SONNENFLECKEN

Seit 20 Jahren predigt Sun Microsystems seine Vision von Computern, die Wissen ins Haus bringen wie Heizkraftwerke die Behaglichkeit. Doch ernst nimmt der Konzern sein Credo erst jetzt – in der Krise.




Es war eines der letzten Rituale in der sonst so wankelmütigen Welt der Informationstechnik. Wo immer man ihn sah, wo er immer er auch war: Scott McNealy, CEO und Mitbegründer von Sun Microsystems prügelte verbal auf Bill Gates und seinen Microsoft-Konzern ein. Kaum ein Interview, eine Rede, ein Vortrag ohne dramatische Worte gegen den Erzfeind. Doch an diesem Septembertag in San Francisco kommt McNealy kein böses Wort über die Lippen. Lustlos wandert er über die Bühne des Kongresszentrums, seine Schultern hängen, er schlägt eine Trommel. Wir trommeln für unsere Ideen. Höchste Zeit.

Die unerwartete Beißhemmung des Leithengstes der Anti-Gates-Fraktion hat einen guten Grund. Sun, über Jahre hindurch der strahlende Stern der Computerwirtschaft, steht mit dem Rücken zur Wand. Das Unternehmen, das mehr als alle anderen für die Dynamik der Netzwerke und gegen die Statik reiner Hardware-Schlachten stand, schrieb vier Quartale lang rote Zahlen. Zwischen April 2001 und März 2002 verlor Sun Microsystems 736 Millionen Dollar.

Fünf seiner Top-Manager und der Präsident gingen von Bord, knapp zehn Prozent der Belegschaft wurden entlassen. Vergessen die große Zeit des Internet-Booms, in dem Sun-Hochleistungsrechner mehr als die Hälfte aller weltweiten eCommerce-Seiten am Laufen hielten. Teuer, das waren Sun-Rechner immer schon, die S-Klasse der New Economy. Sparc, Solaris - das waren Zauberworte für die Generation Dotcom. Statussymbole und zugleich die zuverlässigsten Arbeitspferde der vernetzten, persönlichen Computerisierung.

Sun muss weg von der Hardware und damit vom Druck günstiger Konkurrenten - hin zum Netzwerk

McNealy trommelt und übt sich in Sarkasmus: "Es könnte schlimmer sein", frotzelt er nach seiner Trommel-Rede anlässlich der Sun-Network-Konferenz. " Aber ich kann nicht sagen, dass müder Planet Erde als Markt sonderlich gefällt." McNealys Problem liegt auf der Hand: Sun, vor 20 Jahren von McNealy mit begründet, steht zunächst unter dem gleichen Druck wie andere Computerkonzerne auch - Anbieter alter Prägung, die da ein bisschen Hardware, dort ein wenig Software verkaufen, wird es bald nicht mehr geben. High-End-Stationen und preiswerte PCs unterscheiden sich immer weniger voneinander. So geht es den noblen PC-Konzernen heute, wie es vor 15 Jahren den Großrechner-Herstellern erging, die Ihre Produkte von einer Armada leistungsfähiger, billiger PCs überrollt sahen.

Der Unterschied heißt Service. Einfach zu bedienende Systeme, Netzwerke, die jeder nutzen kann. Ein altes Versprechen, nie richtig gehalten. Als Mitte der neunziger Jahre die Programmiersprache Java von Sun auf die Menschheit losgelassen wurde, war sie ein Vorbote der Möglichkeiten. Sie lief, im Gegensatz zu den Produkten der Konkurrenz, auf großen wie kleinen Computern. Heute setzen Makler an der Wall Street wie Programmierer von Handy-Spielen und Hersteller von Chipkarten auf Java als globalen Standard. Doch auf den guten Ideen von gestern kann man sich nicht ausruhen. Weil die Absatzkrise global ist, verzichten amerikanische Unternehmen auf neue Technik und die noch viel teureren Serviceverträge.

Trotzdem investiert Sun elf Prozent seines Umsatzes in Forschung und Entwicklung - rund doppelt so viel wie IBM und beinahe siebenmal so viel wie Dell. Warum? "Wir müssen die besten und raffiniertesten Dinge bereitstehen haben, wenn wieder Geld fließt", sagt Jonathan Schwartz, bis vor kurzem Chefstratege des Konzerns.

Ein System, das den Kunden die Lufthoheit über ihr Wissen wiedergibt - ein Hassobjekt für EDV-Leiter

Sun arbeitet an so einem raffinierten Ding, das Schluss macht mit dem Wirrwarr an Hardware, Anwenderprogrammen und Betriebssystemen. Ein Ding, das den Kunden die Lufthoheit über das Werkzeug Informationstechnologie - und damit ihr Wissen - zurückgibt. Ein Ding, das dafür sorgt, dass Computer das tun, wozu sie eigentlich gemacht wurden: Menschen bei ihrer Arbeit zu helfen. Doch McNealy weiß, wenn er die alte Vision vom hilfreichen Computer in die Tat umsetzen will, muss er über Leichen gehen, genauer gesagt: über zwei. Die der etablierten EDV-Barone. Und gleichsam auch über die wichtigsten eigenen Produkte: Server, Hardware, Rechner.

Wie also positioniert man ein Unternehmen mit rund 39 000 Angestellten neu? Noch dazu, wenn man von mehreren Seiten in die Zange genommen wird: auf der einen Seite vom Universalisten IBM, der von Großrechnern samt Beratung und Wartung bis zu billigen Linux-Schachteln alles anbietet. Auf der anderen Seite von Dell, dem digitalen Aldi-Markt, der mit seiner Strategie des kleinsten gemeinsamen Nenners und unvergleichlich schlanken Geschäftsprozessen auch in der Rezession noch Marktanteile hinzugewinnt. Und noch von einer dritten Seite droht Gefahr: "Unser schlimmster Konkurrent", sagt McNealy, "sind die Cheftechnologie-Manager in Firmen." Dann bricht sein schwarzer Humor wieder durch: "Sie erwarten Amortisierung neuer Anschaffungen in ein paar Minuten."

Sun sitzt mittendrin - auf einer Insel, die immer weiter unter Wasser gerät. Sun setzt auf Unix, genauer: auf seine Variante Solaris. Unix ist ein Netzwerksystem, entstanden in den siebziger Jahren. Das Gratis-Betriebssystem Linux ist im Grunde nichts weiter als einer von vielen Unix-Nachbauten. Sun kann sich laut dem Marktforschungsinstitut IDC rühmen, einen Weltmarktanteil von 40 Prozent bei Unix zu haben. Eine Position, die trotz Krise in den vergangenen Monaten noch ausgebaut wurde. Ist das gut? Jein. Denn insgesamt schrumpft der Anteil von Unix am gesamten Universum der Unternehmensrechner kontinuierlich. In der Flaute kaufen Firmen - wenn überhaupt - lieber günstige Windows-Maschinen oder Linux. Die Hardware ist ebenfalls günstiger, weil von der Stange. Die Folgen verschweigen McNealy und Sun bei ihren Statistiken lieber. Von Juli 2001 bis Juli 2002 legte Linux 18 Prozent beim Marktanteil zu, während Windows drei Prozent wuchs. Unix jedoch schrumpfte um sieben Prozentpunkte. Kinderkrankheiten und offene Wartungsfragen haben Linux bisher davon abgehalten, mehr als fünf Prozent aller Rechenzentren zu erobern (während Windows auf 27 und Unix auf 43 Prozent kommen). Bis 2006, schätzt IDC, wird sich das dramatisch ändern. Dann ist Unix der abgeschlagene Dritte mit zwölf Prozent Marktanteil, verglichen mit 26 Prozent Linux und 56 Prozent Windows.

Gottverdammt. Wieder Microsoft.

Wer da weiter Unix-Kästen baut, kann am besten zumachen. Oder er hat eine Idee. Jonathan Schwartz hat eine. Er ist kein normaler Silicon-Valley-Manager. Schwarzer Pferdeschwanz, aber nie in Branchenuniform, Polohemd und Bundfaltenkhakis. Schwartz trägt dunkle Anzüge, ohne Krawatte. Nur sein "So", das er unweigerlich jedem Satz voranstellt, eine Sitte der Silicon-Valley-Eingeborenen, verrät seine Herkunft.

So - die Idee: Wenn wirklich anspruchsvolle Hardware zur Massenware wird, wie es bei Desktop-Rechnern bereits passiert ist, lässt sich nur mit draufgesattelten Dienstleistungen und neuartiger Software Geld verdienen. Deswegen beaufsichtigt Schwartz seit Juli eine neue tausendköpfige Gruppe innerhalb des Konzerns, die endlich mit Nachdruck Programme verkaufen soll. " Software steht im Mittelpunkt der Zukunft dieses Unternehmens", erklärt er. Die Vertreter sollen sich zudem auf Branchen konzentrieren, die vor lauter Internet-Nachfrage vernachlässigt wurden, wie Produktionsbetriebe, das Gesundheitswesen oder Schulen und Behörden. Das ist nicht leicht: "Jeder Vertragsabschluss ist ein Hauen und Stechen, meist in Konkurrenz gegen IBM", berichtet Neil Knox, der bei Sun für Großaufträge zuständig ist.

Der Boom machte es möglich: High-End Server in gut klimatisierten Etagen - nichts war zu teuer

Die radikale Kur für das Unternehmen ist eigentlich eine Rückkehr zu seinen Wurzeln. "Das Netzwerk ist der Computer", predigte Sun seit seiner Gründung 1982. Deren Herzstück sollten Workstations, also leistungsfähige Tischcomputer sein.

Suns Sicht der Dinge war und ist eine Vision leistungsfähiger Datenzentren, die mit weniger aufwändigen Rechnern oder gar simplen Terminals an den Rändern eines Netzes verbunden sind. Die Web-Euphorie, die ab 1995 herrschte, sorgte dafür, dass sich jeder die feinsten und teuersten Server in klimatisierte Rechenzentren stellte. Dotcoms und Internetanbieter steuerten in diesen Blütezeiten 45 Prozent von Suns Umsatz bei, hat Goldman-Sachs-Analystin Laura Conigliaro hochgerechnet. Und dann kam alles anders. Geplatzte Deals - wie ein 350-Millionen-Dollar-Auftrag von Enron - rissen fette Löcher.

"Wir haben uns möglicherweise zu sehr auf diese Art von Deals konzentriert", gibt Mark Tolliver rückblickend zu. Der Sun-Veteran hat vor kurzem Schwartz' Job als strategischer Vordenker übernommen. "Wir müssen uns nicht schämen, dass wir kurze Zeit Jahr für Jahr bis zu 60 Prozent zulegten. Damals konnte nicht schnell genug geliefert werden. Jetzt leiden wir unter dem Nasenbluten, das sich einstellt, wenn plötzlich der Druck in der Kabine abfällt", vergleicht Tolliver die Lage Suns mit der eines Jets, der seine gewohnte Reiseflughöhe unerwartet verlassen musste. "Das verlangt nach einer Rückbesinnung auf unsere Vision, aber mit Wiederbelebungsversuchen hat das nichts zu tun." Tolliver vergleicht die vergangenen Jahre gern mit dem Bau der transkontinentalen Eisenbahnlinien. "Der grundsätzliche Pfad in die Zukunft stimmt, daran halten wir fest, auch wenn ein paar tote Gleise verlegt wurden. Es gibt immer noch jede Menge Herausforderungen im IT-Bereich, die auf ihre Lösung warten."

Wer sich diesen Pfad in die neue Rechner-Welt ansehen will, sollte am besten Yousef Khalidi besuchen. Der Computerwissenschaftler ist der Architekt von Suns strategischer Wette auf bessere Zeiten. Zwei Jahre tüftelte er mit seinem Team an einer Technologie, die noch keinen offiziellen, werbewirksamen Namen hat und deswegen unter dem Arbeitstitel N1 für das erste Netzwerk gehandelt wird. (Die erste Workstation 1982 hieß schließlich auch Sun-1.) "Wenn wir wirklich daran glauben, dass das Netzwerk der Computer ist, wie sieht dann ein solcher virtueller Computer aus, und vor allem welches Betriebssystem hält ihn am Laufen?", fragt Khalidi rein rhetorisch, denn die Antwort folgt nach einer kurzem Atempause wie aus der Pistole geschossen. "Kunden sagen immer wieder eins: Informationstechnologie ist nur Mittel zum Zweck. Es sollte um den Service gehen, den die Technik uns bietet, nicht die Server. Das ist wie bei einem Auto. Ich will mich fort bewegen, aber gar nicht wissen, wie der Motor zusammengebaut wurde, und ich will nicht daran rumfummeln müssen." Das hören Kunden gern, das sagen Anbieter oft. IBM und Hewlett-Packard reden seit Jahren von ähnlichen Ideen, die den industriellen Einsatz von Rechner-Netzen - von der Datenbank im Herzen einer Firma bis zum Handy eines Kunden, vom ferngesteuerten Roboter eines Zulieferers bis zum Funkchip auf einer Palette im Warenlager - vereinfachen sollen.

Die Vorlage für ein solches Informations-Management ist die Stromversorgung: Computerpower soll auf Bedarf aus der Steckdose kommen. Server, Prozessoren, Speichermedien und Leitungen schalten sich nach Bedarf zu, oft aus der Ferne. Bislang unterhalten die meisten Firmen noch ihre eigenen Informations-Kraftwerke. Im Beschaffungswesen ein paar Regale Unix-Server, in der Buchhaltung ein paar hundert Windows-Maschinen, die an ihren eigenen Servern hängen, im Logistikzentrum eine Ansammlung neuer Linux-Maschinen. Patchwork. Damit machen Computerkonzerne letztlich ein besseres Geschäft. Denn die Wartung und der Serviceaufwand der Flickenteppiche ist immens. Global Services heißt das bei IBM. Dafür kaufte sich der Konzern im Oktober das Beratungsgeschäft von Price WaterhouseCoopers. Nach Ansicht McNealys ist der Gemischtwarenhandel nicht dazu da, den Kunden alles zu bieten, sondern möglichst viele Problemfelder zu erhalten: "Wenn Global Services ankommt, verdunkelt sich der Himmel."

Suns Betriebssystem N1 dagegen lasse die Sonne hell erstrahlen, sagt Yousef Khalidi. Stellen wir uns einmal ganz dumm. Ein Rechnernetz anno 2002 besteht aus Software, Chips, Speichern und Netzen. Für jeden Kasten muss es einen Ersatzrechner geben, für jedes Regal voller Speicher ebenfalls einen Back-up. Wächst der Bedarf in einem Gebiet, kommen teure System-Administratoren und verschrauben neue Server, ziehen neue Kabel.

Neue Netze sind eine Revolution - wie der Übergang vom offenen Feuer zum Raumthermostat

Wenn man diese Kapazitätsverteilung und den Lastenausgleich automatisieren kann, so wie ein Kraftwerk einen weiteren Kessel hochfährt oder mehr Strom über eine nicht ausgelastete Leitung schickt, verhält sich ein ganzes Netzwerk wie ein Energienetz, in dem die Geschäftslogik die Technik anleitet und nicht umgekehrt. McNealy predigt diese Virtualisierung und Automatisierung von Ressourcen über ein komplettes Netz als "das verdammte Web-Freizeichen".

Produkte gibt es dafür noch nicht. In den nächsten drei Jahren will Sun sie Stück für Stück auf den Markt bringen. Das wichtigste Argument beim Einsatz der neuen Systeme: Sparen. "Alle starren auf die Kosten. Heute gehen 70 Prozent aller IT-Ausgaben nicht für Hardware oder Software drauf, sondern für andere Dinge: Personal, Klimatisierung, den täglichen Betrieb", sagt Khalidi. Schlimmer noch, viele Rechner und Speichermedien werden gar nicht benutzt. Ein typisches Rechenzentrum ist nur zu einem Fünftel in Betrieb, der Rest der teuren Ressourcen frisst einfach Strom. "Eine irrsinnige Verschwendung", sagt Frank Gillett von der Marktforschungs- und Beratungsfirma Forrester Research. "Das ist ungefähr so, als ob ich einen Fuhrpark von 100 Autos habe und nur 20 davon sind auf der Straße. Dafür sitzen viele teure Experten herum, die Babysitter für meine technische Ausrüstung spielen, weil die Konfigurationen unnötig kompliziert sind." Er nennt die nächste Generation eines Rechenzentrums " Organische IT". Sie soll flexibel wachsen und sich anpassen: Wenn der Web-Katalog von Amazon.com vor Weihnachten erweitert wird oder ein Ansturm von Käufern für ein neues Harry-Potter-Buch bevorsteht, kann Software virtuelle Speicher und Rechnerkapazität zuteilen, ohne dass eine einzige Schraube gelöst werden muss. "Das ist eine Revolution wie der Übergang vom offenen Herdfeuer im Haus zum Thermostat an der Wand" , sagt Gillett.

Entweder Sun nimmt seine eigenen Verheißungen ernst - oder die Sonne geht einfach unter

Der entscheidende Vorteil für viele im Unternehmen: Die Kaufleute könnten wieder die Oberhand über die Technikabteilungen gewinnen. Die sind trotz vieler Putschversuche der kaufmännischen Etagen nach wie vor allmächtig. Gillett glaubt, Sun habe die " vollständigste und interessanteste Vision" auf dem Weg dorthin.

Nur: Wenn die N1-Rechnung aufgeht, wird der Hardware-Umsatz von Sun weiter abfallen. Denn fürs Erste werden Unternehmen genau das tun, was das neue System verspricht: ihre ungenutzten Ressourcen besser auslasten und damit gleichzeitig den Absatz von Hardware reduzieren. "Es ist denkbar, dass Firmen dank dieser Effizienzsteigerung mit ihrer gegenwärtigen Ausrüstung länger als gedacht auskommen werden. Warum sollte ich neue Server kaufen, wenn ich meine vorhandenen von 20 auf 40 Prozent Auslastung hochfahren kann?", fragt sich auch Analyst Frank Gillett.

Wenn es Sun mit dem intelligenten Management aller möglichen Marken ernst meint und die Umsetzung in die Praxis gelingt, wird N1 die Kästen und Speichernetze seiner Erzfeinde zum Brummen bringen. Und selbst falls die Nachfrage nach herkömmlichen Produkten wieder erwacht, wird sie auf niedrigerem Niveau sein als vorher, schätzt Galen Schreck, ein weiterer Forrester-Analyst. Und sie wird, wie Dell eindrucksvoll beweist, von Unternehmen gestillt, die den Kunden mit dem Preis ködern.

Bliebe für Sun also nur eine Strategie; Nicht länger auf Hardware setzen und volle Kraft aufs neue Netzwerk. "Wenn sie als Geschäft überleben wollen, müssen sie sich an die Spitze dieses Trends stellen", sagt Schreck. Dafür braucht McNealy mehr als die seit Jahren gepredigte Absichtserklärung, aus dem Computer ein Netzwerk zu machen. Scheut McNealy die Konsequenz, droht als Alternative: ein Sonnenuntergang.