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Die Johanniter

Das evangelische Hilfswerk Die Johanniter verdankt sein gutes Renommee der Arbeit von rund 22.000 Mitarbeitern und mehr als 37.000 ehrenamtlich Aktiven. Doch der Fehltritt eines Einzigen kann alles zunichtemachen.






Der Skandal, so schnell und konsequent auch gehandelt wurde, zog weite Kreise.

• Das Kinder- und Jugendhaus der Johanniter in Altenburg-Nord ist ein Mehrgenerationenhaus, jedenfalls aus der Sicht von Janek Rochner-Günther. 1998 fing der heute 45-Jährige hier als Streetworker an. Anfangs kümmerte er sich vor allem um gewaltbereite Rechte, junge Neonazis, von denen es in diesem Winkel Ostthüringens eine Menge gab und immer noch gibt. „Und jetzt kommen von den Ersten auch ihre Enkelkinder hier ins Haus“, sagt er.

In Altenburg-Nord geht einem Streetworker die Arbeit nicht aus. Die DDR-Plattenbausiedlung aus den Siebzigern gilt als sozialer Brennpunkt. Hier haben die Menschen im Schnitt weniger Geld, leben ungesünder und sterben früher als im deutschen Durchschnitt. Auch der Dauer-Boom auf dem Arbeitsmarkt hat viele Bewohner nicht in Lohn und Brot gebracht. „Erschöpfte Familien“ seien das, erklärt Janek Rochner-Günther, denen jeglicher Antrieb fehle. In vielen Wohnungen dominiere der Alkohol den Tagesablauf.

Das Kinder- und Jugendhaus der Johanniter ist eine Art sicherer Hafen für alle zwischen 6 und 27 Jahren. Ein Ort, an dem es zweimal in der Woche ein warmes Essen gibt, was bei vielen Familien daheim alles andere als selbstverständlich ist. Die Jungs und Mädels kochen selbst; viele haben noch nie zuvor eine Möhre geschält, geschweige denn einen Kohlrabi gesehen. Das Haus bietet der jungen Generation von Altenburg-Nord eine Alternative zum Rumhängen vorm Kaufland. Hier können sie Tischtennis spielen, Gitarre lernen, basteln, Hausaufgaben machen oder einfach nur chillen auf dem Sofa. Im Sommer organisieren die Johanniter Ferienfahrten für jene, die sich keinen Urlaub leisten können.

Wie definiert man als Streetworker an diesem Ort Erfolg? Janek Rochner-Günther hat natürlich ein paar Vorzeigefälle. Einer seiner langjährigen Klienten hat sich vor Kurzem in Österreich den ersten Michelin-Stern erkocht. Ein anderer, „der ist hier groß geworden“, kommt jedes Jahr zu Weihnachten aus Hamburg und kocht bei der Weihnachtstafel für die Familien aus dem Stadtteil, „weil er etwas zurückgeben will“. Die jüngste Steuerberaterin Thüringens kommt auch von hier. Es sei doch schon ein Erfolg, wenn jemand seine Altenpflegeausbildung nicht abbricht. Wenn aus einer Familie, in der seit Ewigkeiten keiner mehr gearbeitet hat, die Tochter seit vier Jahren denselben Job macht. Oder wenn ein Jugendlicher sagt, okay, wenn was aus mir werden soll, muss ich raus aus Altenburg-Nord.

Doch am liebsten erzählt der Sozialarbeiter von der Sambatrommelgruppe „Como Vento“ („Wie der Wind“), die er aufgebaut hat. In einem großen Raum sind die Regale bis zur Decke mit Trommeln vollgepackt. Bis zu 65 Schlagwerker proben hier damit dreimal die Woche. Und kommen ganz schnell an ihre Grenzen. „Das sind brasilianische Rhythmen, dafür ist das deutsche Gehirn gar nicht gemacht.“ Einer habe anfangs vor Wut seine Trommel quer durch den Raum geschmissen, weil er’s nicht hinbekommen hat, „der übt jetzt mit unendlicher Geduld mit den Kleinsten, der hat seinen Zorn in den Griff bekommen“. Die Sambagruppe eröffne „die Möglichkeit, Dinge zu erleben, die man nicht erlebt, wenn man hier im Stadtteil rumsitzt und Bier trinkt“. Zum Beispiel beim Sambafestival in Coburg auf einer großen Bühne vor 10 000 Leuten spielen. „Nach so einem Auftritt bräuchten wir für die Heimfahrt eigentlich keinen Bus; die können alle nach Hause schweben.“

Ein solcher Event reißt sogar manche Eltern aus ihrer Lethargie, besonders die Mütter. „Ein paar von ihnen fahren die Kids mit dem Auto zum Auftritt, waschen die Klamotten, packen die Fressbeutel, stehen links und rechts vor der Bühne und schwenken begeistert die Johanniterfahne.“ Arbeiten gehen sie nicht, daran sei auch nicht zu denken, das schafften sie nicht. Aber sie machen sich mal wieder schick, was sie ewig nicht getan haben, und lassen sich nicht so gehen wie sonst. „Das ist doch schon was.“


Für eine Hilfsorganisation ist ein guter Ruf existenzieller als für ein Unternehmen.

Es war eine Schlagzeile, die einen Schock auslöste. „Hitler-Skandal bei den Johannitern!“, titelte Bild. „Bewusstloser in Krankenwagen misshandelt.“ Am Silvestertag 2016 hatte ein Rettungsassistent der Johanniter-Unfall-Hilfe in Frankfurt/Main einem jungen Mann, der bewusstlos auf der Trage im Rettungswagen lag, mit Kugelschreiber ein Hitlerbärtchen auf die Oberlippe gemalt und das Foto anschließend in einer WhatsApp-Chatgruppe seiner Rettungswache gepostet. „Opfer #1 – heute: Trendbärte“, hatte er das Foto kommentiert. Claudia Hauptmann, Marketingchefin in der Berliner Zentrale der Johanniter, erinnert sich noch gut an „das nackte Entsetzen“ der Mitarbeiter landauf, landab. Immer wieder bekam sie Aussagen wie diese zu hören: „Da gibt man sein Bestes, arbeitet Wochenende und Nächte durch, und dann kommt so ein Depp, vergisst sich einmal und macht alles kaputt.“

Zum Glück sei dies der einzige üble Fehltritt in jüngerer Zeit gewesen. „Die Johanniter sind ziemlich skandalfrei durch die vergangenen Jahre gekommen“, meint Hauptmann. Ein einziger Skandal, das sei überschaubar bei einem großen Hilfswerk mit rund 20 000 Mitarbeitern, die bundesweit in Rettungswachen und Pflegeheimen, in Kliniken, Kitas, Hospizdiensten und im Katastrophenschutz arbeiten. Im Fall des Frankfurter Rettungsassistenten reagierte die Organisation schnell und klar. Der Mann wurde entlassen – ein Signal, dass die Johanniter ein solches Verhalten nicht dulden. „Viele Kollegen vor Ort empfanden den Vorgang als entsetzlich und abstoßend, sie haben schnell gehandelt“, sagt Claudia Hauptmann. Es gebe bei den Johannitern ohnehin niemanden, der das Reputationsmanagement zentral verantworte – „so eine Art Instrument im Cockpit, das uns anzeigt, wo wir nachsteuern oder auch massiv eingreifen müssen“. Allerdings gibt es in Bezug auf ethisch korrektes Verhalten feste Leitlinien, zu denen sich Mitarbeiter und Ehrenamtliche bekennen müssen.

Der Skandal, so schnell und konsequent auch gehandelt wurde, zog weite Kreise. Er schickte ein Beben durch die gesamte Organisation. Für eine Hilfsorganisation ist ein guter Ruf weit existenzieller als für ein Unternehmen wie Volkswagen oder die Deutsche Bank. „Wenn Sie überlegen, wem Sie Ihre pflegebedürftige Mutter anvertrauen, dann erhält die Reputation doch eine ganz andere Bedeutung als bei der Frage, ob Sie sich nun einen Mercedes oder einen BMW kaufen“, sagt Claudia Hauptmann. Das Gleiche gelte auch für die ehrenamtlichen Helfer, „die ja ihre Zeit unentgeltlich zur Verfügung stellen“. Ein Reputationsproblem „schlägt sofort auf diese Bereitschaft durch“. Und wie sehr ein durch Skandale angekratzter Ruf die Spendenbereitschaft mindert, mussten in den vergangenen Jahren unter anderem Unicef und Oxfam schmerzlich erfahren.

Die christlichen Wurzeln des 1952 als Ordenswerk des evangelischen Johanniterordens gegründeten Hilfswerks seien dagegen für die Reputation heute kaum noch maßgeblich. Bei der Entscheidung für einen Pflegedienst, ein Krankenhaus oder einen Hospizdienst sei Kirche heute kein Label für besondere Vertrauenswürdigkeit mehr. „Im Gegenteil – jegliche Form des Missionierens sowie ritualisierte Glaubensbezeugungen stoßen auf Ablehnung.“ Ob in jedem Krankenhauszimmer ein Kreuz hängt, sei nicht mehr entscheidend. Was nicht heißt, dass Mitarbeiter ihre Haltung zu Gott verbergen sollten. „Nun ja, ich biete den Patienten im Rettungswagen schon mal ein Gebet an“, erzählte kürzlich ein Rettungssanitäter, als Claudia Hauptmann sich mit ihm unterhielt. „So einer spürt dann einen kleinen Stich, wenn er jemandem erklärt, was er macht, und als Antwort kommt: ‚Ach so, das Gleiche wie das Rote Kreuz.‘“


Ein durch Skandale angekratzter Ruf mindert die Spendenbereitschaft.

Es gibt Situationen, in denen man als Sterbebegleiter eines Menschen, der seine letzten Tage und Wochen zu Hause verbringt, an seine Grenzen kommt. Zum Beispiel wenn ein Todkranker an COPD leidet, einer chronischen Lungenkrankheit, die mit schweren Anfällen von Atemnot und Todesangst einhergeht. Die Begleiter fühlen sich dann oft hilflos. Vor ihnen liegt ein Mensch und erstickt – was sollen sie tun? In der Regel ist, anders als im Krankenhaus, im Pflegeheim oder im stationären Hospiz, niemand da, den sie schnell herbeiholen können.

Ilona Schütz kennt solche Fälle. Als Koordinatorin beim ambulanten Hospiz- und Familienbegleitdienst der Johanniter in Berlin bereitet sie seit nunmehr acht Jahren ehrenamtliche Sterbebegleiter auch auf kritische Situationen vor, in denen sie zu Hause mit dem Sterbenden allein sind. Kürzlich sind noch zwei Koordinatoren hinzugekommen. Als sie anfing, betreute der Hospizdienst acht Sterbebegleiter, heute sind es 75. Ohne die Ehrenamtlichen gäbe es keinen ambulanten Hospizdienst.

Ilona Schütz glaubt, dass fast jeder Mensch ein guter Sterbebegleiter sein kann. „Begleitung ist eine Begegnung von Mensch zu Mensch, das ist gar nicht so schwierig, wie es manchmal dargestellt wird.“ Unter ihren Ehrenamtlichen finden sich Studenten genauso wie Menschen in der Mitte des Lebens, die vor einiger Zeit Vater oder Mutter verloren haben. „Einige Witwen haben wir auch, die sind ganz wunderbar.“

In der halbjährigen Vorbereitung geht es vor allem um das ganz normale Sterben. Was passiert mit dem Körper, wenn ein Mensch stirbt, in welchen Phasen vollzieht sich der biologische Verfall? Wie verhält man sich, wenn ein Angehöriger plötzlich mit einer Patientenverfügung auftaucht? Und wenn der Mensch dann tot ist – muss ich zuerst den Arzt rufen? Oder die Familie informieren? „Da muss man nicht in Hektik verfallen“, rät Ilona Schütz. „Erst mal hinsetzen, beim Toten bleiben und Ruhe bewahren.“

Den letzten Wunsch erfüllen – das sei so ein wohlgehegter Mythos. Aber darum gehe es bei der Sterbebegleitung eigentlich nicht. Meist habe der Sterbende ohnehin keinen letzten Wunsch, sondern wolle einfach nur in Würde sterben und, so lange es geht, sein gewohntes Leben weiterführen. „Diesen Weg geht der Sterbebegleiter mit.“ Ilona Schütz erinnert sich an eine Sterbebegleitung: „Das war ein reger Kneipengänger. Wir sind dann einmal in der Woche in eine Raucherkneipe gegangen, er hat geraucht und ein paar Bier getrunken. Ich habe ihm so für ein paar Stunden sein altes, gewohntes Leben zurückgegeben. Die für mich ungewohnte Umgebung muss ich als Nichtraucher aushalten.“

Aushalten können muss ein Sterbebegleiter aber vor allem, dass er beim letzten Atemzug des Sterbenden dabei ist. „Das ist für unsere Ehrenamtlichen ein einschlagendes Erlebnis“, sagt Ilona Schütz. Ein trauriges Erlebnis. „Sicher, ja, aber auch ein schönes Erlebnis. Es ist der intimste Moment im Leben eines Menschen. Und wenn man da dabei sein darf, das ist schon etwas wie … ja, eigentlich wie die Geburt.“


Oft hilft es schon, wenn die Helfer in ihrer Einsatzkleidung in die Wohnung kommen.

Siebzehn Minuten. Länger soll es in Thüringen nach Möglichkeit nicht dauern, bis ein Rettungswagen in ländlichen Gebieten am Einsatzort ist. Für die Mitarbeiter von der Rettungswache der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) im ostthüringischen Schmölln ist das nicht immer zu schaffen. Schließlich decken sie mit ihren beiden Rettungswagen das gesamte Altenburger Land ab. Oft sind es 30 Kilometer bis zum Einsatzort. „Letztens standen wir an der Autobahnauffahrt Gera und bekamen als Nächstes einen Einsatz an der Landesgrenze zu Sachsen“, erzählt Tino Riemer, 44, der als Bereichsleiter Rettungsdienst der Schmöllner Wache die Einsätze von 18 Notfallsanitätern, Rettungsassistenten und Sanitätern koordiniert. „Das waren 50 Kilometer. Wir hatten 34 Minuten Anfahrtsweg – und ich bin bestimmt nicht langsam gefahren.“ Auf der Wache wurden kürzlich die Tore umgerüstet. Sie öffnen jetzt per Fernbedienung und schließen automatisch. Schon wieder eine Minute eingespart.

Die JUH-Notfallretter werden heute deutlich öfter gerufen als früher, im Schnitt fährt die Rettungswache Schmölln 6,3 Einsätze pro Tag und Rettungswagen. „Früher ist man vielleicht noch selber mit dem Auto ins Krankenhaus gefahren, heute ruft man wie selbstverständlich die 112“, sagt Riemer. „Man weiß ja: Die müssen kommen.“ Nicht zuletzt Dr. Google treibe die Einsatzzahlen in die Höhe. „Man spürt ein Ziehen in der Brust, schaut im Internet nach, und schon ist man sich so gut wie sicher, dass man einen Herzinfarkt hatte.“ Es gebe Patienten, „da kommen wir zur Tür rein und die erzählen einem schon detailliert, was ihnen fehlt“.

Die Mannschaft im Rettungswagen bekommt die Einsätze von der Leitstelle in Gera direkt aufs Navi geschickt. Für den Fall, dass die Technik versagt, ist ein Satz Straßenkarten an Bord. In Thüringen sind die Rettungsdienste gut ausgestattet, weiß Riemer, „davon können Kollegen in anderen Bundesländern nur träumen“. In der Halle steht ein nagelneuer Rettungswagen, 145 000 Euro hat er gekostet und noch kein Patient hat darin gelegen. Die Trage muss nicht mehr per Muskelkraft herausgezogen oder gewuchtet werden, sie senkt sich auf Knopfdruck aus dem Heck des Wagens und langsam zu Boden. „Sicher ist nur eines“, meint Riemer: „Nächste Woche wird einer diese Trage einweihen.“

Riemer hat beobachtet, dass es den Leuten oft schon besser geht, wenn er und seine Kollegen in Einsatzkleidung in die Wohnung kommen. Das sei auch der Moment, in dem die Anspannung von ihm abfalle. „Bei der Anfahrt ist man aufgeregt, im Rettungseinsatz selbst fällt der Stress-Level ab und man kann gut arbeiten.“ Die Anwesenheit von Angehörigen hingegen erleichtert die Arbeit nicht immer. „Manche stehen die ganze Zeit daneben und verlangen, dass ‚alles Menschenmögliche getan wird‘, andere kommen mit Ordnern voller Schriftstücke an oder mit Patientenverfügungen, deren Echtheit wir in der Situation gar nicht prüfen können.“

Das bohrende Fragen, ob man denn auch alles getan hat, was möglich war, das hört nie auf, vor allem nicht, wenn ein Patient auf dem Weg ins Krankenhaus stirbt. „Ist ja völlig normal, dass man sich das fragt“, sagt Tino Riemer. „Stellen Sie sich vor, Sie würden damit aufhören. Das wäre ja viel schlimmer.“ Ein Kollege, der schon sehr lange dabei ist, hat kürzlich zu ihm gesagt: „Seit ich hier arbeite, hab’ ich mehr Angst vorm Sterben.“

Riemers eindringlichstes Einsatzerlebnis war vor zwei Jahren die Reanimation einer jungen Frau, die zu Hause zusammengebrochen war. „Wir haben über eine Stunde reanimiert“, erinnert er sich. Und die ganze Familie stand drum herum im Wohnzimmer.“ Kürzlich sah Riemer die Frau flotten Schrittes durch die Stadt gehen. „Dafür mach’ ich’s“, sagt er, „dafür lohnt sich die ganze Arbeit.“ Und dafür hält er auch die Egoisten aus, die auf der Autobahn nicht Platz machen, wenn sie mit dem Rettungswagen kommen. „Vermutlich muss es sie erst selbst erwischen, bevor sie begreifen, dass es welche gibt, die für andere da sind, einfach weil sie davon überzeugt sind.“ //

Aber so ist das eben, wenn man 20 Jahre als Straßensozialarbeiter auf derselben Stelle bleibt. Manche der Jugendlichen, die heute ins Kinder- und Jugendhaus kommen, „tragen die gleichen Hosen wie einst ihre Eltern und leben auch das gleiche Leben“. Doch der schwarz gekleidete Mann mit der Revolutionsführer-Lenin-Kappe auf dem Kopf macht nicht den Eindruck, als ob er sich nächste Woche woanders bewerben würde.

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Die Johanniter-Unfallhilfe ist ein Werk des evangelischen Johanniterordens und engagiert sich seit mehr als 65 Jahren in karitativen und sozialen Bereichen: von der ambulanten Altenpflege über die Kinder- und Jugendarbeit bis hin zu internationalen Hilfsprojekten. Mit 22 000 hauptamtlichen Mitarbeitern, mehr als 37 000 ehrenamtlich Aktiven und rund 1,3 Millionen Fördermitgliedern ist der gemeinnützige Verein eine der größten Hilfsorganisationen Europas.