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Leserbriefe

Wir freuen uns über Leserbriefe, auch wenn wir nur einen kleinen Teil veröffentlichen können. Bitte geben Sie, auch bei E-Mails, Ihre vollständige Anschrift und Telefonnummer an. Die Redaktion behält sich vor, Briefe zu kürzen.



Bei der ersten Ausgabe von brandeins war ich schon ziemlich angetan, aber noch ein wenig skeptisch. Wahrscheinlich war der Abschiedsschmerz von »Econy« noch zu präsent. Nach der zweiten Ausgabe bin ich nun endgültig überzeugt: Sie haben es geschafft, ein Konzept und eine Qualität des Journalismus fortzuführen, die mich zum leidenschaftlichen Leser gemacht haben, zum kioskumschleichenden Junkie, immer darauf lauernd, den nächsten Erscheinungstermin als einer der Ersten auszukosten. Und jedes Mal bin ich wieder erstaunt, wie viele Themen ich bei Ihnen finde, von denen ich noch nicht wusste, wie brennend ich daran interessiert bin. Und dann noch ein Artikel in der neuen Ausgabe, bei dem ich den Autor ungemein darum beneide, diesen geschrieben zu haben: das Ende der Zahl (brandeins, Heft 02, S. 106). Was sich in der deutschen Agentur- und Marketingwelt niemand zu sagen traut, hier steht es: Die Zahlen sterben nicht, sie waren immer schon eine Totgeburt. Und es wird allerhöchste Zeit, dass sich das herumspricht.
Matthias Maschmann, Die Werbedamen, per E-Mail

»Econy« gekauft, einen Artikel gelesen, gewundert, weitere Artikel gelesen, wieder gewundert, Editorial gelesen, alles klar, geärgert, weggeworfen, Kiosk, brandeins gesehen, neugierig aufgeschlagen, Seite eins, bekannte Gesichter, gekauft, gelesen, von vorne nach hinten, von hinten nach vorne, zu Hause, glücklich, glücklich, glücklich. Bitte weiter so.
Torben Wadlinger, per E-Mail

brand eins ist deutlich interessanter und informativer als das »Econy«-Magazin. Dazu möchte ich euch beglückwünschen. Besonders positiv ist eure Entscheidung, das Heft komplett im Internet zur Verfügung zu stellen. Damit beweist ihr absolutes Verständnis des Internet-Gedankens und solltet auch mit den nächsten Ausgaben dabeibleiben. Ich habe zwei Artikel, die mir besonders gut gefallen haben, gleich an Freunde und Geschäftspartner per Bookmark weitergemailt.
Tino Lichtenberg, Merz Akademie für visuelle Kommunikation, Stuttgart, per E-Mail

Ich habe die Geschichte von Susanne Westphal vor etwa einem Jahr bei „Spiegel TV“ als Wiederholung gesehen, weil ich nicht schlafen konnte – und wurde plötzlich noch wacher: Ich hatte kein Mitleid mit ihr (Mitleid bekommt man bekanntlich umsonst, Neid muss man sich hart erarbeiten), sondern fühlte nur grenzenlose Verachtung für ihren damaligen Chef, der sie wegen ihrer Familienplanung glaubte mobben zu müssen. Es gibt noch anständige Chefs. Leider scheint diese Spezies langsam auszusterben. Nachdem rationalisiert worden ist, was zu rationalisieren war, geht es nun ans Grobe. Schließlich hat man einen Ruf zu verlieren: Selbst wenn das Personal schon auf dem Zahnfleisch kriecht – die Besten haben das Unternehmen bereits verlassen – wird weiter rationalisiert, was das Zeug hält, weil man die bessere Lösung nicht sieht: neue Geschäftsfelder zu eruieren, zu analysieren, behutsam aufzubauen und langfristig zu entwickeln. Dafür braucht's halt richtige Unternehmer. So wie es Frau Westphal gemacht hat: eigentlich ganz einfach.
Hans-Jürgen Schröder, Hamburg

Herzlichen Glückwunsch zu einem sehr gelungenen Konzept, das nicht nur in Deutschland, sondern auch hier in Südafrika sehr gut ankommt – wenn man erst mal alles übersetzt hat.
Ulrich Meyer, per E-Mail