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Die Schuldfrage

Bei Unternehmens-Skandalen dreht sich laut Lehrbuch öffentlich alles um die Frage: Wer ist für den Schlamassel verantwortlich? Jetzt kippen neue Studien die eiserne Regel der Krisenkommunikation. In Europa und den USA gilt sie nur noch eingeschränkt – und in Fernost ist sie so gut wie wertlos.





• Gregor Samsas Morgen beginnt eher suboptimal. Tags zuvor war er noch der Liebling seiner Eltern: Alleinverdiener, Stütze ihres Alters. Doch jetzt liegt er in seinem Bett und ist kein Mensch mehr, sondern eine Art Käfer. Samsa verliert seinen Job und schließlich sein Leben. „Es ist krepiert“, kommentiert die Haushälterin trocken. „Jetzt können wir Gott danken“, jubelt der Vater.

Wenn Unternehmen in einen Skandal verwickelt werden, erleben sie eine ähnliche Dynamik wie der Held in Franz Kafkas „Die Verwandlung“. Absturz, Häme, Hass – Krise frisst Reputation. In schlimmen Fällen bedroht der Imageverlust gar die Existenz der Firma. Doch mit der richtigen Kommunikation lässt sich der Schaden zumindest begrenzen.

Wie das im Einzelfall am besten gelingt, diskutierten im Mai dieses Jahres rund 3500 Wissenschaftler der „International Communication Association“ (ICA), die sich just in der Stadt zu ihrem Weltkongress trafen, in der Franz Kafka seine düstere Erzählung ersann: in Prag. Einige der dort vorgestellten Studien befassten sich mit der Wissenschaft von der „Crisis Communication“. Was lässt sich aus ihren Ergebnissen lernen?

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Auf welche Unternehmen ist Verlass? Wie schafft und erhält man sich einen guten Ruf – und wie hat Olympus seinen verspielt? Was hilft in der Krise und wogegen schützen Reputationsversicherungen? 

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