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Die Welt in Zahlen

Alles wird zu Daten. Auch die Reputation. Das schafft vor allem Probleme.




Herr Mau, wie lässt sich etwas so Subjektives wie die Reputation empirisch erfassen?

Steffen Mau: Reputation ist keine feststehende, individuelle Eigenschaft, sondern eine soziale Zuschreibung. Andere beobachten und beurteilen uns, daraus entsteht unser Ansehen. Wie solche Zuschreibungen entstehen und wie sie kommuniziert werden, das kann man beobachten.

Wie zum Beispiel?

Status-Daten spielen dabei eine große Rolle, etwa die Zahl der Follower auf Social-Media-Plattformen oder Sterne-Ratings. Diese Daten vermitteln Informationen darüber, wo jemand steht und welche Reputation er besitzt. Das ist aber nicht mehr die lokal gebundene, subjektive, auf Hören-Sagen und persönlicher Wahrnehmung beruhende Zu- schreibung von Reputation, sondern eine Form der Quantifizierung, die für viele Menschen einsehbar ist.

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Auf welche Unternehmen ist Verlass? Wie schafft und erhält man sich einen guten Ruf – und wie hat Olympus seinen verspielt? Was hilft in der Krise und wogegen schützen Reputationsversicherungen? 

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