemietet hat, auf den Weg ins Stadtzentrum, um nach Wiederverwertbarem zu suchen. Mehr als zwei Stunden braucht er mit seinem Lastfahrrad für die 15 Kilometer lange Strecke. Für den Rückweg, wenn er Holz, Pappe, Styropor, Schrott, leere Plastikflaschen und alte Elektrogeräte mit löcherigen Fahrradschläuchen auf der Ladefläche festgebunden hat, braucht er noch länger.

Tagsüber durchsucht er städtische Mülltonnen. Zu denen der privaten Wohnanlagen oder Bürohäuser wird er nicht vorgelassen, dazu müsste er sich den Weg beim Wach- oder Reinigungspersonal erkaufen. "Rechnet sich nicht", sagt er. 70 Euro verdient er im Monat. Doch seine Frau und er sind nicht der guten Verdienstmöglichkeiten wegen aus ihrem Dorf in der Provinz Shandong nach Peking gekommen, sondern um Platz zu machen. Ihr Sohn war über 30 und sollte endlich heiraten. Nur herrscht in den Dörfern Frauenmangel. "Ohne Haus, wie soll das gehen?", fragt Liu Zhijun. Weil sie kein Geld hatten, ihm ein Haus zu bauen, "sind wir ausgezogen, nach Peking gekommen". Und nun ist er trotz seines Alters täglich gut zehn Stunden unterwegs.

Da hat es sein Vermieter besser getroffen. Der ehemalige Bauer hat ohne offizielle Baugenehmigung auf seinem Feld ganze Straßenzüge mit niedrigen Verschlägen auf beiden Seiten erbaut. Von den Mieteinnahmen lebt er gut; noch am Vormittag kann man ihn im Schlafanzug antreffen. Das gesamte ehemalige Dorf ist durch teils legale, teils illegale Landverkäufe an staatliche wie private Landentwickler reich geworden. Und weil die Dorfregierung nur von den Bewohnern mit permanenter Wohnberechtigung gewählt wird - auf eine Vorstadt mit 50 000 Wanderarbeitern kommen 500 alteingesessene Bauern - verteilt sie den neuen Reichtum an die wählende Minderheit. So bekommen die ehemaligen Bauern nun wie die städtischen Arbeiter unter Mao Zedong kostengünstig Wohnraum zur Verfügung gestellt und kostenlose medizinische Grundversorgung.

Der Sechste Ring ist 188 Kilometer lang und eine gebührenpflichtige Autobahn, die die fünf Pekinger Satellitenstädte Changping, Shunyi (in der Nähe des Internationalen Flughafens), Tongzhou, Fangshan und Mentougou miteinander verbindet.

In diesen Satellitenstädten wohnen reiche Pekinger und Ausländer in großen Villenanlagen. Die sind zwar weit draußen, aber durch die Ausfallstraßen verkehrstechnisch gut angebunden. Für jeden Geschmack ist etwas dabei: schottische Landhäuser mit Natursteinkamin, weiß gekalkte spanische Haziendas und für die Träumer auch eine Art Neuschwanstein. Das Schloss taucht nahe dem Yizhuang-Hochtechnologiepark aus dem Nebel auf.

Das Verkaufsbüro im Schloss ist schon um 8.30 Uhr geöffnet. Zwei Wachposten verbeugen sich und fragen nach den Wünschen. Nach zehn Sekunden wird Tee gebracht. Schwarzer Beuteltee, kein grüner. Noch einmal 20 Sekunden später ist auch die für den Verkauf zuständige Angestellte da und stellt sich als Hao Lu vor, der Vorname bedeutet "Exquisite Jade". Sie erläutert die Anlage, die auf der asiatischen Baumesse 2008 den Goldenen Preis für Villen-Architektur bekam: das Konferenzzentrum, also das eigentliche Schloss mit Hotel, Supermarkt, Restaurants, Business- und Fitness-Center, Massagesalon, Musikbar, Schwimmbad, Kino und die dazugehörigen 636 Villen im passenden Stil.

Exquisite Jade legt Grundrisse vor: Die kleinsten Villen haben 417 Quadratmeter und vom privaten Kino bis zum Extra-Schlafzimmer für den Hausherrn alles, was der anspruchsvolle Käufer begehrt. Kostenpunkt: 500 000 Euro, also rund 1200 Euro pro Quadratmeter, ohne Innenausbau. Die 55 Villen der ersten Bauphase sind alle verkauft, und auch für die Villen der zweiten Bauphase muss man sich beeilen: "Am besten noch heute die 20 000 Euro Kaution hinterlegen und den Restkaufpreis dann in zehn Tagen bezahlen", empfiehlt die Verkäuferin. Ratenzahlung hat noch keiner ihrer Kunden verlangt.

Mit dem Einziehen haben es die neuen Eigentümer allerdings nicht eilig: Kaum eine der bereits vor zwei Jahren fertiggestellten Villen ist überhaupt ausgebaut. "In China wird traditionell nie im Winter mit dem Ausbau angefangen. Bald wird es losgehen", versichert Hao Lu. Doch wahrscheinlich sind die reichen Chinesen weniger traditionell, sondern nur gut im Rechnen: Die Realzinsen auf der Bank sind negativ, der Aktienmarkt ist zu volatil. Selbst die Kreditzinsen liegen unter der Inflationsrate - da kann der Kauf eines Schlösschens zur Geldanlage nicht verkehrt sein. Auch wenn es nichts für die Ewigkeit ist: Für 200 Euro pro Quadratmeter verkaufte der Bezirk Yizhuang den Boden an den Entwickler - mit der gesetzlich maximal zulässigen Nutzungsdauer von 70 Jahren. Ein Geldsegen für den Bezirk, der jetzt an die ehemaligen Bauern Sozialleistungen ausschüttet, von denen die Pekinger Stadtbevölkerung nur träumen kann. Die städtische Wohnberechtigung will hier niemand.

Zum Abschied überreicht Exquisite Jade einen großformatigen, in Seide gebundenen Bildband der Villenanlage: "Eine ganz eigene Welt für die Giganten der Wirtschaft und die Eliten der Epoche. Hier können sie sich zurückziehen, in noblem Ambiente Ruhe und Erholung finden, ihre Träume verwirklichen und jeglichen Komfort genießen", steht auf Seite 11. Was in 65 Jahren aus den 637 Neuschwansteins, dem 200 000 Quadratmeter großen Park und dem 12 000 Quadratmeter großen künstlichen See wird, steht in der Broschüre nicht.

In dem die klassenlose Gesellschaft anstrebenden sozialistischen China gab es in Zügen und auf den Flussschiffen keine erste Klasse. Vielleicht hat Peking deshalb auch keinen Ersten Ring. Im individuellen Reichtum anstrebenden kapitalistischen China sind die Klassen wieder da, aller Rhetorik zum Trotz. So verkündet die Website der Neuschwanstein-Villenanlage: "Nicht nach Reichtum bewerten, nicht nach Position oder Klasse trennen." Allerdings geht der Satz weiter: "Genuss ist die den Anwohnern gemeinsame Weltanschauung." -