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Müssen Anwälte wirklich so viel arbeiten?

Das Ende der alten Welt

Im Wettbewerb um Anwälte reicht nicht mehr nur das gute Gehalt. Wer beim Nachwuchs punkten will, muss Mitarbeiter als Menschen betrachten, die Kinder bekommen, lernen und sich entwickeln wollen. Klingt banal? In vielen Kanzleien bedeutet es eine Revolution.



Das Bild zeigt ein leeres Formular mit dem Titel "Arbeitsvertrag". Es ist in drei Bereiche unterteilt: ein schmaler Bereich links mit dem Titel "Arbeitsvertrag", ein größerer Bereich in der Mitte für die Eingabe von Daten und ein schmaler Bereich rechts mit der Angabe "Seite 1 von 3". Das Formular ist hellbeige gehalten. Am unteren Rand des Bildes sind kleine Pfeile zu sehen, die auf eine Navigation hindeuten.

/ Aus journalistischer Sicht war die Recherche zur Arbeitszeitkultur in Wirtschaftskanzleien ein Traum. Die angefragten Juristen meldeten sich fast alle binnen weniger Stunden zurück. Manche tief in der Nacht, manche sehr früh morgens, viele von unterwegs. Die Antworten waren höflich, beflissen und in geschliffenem Deutsch, als brächten ihnen Journalisten so viel Geld ein wie Mandanten. Eine Partnerin kam eigens zum Gespräch nach Hamburg geflogen und empfing im Büro mit Blick auf die Elbphilharmonie – die Lage ist teuer, ein Statement. Besucht hat sie das Konzerthaus bislang aber leider noch nicht. Zu viel zu tun.

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Er ist Teil unserer Ausgabe Wirtschaftskanzleien

„Die Vorstellung, dass ein Anwalt nur Rechtsrat erteilt, ist überholt. Ein Anwalt ist heute ein Berater, ein Ermöglicher, ein Brückenbauer.“
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