Es ist Sommer, und die Wissensgesellschaft kann mir gestohlen bleiben: Ich will überhaupt nichts wissen. Viel lieber möchte ich mich im hohen Gras verstecken, Sandburgen bauen oder andere Kinder mit Matsch bewerfen. Und ich will Comics lesen, zum Beispiel Michel Plessix entzückende Comic-Version des britischen Kinderbuchs "Der Wind in den Weiden" von Kenneth Grahame: Die Abenteuer des Maulwurfs, der Ratte, der Kröte und des Dachses sind überschaubar, harmlos und freundlich. Die ganz reinen Zeichnungen, vom Wald und vom Fluss, den Bäumen an seinem Ufer, den Tieren in den Bäumen und den unzähligen Lichtreflexen, die die ganze Zeit "Es ist Sommer, es sind Ferien, wir spielen im Garten, es ist schön" rufen, erinnern mich an Zeichnungen aus alten Kinderbüchern, die lange vor meiner Zeit entstanden. Ach ja, die gute alte Zeit, als die Kindheit ... noch schrecklicher war.