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Wer kennt sich in Regulierungsfragen gut aus?

Die, die Wettbewerb verstehen

Die Beratung Nera ist vielen unbekannt. Merkwürdig eigentlich: Immerhin hat sie weltweit bei fast allen großen Regulierungsprojekten ihre Finger im Spiel – auch beim Aufbau des neuen Transportnetzes für Wasserstoff.



Das Bild zeigt einen Mann, der in einem Raum mit einer blauen Wand steht und einen dunkelblauen Pullover und ein weißes Hemd trägt. Er steht vor einer großen, hellen Lichtquelle, die einen warmen Schein auf die Szene wirft. Der Mann scheint zur Seite zu schauen und möglicherweise etwas oder jemanden außerhalb des Bildes zu beobachten. Die Gesamtkomposition des Bildes vermittelt ein Gefühl von Tiefe und Konzentration auf das Motiv.

/ Vor Hubertus Kuhr liegt eine gewaltige Aufgabe: Der 48-Jährige verantwortet beim Fernleitungsnetzbetreiber Open Grid Europe GmbH (OGE) den Bereich „Grid Revenue and Investment Appraisal“. Der Konzern stellt aktuell den Transport von zwei Dritteln des in Deutschland verbrauchten Erdgases sicher. Spätestens im Jahr 2045 soll hier jedoch die Ära der fossilen Energieträger enden. Was macht die OGE dann mit ihrem gigantischen Leitungsnetz? Rund 12.000 Kilometer lang, mit Anschlüssen zu neun europäischen Ländern. Die OGE hat einen Plan: Ein Teil des Netzes soll umgerüstet werden, statt Erdgas soll klimaneutraler Wasserstoff die Pipelines auslasten.

Damit begibt sich Kuhr mit der OGE in eine Situation, die er gut kennt: arbeiten auf einem vom Staat regulierten Markt. Schon 2008 hat die damalige Bundesregierung der OGE und 15 weiteren Fernleitungsnetz- betreibern (FNB) nicht mehr zugetraut, beim Gastransport für einen effizienten Wettbewerb zu sorgen. Sie stellte die Betreiber unter die Aufsicht einer unabhängigen Behörde, der Bundesnetzagentur.

Beim Wasserstoff wird es ähnlich laufen. Das Kernnetz sollen die Fernleitungsnetzbetreiber auf Wunsch der Ampelregierung gemeinsam aufbauen. Ein funktionierender Markt wird auch hier nicht entstehen.

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