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Arkwright, Ingolf Putzbach

Als Ingolf Putzbach nach dem Wirtschaftsingenieur-Studium für die 1987 in Norwegen gegründete Unternehmensberatung Arkwright zu arbeiten begann, war er der fünfte Mitarbeiter in Deutschland. 18 Jahre später leitet er als Managing Director die Hamburger Niederlassung, in der 30 der rund 70 Berater und Partner des Unternehmens tätig sind.




Arkwright hat sich immer auf wenige Branchen konzentriert – Öl und Gas, Finanzdienstleistungen und die Medienbranche – und auf wenige Kernmärkte: Skandinavien und den deutschsprachigen Raum. Der klare Fokus ermöglicht es uns, ein tiefes Verständnis für unsere Kunden zu entwickeln, führt aber auch dazu, dass wir keine große Markenbekanntheit haben. Hinzu kommt, dass wir kaum Kommunikation machen: Wir schreiben eigentlich nur Artikel oder besuchen Konferenzen, wenn uns ein Kunde darum bittet, den wir lange kennen.

Langjährige Kundenbeziehungen sind unsere Spezialität: Wir arbeiten über Jahre, manchmal Jahrzehnte für unsere Klienten, und zwar nicht nur von Zeit zu Zeit, sondern pausenlos. Wir haben bei solchen Unternehmen ein festes Büro vor Ort und sind an allen strategischen Entscheidungen beteiligt. Solche engen, oft exklusiven Beziehungen führen wir mit etwa zehn Unternehmen. Natürlich arbeiten wir auch projektbezogen, aber es ist immer unser Ziel, kurzfristige Aufträge in langfristige Kundenbeziehungen zu verwandeln – die zahlen sich für die Kunden aus und geben unserem Geschäftsmodell Stabilität.

In solchen Engagements verständigen wir uns in regelmäßigen Abständen mit der Unternehmensspitze auf Themen, die wir im nächsten halben Jahr bearbeiten wollen, sowie auf wichtige Entscheidungen, die anstehen. Diese Entscheidungen kann man aus dem Bauch treffen oder quantitativ untermauern. Wir liefern Entscheidungsunterstützung, weil wir einen sehr guten Überblick über unsere Märkte haben. Das ist nicht einfach so dahingesagt, und es geht nicht nur darum, dass wir gute Datenbanken nutzen – das tun wir natürlich auch. Doch darüber hinaus verbringen wir sehr viel Zeit mit Recherchen: Wir führen laufend weltweit Interviews mit Industrieexperten und bereiten diese Daten für unsere Kunden auf. Vor allem die jüngeren Mitarbeiter werden für diesen Bereich gedrillt, aber ich spreche auch selbst mit vielen Interviewpartnern.

Arkwright stellt keine Manager aus der Industrie ein, wir werben auch keine Berater von Wettbewerbern ab – eine Karriere bei uns ist Menschen vorbehalten, die wir direkt aus der Hochschule rekrutieren. Nur so lernt man unsere spezielle Firmenkultur kennen. Arkwright-Berater arbeiten weniger stark nach einem standardisierten Schema, sind analytisch stark und gehen individuell auf die Kunden ein. Außerdem gelten unsere Berater als sehr nett, als nicht arrogant. Das liegt in der Natur unserer Projekte: Wir müssen auf allen Organisationsebenen mit den Menschen klarkommen. Deswegen übernehmen wir auch keine brutalen Reorganisationsthemen. Wenn das bei einem Kunden nötig ist, überlassen wir es gern anderen Beratern. Wir möchten morgen noch durch die Tür gehen können.