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Budni

Mehr als 100 Jahre war Budni ein geliebter Hamburger Lokalmatador. Jetzt will die Drogeriekette Deutschland erobern. Kann das gut gehen?




• Es ist, als sei es Pflicht, alles Menschliche abzulegen, wenn man Unternehmer werden will. Oder wie ist es sonst zu erklären, dass jeder Text über den Budni-Geschäftsführer Christoph Wöhlke betont, dass der Mann Skateboard fährt, so, als wäre das etwas total Cooles, wenn nicht gar Ausgeflipptes? Denn was ist dabei: Wöhlke ist street smart, gut beisammen und viel unterwegs – klar fährt er auch mal Skateboard. Und er könnte sich mit seinem Teilzeitverkehrsmittel sicherlich in seiner eigenen Firma bewerben.

„Toleranz“, sagt der Vierzigjährige, „ist in unserer globalisierten Welt ein großes Thema, und das ist gut für uns, denn damit hatten wir nie Probleme. Wir haben schon immer Menschen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen, Nationalitäten oder Lebensweisen beschäftigt. Wenn jemand gepierct oder tätowiert ist oder eine andere Muttersprache spricht, empfinden wir das nicht als störend, sondern als bereichernd. Auch das führt dazu, dass unsere Filialen so unterschiedlich sind wie die Menschen, die sie gestalten.“ Wie bestellt, läuft in genau diesem Moment eine junge Mitarbeiterin am Tisch vorbei, ihre Arme bunt wie das Leben.

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