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Antikörperpflege

Antikörperpräparate sind Medikamente der Zukunft. Zu ihrer Produktion benötigt man Antikörper. Sehr viele, sehr verschiedene. Weltweit die meisten hat das deutsche Biotech-Unternehmen Morphosys entwickelt.




Es brauchte nicht mehr als eine simple Presseerklärung, um die Morphosys AG zu einem Börsenstar zu machen: " Es ist uns gelungen, verschiedene Antikörper zu finden, die Lymphom-Krebszellen in der Zellkultur effizient abtöten",ließ das Biotech-Unternehmen aus Martinsried bei München Mitte Februar verlauten - in wenigen Stunden stieg der Kurs der Aktie, die bis Januar zwischen 16 und 32 Euro gedümpelt hatte, um fast 30 Prozent auf 144 Euro. In den ersten drei Monaten dieses Jahres puschte die Kursrallye das Papier weiter nach oben. Die 3Sat-Börse - für reißerische Prognosen berüchtigt - propagierte sogar ein Kursziel von 1000 Euro. "Die Leute kaufen wie besoffen", kommentierte ein Frankfurter Händler die Anleger-Euphorie, als der Kurs auf 444 Euro explodierte.

Doch dem schönen Traum vom schnellen Profit folgte das hässliche Erwachen. Ende März stürzten die Biotech-Werte, dann folgte der Crash am Neuen Markt: Morphosys fiel auf 267 Euro. Nach dem beispielhaften Höhenflug mutierte die Aktie vom Hoffnungswert zum dubiosen Zockerpapier. Plötzlich wussten alle, dass Morphosys rote Zahlen schreibt und Analysten erstmals Gewinne für das Jahr 2001 erwarten. Wieso bloß hatte die Wirtschaftspresse die Biotech-Branche zum Innovationsmotor hochgejubelt?

Die weit verbreitete Unkenntnis ist für die börsennotierten Biotech-Unternehmen ein echtes Problem. Denn Anleger investieren nicht gern in Unternehmen, deren Produkte sie nicht verstehen. Wer weiß schon so genau, was kombinatorische Biologie ist? Oder Proteinsynthese? Was hinter den Labortüren der Biotech-Unternehmen passiert, ist für die meisten kaum nachvollziehbar. Autos, Banken, Versicherungen - damit kann jeder etwas anfangen. Selbst die virtuelle Welt des Internets lässt sich noch vorstellen. Aber Biotechnologie?

Tatsächlich hat die Branche ganz eigene Regeln. Im Gegensatz zur Computerindustrie, wo ein Jahr drei Monate zählt und ein guter Rechner plus eine gute Idee als Geschäftsgrundlage genügen, benötigt die Biotech-Wirtschaft viel Zeit, Geduld und Geld. Entwicklungen brauchen bis zur Marktreife oft Jahre, die notwendigen Investitionen liegen im dreistelligen Millionen-Bereich. Dafür ist der Markt allerdings vergleichsweise sicher. Ob in zehn Jahren tatsächlich die halbe Welt über das Internet agiert, ist fraglich. Dass dann immer noch viele Millionen Krebskranke ein wirksames Medikament brauchen, ist dagegen unstrittig.

Die Bio-Gentechnik definiert die Regeln in der chemischen Industrie neu. Friedrich von Bohlen und Halbach, Gründer des Biotech-Unternehmens Lion Bioscience, hat die alte Vorgehensweise so erklärt: "Früher produzierten hierzulande Chemiker Substanzen, die sie einem Hund zu fressen gaben. Je nachdem, ob der Herzrasen bekam oder pinkeln musste, hatten sie ein Blutdruckstimulanz- oder ein Entwässerungsmittel erfunden." Die Zukunft soll anders aussehen: Mittels der Genmedizin wollen Ärzte in wenigen Jahren bereits bei Embryos feststellen, ob ihre Genstruktur auf ein erhöhtes Krankheitsrisiko, zum Beispiel Krebs, hinweist. Medikament und Dosierung sollen dann individuell auf jeden einzelnen Patienten eingestellt werden. Zudem sollen durch die Genforschung wirksame Medikamente gegen Krankheiten wie Krebs, Alzheimer oder Multiple Sklerose gefunden werden.

Für die Big Player der Pharmaindustrie sind solche Entwicklungen überlebenswichtig. Sie stehen unter extremem Innovationszwang, denn nur erfolgreiche Medikamente mit Patentschutz bringen das große Geld. Für viele der so genannten Blockbuster läuft jedoch in den nächsten Jahren der Patentschutz aus. Und die Generica-Konkurrenz - also Pharmaunternehmen, die erfolgreiche Medikamente nachbauen - steht bereits auf dem Plan. Der Ausweg für die Pharmariesen: neue innovative Medikamente. Die großen Erfolge in der Genforschung der letzten Jahre kommen da wie gerufen. Die Entschlüsselung des menschlichen Erbguts eröffnet der Pharmaforschung eine neue Dimension. Und der Industrie die Aussicht auf astronomische Gewinne.

Bei der Entwicklung dieser Mittel spielen Antikörper eine wichtige Rolle. Mit deren Hilfe wehrt der Körper Krankheiten ab. Wie eine Art Blutpolizei heften sich die Antikörper an Bakterien, Viren oder Tumorzellen und machen sie unschädlich. Antikörper arbeiten nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip - um die krank machenden Proteine binden zu können, müssen sie exakt auf das Zielmolekül passen. Das ist ein Arbeitsfeld für Bio-Gentech-Unternehmen.

Morphosys gehört zu einer Handvoll Biotech-Boutiquen, die den Pillenmultis spezifisches Know-how zur Entwicklung der neuen Arzneimittel liefern. "Kennen Sie Buchstabensuppe? So etwas Ähnliches machen wir, nur sehr viel kleiner", sagt Simon Moroney, Vorstandsvorsitzender der Morphosys AG - wenn er sein Produkt erklärt, greift er gern zum Suppenvergleich. Bei einer Präsentation vor Analysten im New Yorker Waldorf Astoria Anfang des Jahres ließ Moroney statt einer Flüssigkeit mit menschlichen Antikörpern die Y-Buchstaben einer Nudelsuppe in kleine Reagenzgläschen packen: Sie haben die gleiche Form. Mehr als zehn Milliarden Antikörper bewahrt Morphosys in den Labor-Kühlschränken auf. Diese Human-Antikörper-Bibliothek - kurz HuCAL-Fab genannt - ist das Herzstück der Firma und bislang einzigartig auf der Welt. Es ermöglicht dem Unternehmen, jeden beliebigen Antikörper in jeder beliebigen Menge synthetisch nachzubauen. "Mit HuCAL können wir jeden Antikörper so modifizieren, dass er genau auf das Zielmolekül passt. Außerdem können wir mit ihrer Hilfe innerhalb kurzer Zeit auch große Mengen von Antikörpern bereitstellen." Damit wiederum können die großen Pharmaunternehmen die Medikamente der neuen Generation entwickeln: Antikörpermedikamente.

Derzeit ist erst ein knappes Dutzend Antikörperpräparate auf dem Markt. Mit ihnen werden Lymphdrüsen- und Brustkrebs behandelt. Sie dienen aber auch als Therapeutikum bei Atemwegserkrankungen. Weitere 80 Antikörperpräparate sind in der klinischen Erprobung - und es werden jeden Tag mehr. Der Umsatz mit Medikamenten, die auf dem therapeutischen Einsatz von Antikörpern beruhen, ist in den vergangenen zwei Jahren von nahezu null auf rund 2,5 Milliarden Dollar geschnellt. Bis 2004, schätzen Analysten der DG Bank, werden es weltweit mehr als sechs Milliarden sein.

An diesem üppigen Markt könnte Morphosys mitverdienen. Denn wenn mit Hilfe der HuCAL-Technologie bestimmte Forschungsziele erreicht werden, erhält Morphosys eine so genannte Meilensteinzahlung. Außerdem gibt es, wird das Medikament erfolgreich am Markt eingeführt, eine prozentuale Umsatzbeteiligung. Doch vom Antikörper bis zur Apotheke ist es ein langer Weg. Im Schnitt dauert die Entwicklung eines Medikaments zehn Jahre und kostet rund 500 Millionen Dollar. Dafür braucht man ein dickes finanzielles Polster. "Wir können es uns zurzeit nicht leisten, eigene Medikamente herzustellen", erklärt Moroney die Konsequenz für seine Firma.

Die Prüfungsphasen eines Medikaments: 1. Test an Zellkulturen und tierischen Organen. Dauer: drei bis vier Jahre.

2. Klinische Testphase I: Überprüfung von Wirkung und Dosierung am Menschen. Überprüfung von Bioverteilung, Ausscheidungs- und Stoffwechselverhalten. Test an 10 bis 100 gesunden Freiwilligen. Dauer: 1 bis 1,5 Jahre.

3. Klinische Testphase II: Verstärkte Überprüfung von Wirksamkeit und Dosierung. Test an 50 bis 200 erkrankten Personen. Dauer: 1 bis 1,5 Jahre.

4. Klinische Testphase III: Unbedenklichkeitsprüfung auch bei dauerhafter Anwendung. Erforschung von Nebenwirkungen und Wechselwirkungen mit anderen Stoffen. Test an bis zu 2000 Personen. Dauer: 1 bis 1,5 Jahre.

5. Zulassungsverfahren durch das Zulassungsamt für Arzneimittel. Dauer: 3 bis 4 Jahre.

Also setzt der schlacksige Neuseeländer erst einmal darauf, sein Antikörper-Know-how zu verkaufen. Etwa die Krebs-Antikörper, die Morphosys im Auftrag der ebenfalls in München ansässigen Genome Pharmaceuticals Corporation (GPC) entwickelt hat. Später soll aber auch die Entwicklung, Produktion und Vermarktung eigener Medikamente folgen. Morphosys muss sich allerdings sputen, denn andere Firmen setzen ebenfalls auf dieses Segment. Die amerikanischen Unternehmen Medarex und Abgenix beispielsweise isolieren Antikörper aus Mäusen. Und die britische Cambridge Antibody Technology gewinnt Antikörper direkt von erkrankten Patienten. Beide Verfahren sind allerdings sehr aufwendig.

In der Branche gilt die Morphosys-Technik als die innovativste und besonders effektiv. HuCAL kann innerhalb von acht Wochen eine beliebig große Zahl von Antikörpern liefern. Dafür braucht die Konkurrenz mindestens ein halbes Jahr. Außerdem ist es HuCAL möglich, jeden Antikörper mit ganz speziellen Eigenschaften auszustatten. "Nur wir beherrschen die Methode des zielgerichteten exakten Nachbauens", erklärt Moroney selbstbewusst. Die Konkurrenz hat allerdings einen Trumpf: Alle Firmen haben bereits eigene Produkte in der Entwicklung. Ein Rheumapräparat von CAT steht sogar in der klinischen Testphase III und damit kurz vor der Zulassung. Simon Moroney sieht da aber kein Problem. Spätestens 2001 werde auch ein Präparat von Morphosys in der klinischen Testphase sein. "Da bin ich sicher", sagt er selbstbewusst.

Schafft er das, hätte der promovierte Biologe den verspäteten Start gut aufgeholt - Morphosys gibt es erst seit 1992. Start-ups hießen damals noch Existenzgründer, es gab in Deutschland noch keinen Gründerboom, kein Börsenfieber - und erst recht keine Bio-Gentech-Welle. Entsprechend frostig wurde der Unternehmer von Banken, Geldgebern und potenziellen Kunden behandelt. Zudem haftete der jungen Branche noch das Doktor-Mabuse-Image an. "Wir sehen absolut keine Chance, dass Ihr Projekt jemals Erfolg haben wird", schrieb der Vorstand eines großen deutschen Pharmakonzerns 1992 an Simon Moroney.

Der junge ambitionierte Wissenschaftler, der zuvor in Oxford, Boston, Zürich und Vancouver gearbeitet hatte, siedelte sich trotzdem in München an. Er schätzte das wissenschaftliche Umfeld in Süddeutschland, " früher wie heute erstklassig", und besonders die Nähe zum Max-Planck-Institut für Biochemie und zum Institut für Neurobiologie in Martinsried. Dort forschten der Morphosys-Mitgründer Christian Schneider und Professor Andreas Plückthun, die gemeinsam mit Moroney das Baukastenprinzip entwickelten, auf dem HuCAL heute arbeitet. Während große deutsche Pharmakonzerne ihre Biotechnologie-Forschung in das nordkalifornische Palo Alto auslagerten, tingelte das Trio fast ein Jahr durch die Republik, auf der Suche nach Risikokapital. Anscheinend macht Laborarbeit geduldig. Schließlich riskierten zwei Kapitalgeber ein wenig: Mit gerade mal 300000 Mark wurde die Morphosys Gesellschaft für Proteinoptimierung mbH im Münchner Technologie-Zentrum gegründet.

Zwei weitere Finanzspritzen von Altas Venture und 3i sicherten Morphosys das weitere Überleben. Im Laufe der Jahre flossen fast 40 Millionen Mark Venture Capital und Fördergelder in die Kasse. 1997 gelang dann der erste große Coup: Der britische Pharmakonzern Pharmacia & Upjohn unterzeichnete einen Kooperationsvertrag mit dem jungen Unternehmen. Wert: rund 100 Millionen Mark.

Leider wurde der betreffende Forschungsbereich kurz darauf geschlossen und die Kooperation aufgekündigt. Ein herber Verlust, doch der Karren war ins Rollen gekommen - es folgten weitere Aufträge, unter anderem von Boehringer Mannheim in Penzberg. Am Anfang war es hart, Moroney beschönigt dies nicht. Doch Dramatik scheint auch nicht seine Sache zu sein: Wichtige Stationen in der Genforschung: 1865: Johann Gregor Mendel kreuzt mehr als 10000 Pflanzen miteinander und liefert damit die Grundlagen zur Vererbungslehre.

1953: Die Biochemiker James Watson und Francis Crick entdecken den Träger der Erbinformation, die DNS, und beschreiben erstmals ihre Struktur.

1961: Der erste genetische Code wird entschlüsselt.

1972.: Der Molekularbiologe Paul Berg kombiniert erstmals das Erbgut unterschiedlicher Lebewesen.

1982: Der US-Pharmakonzern EU Lily stellt künstliches Insulin her.

1990: In den USA startet das Human Genome Project (HGP) zur Entschlüsselung der menschlichen Gene.

1998: Das europäische Parlament ermöglicht die Patentierung von Genen.

2000: Der Amerikaner Craig Venter (Celera) entschlüsselt die menschlichen Gene. 2000: Deutsche und japanische Forscher des HGP haben 85 Prozent des Erbguts entschlüsselt und die Erbinformation des Chromosom 21 vollständig identifiziert.

Natürlich habe es auch Durststrecken gegeben, "da wusste ich am Ende des Monats nicht, wovon ich die Angestellten bezahlen soll. Das war nicht so schön." Grundsätzliche Zweifel habe er allerdings nie gehabt. Sagt er.

Mittlerweile hat Morphosys eine hochkarätige Kundenliste, auf der die Bayer AG steht, der amerikanische Pharmariese DuPont, die US-Biotechmultis Chiron und Leuko-Site sowie die Münchner GPC. Weltweit forschen zurzeit rund 300 Firma mit Antikörpern. Der riesige Absatzmarkt für Antikörper hat ein geschätztes Volumen von immerhin sieben Milliarden Dollar.

Ende Februar eröffnete das Münchner Unternehmen seine erste Niederlassung in den USA. Und die mittlerweile 87 Angestellten in Deutschland sind vom Münchner Technologie-Zentrum nach Martinsried umgezogen, in das Mekka der deutschen Biotech-Szene: 25 Biotech-Unternehmen - darunter GPC, Micromet, Cellcontrol und eben Morphosys - haben sich hier zwischen Gartencentern und Teppichmärkten niedergelassen. Am neuen dreistöckigen Glasbau von Morphosys scheint eine riesige drei Meter hohe Plastik an der verglasten Hausfront die Firmentechnologie zu symbolisieren: Der unbedarfte Betrachter könnte beim Anblick des großen blauen Kringels an ein DNA-Bild aus einem Biologiebuch denken - nicht unpassend für ein Unternehmen, dessen Kerngeschäft auf Genen basiert. Doch den Biologen amüsiert die Assoziation. "Das ist bloß Kunst am Bau", erklärt er. Der Bauherr hatte zwei Skulpturen im Programm, der Kringel wurde gewählt, "weil er blau ist. Unsere Firmenfarbe". Moroney nennt ihn den blauen Wurm, wegen der Würmtalstraße, das ist der Zufahrtsweg von München nach Martinsried. Ganz einfach.

Aus dem Mund des 40-jährigen Firmenchefs hört sich das meiste erstaunlich einfach an - und nie unbescheiden. In dieser Hinsicht hat der Neuseeländer wenig mit den typischen Gründern der Dot.com-Start-ups gemein, die es oft vortrefflich verstehen, sehr ferne Zukunftsvisionen in verblüffend nahe liegende Kursphantasien der Anleger zu verwandeln. Dabei braucht gerade Morphosys als typisches Biotech-Unternehmen viel Geld. Und das zum großen Teil von der Börse, die bekanntlich nicht immer rational reagiert. Moroney hat das beim Kurseinbruch im März am eigenen Leib erfahren. Das Münchner Unternehmen war, wie viele andere Biotech-Werte auch, in den Sog des Clinton-Blair-Papiers geraten: Darin forderten der US-Präsident und sein britischer Amtskollege, das Wissen über die Entschlüsselung des menschlichen Erbgutes allen Forschern zugänglich zu machen. Ein harter Schlag für Biotech-Firmen, die jahrelang Unsummen in die Erforschung der menschlichen Gene investiert hatten, um ihre Entdeckungen später zu patentieren. Schon heute sind über 2000 Gene patentiert, mehr als 20 000 weitere Anmeldungen liegen bei den amerikanischen und europäischen Patentbehörden vor, berichtet Greenpeace. Das US-Unternehmen Celera hat nach eigenen Angaben 6600 Gene zur Patentierung angemeldet, Human Genome Science 7500. Als das Clinton-Blair-Papier die Zukunft solcher Pläne ungewiss erscheinen ließ, sackten die Kurse der betroffenen Firmen um bis zu 30 Prozent. Und wie so oft folgte der Neue Markt in Frankfurt dem großen Bruder Nasdaq.

Doch dass auch hier die Biotech-Werte kräftig Federn lassen mussten, war völlig unlogisch: Keines der am Neuen Markt notierten Unternehmen arbeitet an der Entschlüsselung von menschlichen Genen. Im Gegenteil, Firmen wie Morphosys profitieren sogar davon, dass Gendaten allen zugänglich sind. Doch die Biotech-Branche muss mit solchen Missverständnissen leben. So hat Simon Moroney noch allerlei zu tun, bis er sein Ziel erreicht hat und auf den wichtigsten Antikörperpräparaten " HuCAL-Inside" steht. Dann allerdings wird er nicht mit fetten Aktienkurse belohnt werden, sondern auch mit etwas, das der Biologe nie erwähnt, vielleicht, weil es für ihn selbstverständlich ist: Er wird dazu beigetragen haben, Leben zu retten.

Morphosys AG Lena-Christ-Straße 48 82152 Martinsried Telefon: 089/89 92 70 Fax: 089/89 92 72 22 eMail: info@morphosys.de www.morphosys.de