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Welche Kundenprobleme sollen eigentlich gelöst werden?

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Wie besänftigt man die Bürger angesichts einer Großbaustelle? Wie lockt man mehr Fahrgäste in örtliche Busse? Wie löst man ein Rattenproblem, das alle nervt? Der Sozialwissenschaftler Cliff Lampe und seine Studenten finden für die kleinen Probleme kleiner Städte oft erstaunlich kleine Lösungen.



Drei Personen sitzen in einem Raum, vermutlich ein Klassenzimmer oder Büro. Eine Frau mit hochgestecktem Haar und ein Mann mit Bart und olivgrüner Jacke blicken auf eine dritte Person, ein Kind, das etwas in den Händen hält und konzentriert betrachtet. Im Hintergrund ist eine Tafel mit Beschriftungen zu sehen. Die Stimmung wirkt aufmerksam und interessiert.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Unternehmensberater 2020.

Stadtansicht von Jackson, Michigan an einem sonnigen Tag. Im Vordergrund eine Grünfläche mit Bäumen, dahinter eine Skyline aus verschiedenen Gebäuden, darunter Hochhäuser. Ein Fluss fließt durch die Stadt. Der Himmel ist blau und leicht bewölkt.
Mehrere junge Erwachsene sitzen in einem Hörsaal an Tischen und arbeiten konzentriert an ihren Laptops. Sie scheinen Studenten zu sein, die an einem Projekt arbeiten. Die Atmosphäre ist ruhig und fokussiert.
Das Bild zeigt eine stilisierte Darstellung einer Menschenmenge über einer Stadtlandschaft. Im Vordergrund sind viele blaue, quaderförmige Figuren unterschiedlicher Größe zu sehen, die Menschen symbolisieren. Über den Figuren befindet sich ein blauer Himmel mit weißen Wolken. Im unteren Bildbereich ist ein Ausschnitt einer Stadt mit Gebäuden und Grünflächen erkennbar. Es handelt sich um eine Grafik, die vermutlich eine Interaktion oder eine Bevölkerungsdichte visualisiert.

/ Wenn Cliff Lampe – 198 Zentimeter groß, kräftig gebaut, grau melierter Holzfällerbart – spricht, füllt seine Baritonstimme den gesamten Raum. Er könnte ein Pastor sein, Psychoanalytiker, Märchenerzähler oder Bürgermeister, doch tatsächlich ist er Professor an der University of Michigan in Ann Arbor. Lampe ist hoch angesehen, insbesondere für sein gutes Gespür für technologische Trends und menschliche Bedürfnisse, das er bereits vor rund 13 Jahren bewies, als er als einer der Ersten die Anziehungskraft von Facebook erkannte und wissenschaftlich belegte. Heute lehrt er seine Master-Studenten Human-Computer Interaction: Was passiert, wenn Mensch und Computer aufeinandertreffen? Und wie gestaltet man diese Begegnungen so, dass sie für alle funktionieren?

Dass seine Studenten dabei viel in der Praxis lernen, verdanken sie einem Förderprogramm ihrer Universität, die rund eine halbe Million Dollar für die beste Idee auslobte, die Lehre an der Hochschule zu verbessern. Lampe setzte sich mit seinem alten Freund Scott TenBrink zusammen, einem Stadtplaner mit guten Kontakten zu lokalen Behörden, der ihm erzählte, was amerikanische Kommunen bewegt: „Information Problems“ – Störungen in der Kommunikation zwischen der Stadt und ihren Bürgern.

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