Altern

Henning Scherf geht mit gutem Beispiel voran. Er hat schon mit Anfang 40 eine Alten-Hausgemeinschaft gegründet, damit er sich als 70-Jähriger nicht langweilt. Mit brand eins unternahm Bremens Bürgermeister eine Reise in eine ergrauende Republik.





Greifen wir vor.

Springen wir ruhig an den Schlusspunkt und machen dem letzten Besucher, diesem finsteren Gesellen, schon mal in Gedanken die Tür auf. (Haben wir ihn nicht alle im Hinterkopf, wenn es um dieses Thema geht?) "Ich will dem Tod in die Augen sehen. Alle sagen, tot umfallen sei das Schönste. Das finde ich nicht. Ich möchte mich mit ihm vertraut machen. Ich fürchte keine schweren Krankheiten. Ich hoffe nur, dass ich nicht allein sein werde. Dass da welche sind, die sagen: 'Komm, wir machen das jetzt mit dir, kannst alles sagen ..." Henning Scherf spricht leise - so wie er es manchmal tut, wenn er die Gedanken beim Reden sortiert. "Sich nach einem reichen Tag so richtig erschöpft lang machen, alles noch mal durch den Kopf gehen lassen und dann in den Schlaffallen, das ist keine Katastrophe."

IC 2037 auf der Fahrt von Bremen nach Hannover. Vor dem Fenster, dem Thema angemessen: Herbst. An diesem Tag tatsächlich golden; die Äcker mussten ihre Kartoffeln herausrücken und liegen grau und aufgeritzt, das Laub trumpft im Abgang noch einmal richtig auf. "Herrlich!", ruft Henning Scherf, "ist das nicht fantastisch?", und seine Augen, blau wie der Himmel, strahlen mit diesem um die Wette, "ich liebe den Herbst." Das ist gut, denn sein persönlicher, im Gesetz verankerter Herbst hat im Oktober begonnen.

Am 31. Oktober ist er 65 geworden und nun demografisch gefordert, mit dem Altem loszulegen. Sind erste Indizien zu erkennen? Der Schopf ist grau, das schon, aber der Blick lebhaft, die Gestalt schlank und aufrecht, die Physiognomie jungenhaft.

Kaum zu glauben, dass er bereits mit Anfang 40 angefangen hat, sich vorzubereiten. Die Kinder gingen damals aus dem Haus, das Rad drehte sich merklich weiter, es gab einen kräftigen Ruck. Was nun, fragte sich das Ehepaar Scherf. "Es muss spannend bleiben", sagt er. Freunde sahen das ähnlich, so haben alle gemeinsam überlegt, ob sie sich nicht zusammentun.

Arbeitstitel: "Greisenkommune zum Abpflegen". Es bedurfte gründlicher Klärungsprozesse: Wie viel Nähe halten wir aus, wie viel Distanz muss sein, was tun wir gemeinsam, was besser nicht? Mühsame Basisdemokratie. Gemeinschaftsraum? Lieber auf jeder Etage ein großes Zimmer. Gemeinsam essen? Ja, am Samstagmorgen als festes Ritual und sonst nach Lust und Laune. Das Ergebnis: eine Hausgemeinschaft aus separaten Wohnbereichen mit je eigener Küche und eigenem Bad. Fünf Jahre dauerten die Vorbereitungen. Zwischendurch immer wieder auch Zweifel: "Ist das spinnert?" Sie fanden ein altes Abrisshaus in der Innenstadt, das sich kaum wiedererkannte, nachdem die künftigen Greise ihm zu Leibe gerückt waren. Scherfund seine Mitbewohner standen noch voll im Saft, als sie sich auf schwellenlose Türen, rollstuhlbreite Flure und Fahrstuhlgehäuse verständigten. Das war vor 16 Jahren. Heute wohnen in dem weißen Stadthaus drei Ehepaare und zwei Junggesellen aus zwei Generationen und drei Konfessionen. Sie teilen sich unter anderem ein Auto und die Putzfrau.

Und? War es spinnert, Herr Scherf? "Nein, es ist ein wahrer Segen. Wenn meine Frau nicht da ist, leere ich erst unseren Kühlschrank und dann einen nach dem anderen." Es sei ein Glück, dass sie so früh angefangen haben, man müsse üben: abgeben, teilen, sich auf andere einstellen. Auch die aus der Gemeinschaft erhofften Adrenalinschübe sind nicht ausgeblieben. Die Hausbewohner haben gemeinsam ein christlich-jüdisches Lehrhaus gegründet und eine ökumenische Gemeinde, sie gehen gemeinsam auf Reisen, sie schleppen einander Bücher an und organisieren Vorträge, lesen und musizieren.

"Und jetzt wachsen uns mit jeder Verrentung neue Kompetenzen dazu", sagt Scherf. Zwei Mitbewohner zum Beispiel steckten ihre ganze Liebe in den Garten. Das Abpflegen sei übrigens schneller gekommen als geahnt: Eine Gleichaltrige erkrankte an Krebs und starb, kurz darauf ihr Sohn. Beide haben bis zum Schluss in der Hausgemeinschaft gelebt. "Als wir uns zusammentaten, waren wir Freunde", sagte Henning Scherf, "nach dieser Zeit waren wir eine Familie. Das wird man, wenn man Kummer gemeinsam aushält."

Henning Scherf guckt der Aller hinterher, die die Landschaft an dieser Stelle in zwei Hälften schneidet. "Das Einigeln ist doch trostlos", sagt er. Immer mehr Leute säßen allein in immer größeren Wohnungen. "Ich kenne so viele paranoide Alte, die der Überzeugung sind, der Verfassungsschutz bohrt sie an. Die sagen immer zu mir: Herr Bürgermeister, hören Sie es nicht knacken?" Und dann sagt der Politiker Scherf: "Wir müssen den Kurs korrigieren." Diese Vereinzelung sei in allen hoch industrialisierten, arbeitsteiligen Gesellschaften zu beobachten. Eine Sackgasse. "Das Dämlichste, was die 68er in die Welt gesetzt haben, ist der Jugendkult. Jetzt, wo sie selbst älter werden, merken sie mit Schrecken, wie kurzsichtig das war." Die Menschen müssten beieinander bleiben, über Generationen hinweg.

Überhaupt, der Mitmensch. In jeder Form ein Gewinn: die Frau, die Kinder, die Enkel, die Freunde, die Wegbegleiter, die Nachbarn, die Mitbürger, die Zuwanderer. "Anbandeln, aufeinander achten, miteinander sein, einander aushalten, zusammenrücken." Übrigens sei das im vollen Gange, überall entständen ganz neue Lebenszusammenhänge - jenseits von klassischen Familienrastern. Auch gebe es längst Institutionen, die dem Rechnung trügen. So baue die Bremer Heimstiftung ihre Altenwohnanlagen mitten in Wohnvierteln, zwischen junge Familien, Alleinerziehende, Singles, Studenten. Kein Lebensabend auf der grünen Wiese mehr, sondern mit dem Leben verzahnt und verschachtelt - in Fußnähe zu Kino, Supermarkt, Bibliothek, Theater und Tanzschulen.

Umdenken also. Als Gesellschaft umdenken. Das wollen wir jetzt mal sacken lassen. Schweigen im Zugabteil. So, wie wir lernen mussten, den Müll zu sortieren, damit wir nicht drin ersticken? So, wie wir lernen mussten, Salat zu essen, damit wir nicht zu früh dem Herzinfarkt erliegen. (Haben wir auch erst begriffen, als die Kassen uns nicht mehr jährlich zum Entfetten auf Kur schicken konnten.) So sollen wir jetzt lernen, uns selbst darum zu kümmern, dass sich später jemand um uns kümmert? Auch jenseits der staatlich organisierten Fürsorge?

Bewusstseinswandel gehört nicht zu den leichtesten Übungen. "Nee", sagt Scherf, "das geht nicht per Order de Mufti, das können wir nur freundlich vorleben." Klingt fast, als sei der Kollaps der staatlichen Altersabsicherung für die Gesellschaft eine Chance? Er lächelt: "Sagen wir mal: eine Herausforderung." Scherf steht auf und stößt fast mit dem Schädel an die Abteildecke. In Hannover wird umgestiegen in den ICE nach Berlin. Auf dem Bahnsteig sehen die Leute zu ihm herüber und grüßen freundlich. Ein Mann wie ein Leuchtturm.

Wieder im Zug und wieder auf Augenhöhe - nachdem er seine zwei Meter vier elegant im Sitz zusammengefaltet hat - wird es Zeit, ihn mit dem so genannten Altenquotienten zu konfrontieren. Heute stehen 100 Erwerbstätige rund 44 Rentnern gegenüber, schon im Jahre 2030 werden es 71 Alte sein. Die staatliche Rente der heute 30-Jährigen wird also eher mickrig ausfallen, schlicht, weil es an Nachwuchs mangelt. Und aus demselben Grund wird es leider auch mit dem generationenübergreifenden Kuscheln schwierig. Der Wirtschaftsprofessor Wolfram Engels hat bereits vor vielen Jahren festgestellt: "Die Deutschen haben sich entschlossen, zur Finanzierung ihrer Renten auszusterben."

Henning Schert hat die Statistiken mit einer Art tiefem Durchatmen begleitet. Als es überstanden ist, schaut er freundlich, ja belustigt. Die Deutschen sterben aus? Und wenn schon. Er formuliert es so: "Wir müssen doch den ganzen Globus im Blick behalten. Wir können doch nicht den Chinesen und den Indem predigen, sich zurückzuhalten, und gleichzeitig die Deutschen auffordern, mehr Babys in die Welt zu setzen. Ich kann doch unseren hoch qualifizierten, karrierewilligen Frauen nicht sagen: Würdet ihr das, bitte schön, sein lassen und unser demografisches Problem lösen. Das Kinderkriegen ist eine individuelle Entscheidung und soll es auch bleiben. Ich freue mich über jedes asiatisches Gesicht, das ich bei uns sehe. Mit ihrem riesigen Geburtenüberschuss könnten sie unseren Bedarf an guten Leuten decken. In Bremen ist für 47 Prozent der Schulkinder Deutsch nicht die Muttersprache. Sie kommen aus 110 verschiedenen Ländern. Das ist doch wunderbar. Ich bin für geordnete Zuwanderung. Ich habe keine Angst davor."

Nur, wie bringen wir die Menschen zusammen, nicht nur im Rahmen des Generationenvertrages, sondern auch im Herzen? Wie kriegen wir alte Deutsche und junge Chinesen in eine WG?

Henning Scherf schaut eine Zeit lang aus dem Fenster. Er wühlt in Gedanken in seinem unermesslich großen Fundus an Freunden, Bekannten und Bürgern. Und dann zaubert er einen nach dem anderen aus dem Hut: den Yuppie, der den Kindern seiner jugoslawischen Putzfrau ein Zimmer eingerichtet hat, in dem sie Hausaufgaben machen und manchmal auch übernachten. Die älteren Damen, die aufgeblüht sind, seit sie sich mit Kindertagesstätten verbündet haben, wo ein Großteil der Kinder Türken sind. Der Ruheständler, der Nachbarskindern Nachhilfeunterricht gibt. Das afrikanische Kindermädchen, das die eigenen Kinder mit zur Arbeit bringt, wo sie mit den deutschen Kindern spielen. Überhaupt sei das eine Chance: Kinderreiche Zuwanderer, die mit berufstätigen Singles Wand an Wand lebten und ihnen den Haushalt führten, für Sicherheit sorgten, den Einkauf erledigten - in New York oder auch Hamburg sei das schon lange üblich.

Klingt irgendwie neokolonialistisch: Hoch qualifizierte, gut verdienende kinderlose Deutsche beschäftigen weniger gut qualifizierte, kinderreiche Zuwanderer als Bedienstete. In der Hoffnung, der Gesellschaft im gleichen Atemzug deren Nachwuchs einzuverleiben?

Scherf richtet sich auf (die Wirkung ist nicht zu unterschätzen): "Daran ist nichts Hegemoniales. Zwei unterschiedliche Biografien tun sich aus ökonomischen Gründen zusammen. Beide begreifen schnell, dass es ohne Vertrauen zueinander nicht geht, und wem man vertraut, der ist einem nicht gleichgültig." Für die minder qualifizierten Zuwanderer, die auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht unterkämen, sei das als Einstieg allemal besser, als auf dem Sozialamt zu hocken oder in fiesen Kneipen das Ausgekotzte aufzuwischen. Sie würden angemessen bezahlt, ihre Kinder gingen zur Schule, sie stünden auf eigenen Beinen. Daraus könnten sich Aufsteigerbiografien entwickeln. Warum nicht? Und für den gestressten Wissenschaftler zum Beispiel, der Tag und Nacht an Teilchenbeschleunigern herumbastelt oder so etwas, wäre eine solche Familie, die zu Hause den Laden schmeißt, ein Geschenk Gottes. "Es ist ein Versuch, unsere bunte, brüchige, manchmal gefährlich brüchige Gesellschaft mit ihren gewollt offenen Grenzen zusammenzuhalten."

Der Schaffner kontrolliert die Fahrkarten. Bürgermeister Scherf bestellt ein Glas heißes Wasser und plaudert ein wenig mit dem Mann. Ohne Zweifel, er mag sie tatsächlich, die Menschen. Und sie mögen ihn.

Manchmal laufe er durch den Bürgerpark und schwimme durch den Uni-See, sagt Scherf, an den Enten vorbei. "Ich bin dann richtig glücklich. Und habe keinen Cent bezahlt. Warum müssen es unerschwingliche Wellness-Dinger sein?" Noch ein Beispiel: An der Universität könne man jeden Mittag ein Konzert besuchen, wenn die Musikstudenten ihre Meisterprüfungen spielten. Das sei öffentlich. Jeder Penner könne dorthin gehen. Es gäbe so viel zu tun, so viel zu sehen. Schon jetzt sitze er manchmal über dem Veranstaltungskalender und denke: Wenn ich Zeit hätte, würde ich mir das anschauen, und da würde ich mir vorher ein Buch aus der Bibliothek holen ...

Nur weil Fernsehen und Werbung mit ihrem "Immer größer, immer grüner, immer weiter weg" uns jahrzehntelang weismachen wollten, der Ruhestand sei nur auf Mallorca auszuhalten, glaubten die Leute, sie müssten schnell weg. "Und dann, bitte schön? Das pure Elend." Als könne die Sonne Nachbarschaften ersetzen - gewachsene Lebensräume, in denen man mit der eigenen Geschichte vorkomme. So ein Unsinn! Die Frage sei doch die: Wie nehme ich so viel wie möglich von dem, was meine Identität ausmacht, auch ohne acht Stunden Arbeit am Tag in den neuen Lebensabschnitt mit? Mit staatlicher Altersabsicherung habe das nur am Rande zu tun.

Dennoch, Herr Bürgermeister, Sie sind 65 und regieren ein Bundesland, statt vornehmlich mit den Enten zu baden. Was halten Sie von einem Verschieben der Altersgrenze auf, sagen wir mal, 67 Jahre? Experten haben ausgerechnet ...

Wieder dieses geräuschvolle Ein- und Ausatmen. (Vielleicht leidet er an einer Art Zahlen-Allergie?) Da müsse man unterscheiden, sagt Scherf. Sozialdemokratisch sei das Gift, weil die Sozis ganz auf Gewerkschaftslinie lägen, die die Arbeitslosigkeit als Hauptproblem betrachteten. Da könne es nicht angehen, dass die Alten den Jungen die Arbeit wegschnappten, die müssten ja auch über die Arbeit sozialisiert werden, sonst kämen die noch auf dumme Gedanken. Punkt.

"Für mich persönlich allerdings ist die Tatsache, dass ich noch immer einen harten Job mache, ein Glücksfall." Es müsse also eine gesellschaftsverträgliche Form der Mitwirkung gefunden werden. Und da gäbe es bereits zahlreiche Ideen wie die Freiwilligen-Agentur in Bremen zum Beispiel, die großen Zulauf verzeichne. Junge Alte, die etwas Sinnvolles tun wollen, stellen ihre Kompetenzen unentgeltlich zur Verfügung.

Welch große Chance für Stadtgesellschaften! Wie die Senior-Dienste, wo ausgediente Manager Jungunternehmern auf die Beine helfen. Kinderbetreuung. Müssen doch nicht unbedingt die eigenen Enkel sein? Was meinen Sie, wie vitalisierend auch im Alter ein bisschen Wertschätzung wirkt. Wir haben unsere Alten doch jahrzehntelang mutwillig lahm gelegt, die durften im Altenheim nicht einmal Kartoffeln schälen.

Der Schaffner kommt und bringt einen Becher Kaffee. Das heiße Wasser hat er für einen Witz gehalten. Ist es aber nicht. Henning Scherf ist ein Heißwassertrinker und hat damit unter anderem schon eine jahrelange Migräne ertränkt. "Willst du denn ewig leben?", fragen die Kollegen Landesvertreter, wenn sie während der Sitzung auf Rotwein umsteigen. Nee, sagt Scherf dann und lacht sich ins Fäustchen.

Plötzlich richtet er sich auf und rutscht an die vordere Sesselkante wie ein aufgeregtes Kind: "Soll ich mal sagen, was ich mir im Ruhestand so vorstelle?" Sehr gern! Obwohl die Strecke von Berlin-Spandau bis Berlin-Zoologischer Garten vermutlich nicht ausreichen wird. Also, flott; Cembalo üben, bis es zur Kammermusik reicht, Barockorgel spielen lernen, Malen und Zeichnen lernen, Mittelmeerländer bereisen, zwei Bücher schreiben, sich ehrenamtlich engagieren, ein halbes Jahr New York, ein halbes Jahr Israel bei der einen Tochter, ein halbes Jahr London bei der anderen, Sport treiben. "Ich bin total gespannt auf die Zeit", ruft Henning Scherf auf dem Bahnsteig und entschwindet zum nächsten Termin.

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