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Olympus

Die japanische Firma Olympus hat im Herbst 2011 innerhalb eines Monats mehr als 80 Prozent ihres Börsenwertes vernichtet. Eine Studie behauptet: Schuld war die Krisenkommunikation.




• Der 14. Oktober 2011 war der Tag, an dem, wie man in Amerika sagt, die Kacke in den Ventilator fiel. Der japanische Technologie-Konzern Olympus hatte Michael Woodford gefeuert, seinen aus England stammenden Präsidenten. Wenige Stunden später übergab Woodford einem Reporter der Financial Times einen Aktenordner mit brisanten internen Unterlagen. Damit begann für Olympus die mit Abstand schlimmste Krise in der heute 99-jährigen Geschichte des Unternehmens.

Olympus hatte während der Endphase und nach dem Platzen der japanischen Investment-Blase Ende der Achtziger- und im Laufe der Neunzigerjahre viel Geld verloren. Heute weiß man: Über ein hochkompliziertes System aus Firmenübernahmen und Beraterhonoraren verschleierte der Konzern den Schaden und ließ die Verluste erst allmählich in seine Bücher einsickern. Dass der Skandal das Unternehmen mit solcher Wucht traf, lag jedoch nicht so sehr an diesem Vergehen, sondern vor allem an einer Serie von Fehlentscheidungen in der Krisenkommunikation.

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Auf welche Unternehmen ist Verlass? Wie schafft und erhält man sich einen guten Ruf – und wie hat Olympus seinen verspielt? Was hilft in der Krise und wogegen schützen Reputationsversicherungen? 

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