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Die Kurzwellen-Amateure

Wieso sich die Kinder der Siemens-Familie verstoßen fühlen. Weshalb ein Betriebsratschef ihr Stiefvater wurde. Und warum Arbeitnehmer etwas viel Gefährlicheres sind als Angestellte.




Was soll man bloß tun, um aus diesen Zutaten keine Klassenkampf-Story anzurühren? Die drängt sich doch förmlich auf: massenhafter Stellenabbau, das Ende eines 50-jährigen sozialen Friedens, knallharte Einzelschicksale, ein Betriebsrat auf den Barrikaden, ein neuerdings als eiskalt wahrgenommener Konzern. Ein Reporter, der widerrechtlich daran gehindert wird, den Betriebsratsvorsitzenden auf dem Firmengelände in München zu besuchen. Und der Sprecher der krisengeschüttelten Siemens-Sparte Information and Communication Networks (ICN), der "früher selbst Journalist" war und deshalb schon vorher weiß, wie diese Story laufen wird: David gegen Goliath. (Für das Besuchsverbot beim Betriebsrat drückt er übrigens später eine Art Bedauern aus.)

Es war einmal: ehrliche Arbeit und lebenslange Versorgung

Jedenfalls kann Siemens auf der emotionalen Ebene in dieser Geschichte vermutlich keinen Blumentopf gewinnen. Daher gibt es auch kein Gespräch mit dem Bereichsverantwortlichen für das Personal. Siemens, sagt der Sprecher, sei es müde, sich für maximal 1100 mögliche Kündigungen in dieser Sparte mit bislang fast 10 000 Menschen am Standort immer wieder rechtfertigen zu müssen gegenüber "hirnrissiger und absurder Kritik".

Dann liest man die Artikel über den Personalabbau bei ICN aus dem Archiv und findet überwiegend nüchtern-analytische bis verständnisvolle Beiträge zur "Kapazitätsanpassung" bei Siemens. " Größtes Sorgenkind ist ICN" - "Auftragseingang ging nochmals um 38 Prozent zurück" - "Im abgelaufenen Geschäftsjahr schrieb ICN rote Zahlen in Höhe von 691 Millionen Euro" - "Die Beamtenmentalität vieler Siemensianer ist noch nicht ausgerottet." Nach medialer Empörung über den Personalabbau klingt das nicht.

Man hätte aber doch gern jemanden, der die Dinge mal kompetent ins rechte Siemens-Licht rückt. Zum Glück gibt es Walter Huber, den bitte englisch zu titulierenden Vice President Corporate Personnel Germany. Der Personalmanager lässt sich nicht von einem Sprecher abschirmen und springt als "Zuständiger für Grundsatzfragen" in dieser chancenlosen Geschichte überraschend bereitwillig in die Bresche. Das hilft schon sehr. Und man nimmt sich vor, an der Frontlinie zwischen diesem und dem Betriebsrats-Lager nicht das Krachen der Blendgranaten zu beschreiben, sondern eine spannende Metamorphose gewerkschaftlicher Strategie unter verschärftem Leidensdruck. Dazu muss man den Mann besuchen, den man nicht besuchen darf. Man verabredet sich mit dem Betriebsratsvorsitzenden Heribert Fieber also vor dem Tor des Siemens-Standortes Hofmannstraße, hinter dem der Bereich ICN ungestört von der Presse personell ausblutet.

Auf dem Weg zum Werkstor L kommt der Besucher in der Baierbrunner Straße bei Hausnummer 30 an zwei Türschildern vorbei, die ihm schon mal ausschnittweise vor Augen führen, was das alles bedeutet hat, in den fetten Jahren: ein Teil der so genannten Siemens-Familie zu sein. In Bronze hängt da das Logo des Siemens-Fotoclubs. Darüber, verzinkt, die Plakette einer "Freizeitgemeinschaft Siemens-München e.V." mit dem Namen "Kurzwellenamateure".

Bei Erwähnung dieses Wortes muss Heribert Fieber, der an diesem Morgen noch überhaupt nichts zu lachen hatte, weil der Werkschutz auch einen ihn begleitenden Arbeitsjuristen an der Pforte abgewiesen hat, doch noch grinsen. Denn amateurhaft findet er schon, wie Siemens in immer kürzer aufeinander folgenden Entlassungswellen teils hoch qualifizierte Leute loszuwerden versucht, koste es, was es wolle. Das bringt das Türschild der arglosen Radiobastler ungewollt auf einen hübschen Begriff.

Die große Siemens-Familie. Das sind Legenden und Anekdoten wie diese: Als der alte Ernst von Siemens einmal unangekündigt eines seiner Werke in München besucht, stellt er sich dem Pförtner vor: "Ich bin Ernst von Siemens." Was den unbeeindruckten Pförtner zu der Replik veranlasst: "Von Siemens sind wir hier alle!" Heute ist der drittgrößte deutsche Industriekonzern 155 Jahre alt und setzt mit jetzt noch 426000 Beschäftigten in 190 Ländern 84 Milliarden Euro um. Im vergangenen Jahr erzielte Siemens mit 2,6 Milliarden Euro nach Steuern eines der besten Ergebnisse seiner Geschichte.

Im selben Jahr trennte sich das Unternehmen von 58000 Mitarbeitern. Allein bei ICN waren es weltweit fast 10000. So wurde das Familiengefühl - ehrliche Arbeit und dafür lebenslange Versorgung durch den Übervater Siemens - grundlegend erschüttert. "In einer Familie ist es ja so", sagt Fieber: "Wenn es einem Mitglied schlecht geht, halten alle anderen weit über das normale Maß zusammen. So wurde das auch hier suggeriert: Sollte es Siemens mal schlecht gehen, halten wir alle zusammen - aber jetzt tretet ihr Arbeitnehmer erst mal in Vorleistung! Und die Leute haben weit über das normale Maß hinaus gearbeitet."

Mittlerweile zählt bei Siemens vor allem eines: die Umsatzrendite

Doch mittlerweile misst der Siemens-Vorstandsvorsitzende Heinrich von Pierer die Daseinsberechtigung aller Unternehmensbereiche nur noch daran, ob sie scharf kalkulierte Renditeziele erfüllen. ICN soll bis 2004 mindestens acht Prozent erbringen. Für die bayerische IG Metall, die eine Kampfschrift gegen den " Kulturwandel" im Unternehmen herausgebracht hat, hat sich damit der Familien-Mythos erledigt: "Nun gibt es nur noch den Kapitalisten und seine Handlanger in Vorständen und Leitungen, die auf Höchstprofit aus sind, und auf der anderen Seite Beschäftigte, die sich und ihre Arbeitskraft verteidigen und so teuer wie möglich verkaufen müssen."

Das klingt nach revolutionärem Vor-März, doch noch schallt es nicht bis in die Konzernzentrale am Wittelsbacherplatz. Dort, in seinem erstaunlich spartanischen Büro, erlaubt sich Personalmanager Walter Huber ein einziges verspieltes Detail: einen gelb-schwarzen Fußball mit den Unterschriften aller Spieler von Borussia Dortmund (BVB), der ihm hämischerweise nach dem Bundesliga-Sieg der BVB-Malocher über den effizienten FC Bayern geschenkt worden war. Dem Ball geht langsam die Luft aus, und die Münchner sind trotzdem Meister geworden. Aber das steht jetzt bitte nicht symbolisch für jenen Klassenkampf, den es Huber zufolge bei Siemens gar nicht gibt: "Wir haben nach wie vor ein sehr vertrauensvolles Miteinander. Seit Anfang der neunziger Jahre gab es immer wieder Anpassungswellen. Sie hatten nur nicht die Öffentlichkeit wie jetzt in der Hofmannstraße. Hier versuchen ein paar, aus welchen Gründen auch immer, das zu einem Showcase zu machen. Ich sehe nicht, dass Siemens mit seinen Werten grob fahrlässig umgeht." Es sei doch klar, so Huber weiter, dass man von erfolgreichen Unternehmensteilen nicht die Quersubventionierung defizitärer Bereiche verlangen könne: "Man kommt dann immer mehr in die Bredouille." - Aber ICN hat in der Vergangenheit doch auch zum Gewinn des Ganzen beigetragen? - "Das sind typische Umverteilungsansätze. Das verträgt sich nicht mehr mit den Gesetzen des Marktes."

Und dann rutscht zum Stichwort Umverteilung noch eine verblüffende Analyse heraus: "In Deutschland gibt es den Trend zur Umverteilung der Arbeit von unten nach oben und des Einkommens von oben nach unten." Auf Nachfrage, ob man das gerade richtig verstanden habe, schiebt der Siemens-Manager schnell nach: "Da spricht jetzt der Privatmann Huber."

Solcher Art sind also die Einschätzungen, die dem Betriebsrat Fieber von der Seite seines Sozialpartners entgegengebracht werden. Fieber überrascht das wenig. Er würde Siemens auch nie vorwerfen, dass sich der Konzern gerade so verhält, wie das ein gewinnorientiertes, global ausgerichtetes Unternehmen eben tun muss. Außer vielleicht, "dass wir bei ICN noch ein Jahr vor dem Abbau-Beschluss mit Kopfprämien Leute eingestellt hatten, 2220 Euro für jeden, der jemanden kannte und mitbrachte". Und dass eine Hire-and-Fire-Politik vielleicht in den USA als einheitlichem Kulturraum erträglich sei, nicht aber hier zu Lande: "Wenn es in Amerika im Osten keine Arbeit gibt, geh' ich zur Not 3000 Meilen in den Westen. In Europa stoße ich sofort an Sprach- und Verwaltungsgrenzen, sodass der Arbeitnehmer in der Krise nicht ausweichen kann." Das können übrigens auch nicht die beiden erwachsenen Töchter des Betriebsratschefs, die nach ihrem Studium keine Jobs finden.

Nein, das Einzige, was Fieber Siemens wirklich übel nimmt, ist das Kultivieren des Images von der großen Familie. Weil es das Selbstbewusstsein gerade der hoch qualifizierten ICN-Programmierer und Netzwerkadministratoren untergrabe, die "sich mit Angestellten-Mentalität einen Kopf für den Unternehmer machen, aber in der Vereinzelung ihrer Bürozellen nicht erkennen, dass sie Arbeitnehmer sind, abhängig Beschäftigte, die zunächst ihre gemeinsamen Eigeninteressen vertreten müssen." Vielleicht ändert sich das nun in den dezentral verstreuten Trakten mit zu wenigen Rechnern und Telefonen, in denen sich in letzter Zeit ein erheblicher Teil der bei ICN Auszumusternden wiederfindet. Betroffene berichten von absurden Zuständen, nachdem im Zuge eines " sozialverträglichen" Personalabbaus sogar neue Abteilungen mit akribischen Kürzeln gegründet wurden - die indes zu nichts anderem dienen als zur möglichst peripheren Unterbringung des Abschiebe-Bestandes.

Insider nennen das sarkastisch den "ICN-Zoo". Da gibt es in der Garmischer Straße die "beE", die betriebsorganisatorisch eigenständige Einheit: Dort landeten gemäß Betriebsvereinbarung die "am Arbeitsmarkt gut vermittelbaren" Fachleute, die sich nun noch bis maximal Februar 2004 von Siemens aus um Stellen bemühen können. In der Tölzer Straße sitzen bis Ende Juni die "DPler". DP steht für Direct Placement, ein Verfahren, das den so genannten Jubilaren mit mehr als 25 Jahren Siemens-Zugehörigkeit zumutbare Arbeitsplätze im Unternehmen vermitteln soll. Dann kommt die Zielstattstraße mit den "Zlern": Die gibt es als ZmAler, Gekündigte, die aufgrund eines gewonnenen Prozesses nun "mit Arbeit" versehen werden mussten; ZoAler (mit gewonnenem Prozess, aber noch " ohne Arbeit"), und Schwerbehinderte (unkündbar, aber auch ohne Arbeit).

Und ganz und gar verstreut schließlich die " GKFler" (gekündigt, Klage, freigestellt). Die GKFler sitzen bis zur Freistellung noch am alten Arbeitsplatz, laut Aussage von Kollegen bisweilen "allein in einem Großraumbüro, nachdem die anderen wegrationalisiert wurden" und "wirken durch ihre bloße Anwesenheit beunruhigend auf den Vorgesetzten". Wenn so eine Familie aussieht, dann scheint sie leidlich zerrüttet.

An den Kompromissen, die Verwaltungsblüten wie beE und DP hervorgebracht haben, war Betriebsrat Fieber maßgeblich mit beteiligt. Schließlich musste die Zahl endgültiger Kündigungen minimiert werden, nachdem ursprünglich sogar 2300 ICN-Mitarbeiter gefeuert werden sollten. Doch kompromisslos zeigt er sich, wenn es um die Bewusstmachung des Arbeitnehmerstatus geht, und das bringt Siemens-Personalmanager Huber so richtig auf die Palme. "Der Betriebsrat hätte helfen können, vernünftige Lösungen zu finden. Aber er ist nicht aktiv an die geeigneten Mitarbeiter herangetreten, um ihnen etwa Altersteilzeit nahe zu legen, wie sie zurzeit bei rund 8000 Siemens-Mitarbeitern sehr erfolgreich praktiziert wird. Stattdessen hat er sie in die andere Richtung gepolt, sodass die Bereitschaft zur Altersteilszeit gegen null geht." Auch die geringe Vermittlungsquote für die langjährig Beschäftigten im Direct Placement liegt für Huber an einer Blockadehaltung der Betroffenen: "Die Bereitschaft, im Unternehmen Siemens an einen Standort außerhalb Münchens zu wechseln, ist sehr gering. Und das verstehe ich nicht, weil wir großzügige Regelungen haben, um etwa Umzugskosten abzufedern."

Die Konflikte werden härter und aus Angestellten IG Metaller

Ist der Betriebsrat ein Blockierer? Ein Aufwiegler? Oder ein Aufklärer? Jedenfalls ist Heribert Fieber ein gerissener Stratege, der Siemens auf einem Managementposten alle Ehre machen würde - was allerdings undenkbar ist. Denn Fieber hat angesichts eines Organisationsgrades der IG Metall in diesem Unternehmensteil von gerade mal fünf Prozent ein Drei-Stufen-Modell der Bewusstmachung von Arbeitnehmerinteressen entwickelt, das wohl auch Lenin stolz machen würde. Stufe eins gilt für Kollegen wie jene akademisch ausgebildete Mitarbeiterin, die hier Renate Schmidt heißen soll, weil sie trotz arger Bedrängnis noch Arbeit im Unternehmen hat. Sie kam vor der großen Entlassungswelle in einer persönlichen Kündigungs-Krise zu Fieber, und der Betriebsrat half ihr bei Vorgesetztengesprächen und rechtlichen Fragen. Schmidt sei ein Sonderfall. "Sie mutierte von allein von der Angestellten zur Arbeitnehmerin. Wir haben ihr nur jeweils die Konsequenzen jedes einzelnen Schrittes erläutert und unsere Solidarität angeboten - entschieden hat sie immer selbst."

Dann gibt es eine zweite Gruppe, die nach dem großen Kündigungsschock davon ausging, dass es die Gewerkschaft nun schon irgendwie richten werde. Zunächst erlaubte sich Fieber mit diesen Kollegen den " marktwirtschaftlichen Trick", bei Eintritt in die IG Metall sofort Rechtsschutz zu gewähren statt nach den üblichen drei Monaten Karenzzeit - was schlagartig 900 neue Mitglieder brachte und die IG-Metall-Quote auf fast zwölf Prozent wachsen ließ. Als serviceorientierte Spezialisten verlangten die neuen Gewerkschafter sogleich Einzelberatungstermine, doch angesichts hunderter Fälle stand das für Fieber nicht zur Debatte: "Wir haben sie in einem großen Raum versammelt, wo ein Rechtsanwalt Fragen auf Zuruf beantwortete." Erst herrschte peinliches Schweigen in Anbetracht scheinbar intimer Existenzprobleme wie Verschuldung oder Krankheit in der Familie. Doch nach und nach bemerkten die Neu-Arbeitnehmer anhand der Wortmeldungen einiger Mutiger, dass alle vor ähnlichen Problemen standen. "Sie sind desensibilisiert worden", freut sich Fieber, "und das nimmt uns Siemens natürlich besonders übel."

Die dritte Stufe des neuen gewerkschaftlichen Kampfes bei ICN ist NCI. Das ist mehr als ein Spiel mit Buchstaben. NCI steht symbolisch für die Umkehrung des Bisherigen und wörtlich für Network for Cooperation and Initiative. Dieses Computernetz soll die gewerkschaftsfernsten Mitarbeiter zusammenbinden, die nach ihren Kündigungen schon freigestellt sind, um vereinzelt in ihren Wohnungen zu sitzen und so den Betriebsfrieden nicht weiter zu stören. Per privater eMail-Liste werden Solidaritätsadressen, Termine freiwilliger Selbsthilfegruppen und Aktualisierungen des juristischen Kampfes verbreitet. Außerdem ein noch seltenes Gewerkschaftserlebnis: das Gefühl, von der Arbeitnehmer-Lobby auch als Arbeitsloser nicht allein gelassen zu werden. Bislang endete Gewerkschaft allzu oft da, wo die Beitragszahlung nach dem Jobverlust ausblieb.

Bei NCI kommt auch Renate Schmidt, die zur Arbeitnehmerin gewendete Angestellte, wieder ins Spiel: Sie organisiert - zusammen mit anderen in ihrer Freizeit - die Homepage, pflegt die Kontakte und vermittelt per Mail aktive Anteilnahme. Denn "ohne meine Kollegen hätte ich aufgegeben", erinnert sie sich an ihre eigene Notlage. "So kam es, dass auch ich die Kollegen nicht hängen lassen wollte, weil ich weiß, wie nahe man dann am Aufgeben ist. Ich sah ja, wie die völlig fertig waren. Teilweise hatte man wirklich Angst, da bringt sich jemand um." Fieber berichtet von zahlreichen Reaktionen der NCI-Teilnehmer, die alle in ähnlicher Weise für die erfahrene Solidarität in der Krise dankten: "Das sagt mir, dass wir uns richtig verhalten haben."

In der Krise entsteht etwas Neues: ein Netz für Ex-Siemensianer

Heribert Fieber, der von seinen 59 Jahren 34 bei Siemens zugebracht hat und 1975 erstmals für den Betriebsrat kandidierte, wird dem Konzern wohl noch ein wenig länger zur Last fallen, trotz anderweitiger Lösungsversuche. "Mein Arbeitgeber hat mir ein Angebot gemacht: Wenn ich gehe, werde er mich fürstlich abfinden." Der Umworbene unterbreitete stattdessen ein Gegenangebot. "Wenn ihr mir eine Abfindung zahlt, unterschreibe ich euch, dass ich mit 65 gehe." Was für ein Deal soll das denn sein? "Ich gehe dann selbst in dem Fall, dass der Schröder bis dahin die Rente mit 67 einführt", sagt er und lacht. "Sie haben sich nicht darauf eingelassen. Aber das zeigt doch, dass wir Gewerkschafter zu flexiblen Lösungen bereit sind."