Zum Inhalt springen
Ein lächelnder Mann mit Brille schaut über eine dunkle Wand. Er trägt einen dunklen Anzug und wirkt freundlich und aufmerksam. Im Hintergrund ist eine industrielle Decke mit einer Hängelampe zu sehen.
Spezialisten für Sicherheit: zu Besuch in der Provinz

Alles mit allen verbinden

Das Familienunternehmen d.velop entwickelt seit mehr als 30 Jahren Software für die Verwaltung sensibler Dokumente. Bundesbehörden, Krankenkassen und Banken zählen zu den Kunden. Das Erfolgsrezept: immer vorn dabei, nie das Gegenüber vergessen, Vertrauen schaffen.


Eine Frau in einem hellen Büro steht vor zwei Männern, die an Computern arbeiten. Sie trägt einen Blazer und Jeans und scheint etwas zu erklären. Das Büro ist modern und offen gestaltet, mit großen Fenstern und neutralen Farben.
Eine Person geht eine Treppe in einem hellen Gebäude hinauf. Die Person trägt einen Mantel und eine Tasche über der Schulter. Das Bild ist dunkel gehalten, wodurch die Person als Silhouette erkennbar ist. Das Licht kommt von oben und erhellt den oberen Teil der Treppe und den Hintergrund.
Zwei Männer stehen in einem modernen Büro vor einem großen Fenster. Der Mann links trägt einen dunklen Anzug und tippt auf einem Computer. Der Mann rechts, in einem schwarzen T-Shirt, macht eine Faust und scheint motiviert zu sein. Sie scheinen sich in einem Gespräch zu befinden oder eine Übung zu machen.

/ Aus der Sicht eines Dokuments ist die Welt ein Kosmos mit unzähligen Paralleluniversen. Um von einem ins andere zu gelangen, muss es mehrfach seine Daseinsform ändern, sich immer wieder materialisieren und digitalisieren. Geht dabei etwas schief, muss es gesucht werden oder bleibt für immer verschollen. Das Dokument selbst weiß von all dem natürlich nichts – doch die Menschen, die mit ihm arbeiten, treibt das in den Wahnsinn. Und stiehlt ihnen Zeit: In einer Studie von Statista gaben in Österreich und Deutschland befragte Angestellte an, bis zu zwei Stunden pro Tag Dokumente zu suchen oder richtig zu archivieren.

„In vielen kommunalen Verwaltungen ist die Kontrolle der komplexen Fachverfahren und unterschiedlichen Softwarelösungen kaum noch beherrschbar“, sagt Rainer Hehmann, 52. Die einzig übergreifende und systemverbindende Lösung bestehe dann in einem Dokumentenmanagement – und genau darauf ist d.velop spezialisiert. Hehmann ist Diplompsychologe, Vorstand und Co-CEO von d.velop, das sich auf die sichere Verwaltung und die Organisation von Dokumenten und Daten sowie den Austausch und die Automatisierung von inhaltsbezogenen Prozessen fokussiert. Dabei ist das Unternehmen über die Privatwirtschaft hinaus in besonders sensiblen Umfeldern wie Banken, Krankenkassen und Körperschaften des öffentlichen Rechts aktiv.

In einer typischen deutschen Kommune, weiß Hehmann, existieren mehr als 200 Paralleluniversen – so vielen verschiedenen Softwaresystemen sind die Beschäftigten dort im Schnitt ausgesetzt. „Da arbeitet selbst die Friedhofsgärtnerverwaltung mit anderen Programmen als die Friedhofsstellplatzverwaltung“, sagt Hehmann. Das sei die Folge einer zu gut gemeinten Förderung der Digitalisierung: „Über die Jahre führte die Kombination aus individueller Software, einer notwendigen Anbieter-Zertifizierung für Fachverfahren sowie eine umfangreiche staatliche Fördermittelvergabe zu immer mehr Nischensystemen – nur einen Plan für das Gesamtbild gab es nicht.“

Den bietet d.velop seinen Kunden. In mehr als drei Jahrzehnten wuchs das familiengeführte Unternehmen in der Provinz des Münsterlandes damit zu einem national wie international erfolgreichen Marktführer für Lösungen im Dokumenten-Management. d.velop hilft mehr als 300 Kommunen in Deutschland, Dokumente sicher durch die zahllosen Systeme zu manövrieren und auffindbar zu machen, genau wie mehr als 100 Universitäten und Fachhochschulen. Zudem werden 400 Finanzinstitute und Behörden versorgt, zum Beispiel die Bankenaufsicht Bafin, wo 2800 Mitarbeiter mit Software von d.velop Tausende Protokolle von Prüfungsprozessen revisionssicher ablegen, die nach Ende der Aufbewahrungsfristen automatisiert gelöscht werden.

Über d.velop laufen auch die Verwaltung und Zustellung der Lohnabrechnungen von 17 000 Mitarbeitern der Bundesagentur für Arbeit (BA), der Rechnungseingang Tausender Freiberufler sowie der Datenaustausch zwischen der Krankenkasse DAK und ihren Millionen Versicherten. Die Firma sorgt außerdem dafür, dass der Maschinenbauer Herrenknecht bei den bis zu 5000 Dokumenten in den „Maschinenakten“ für jeden der dort produzierten Bohrköpfe nicht den Überblick verliert. Was bei d.velop getan wird, ist also hochkomplex, wird aber von Rainer Hehmann sehr einfach zusammengefasst: „Alles mit allen verbinden.“

Sie haben bereits ein brand eins Konto? Melden Sie sich hier an.

Wir freuen uns, dass Ihnen dieser Artikel gefällt.
Er ist Teil unserer Ausgabe IT-Dienstleister 2024

Zukunft üben!
Zum Weiterlesen wählen Sie eine dieser Optionen

brandeins /thema IT-Dienstleister 2024 (Digital)

7,20 € / einmalig
Meistgewählt

brand eins Abonnement

108,00 € / Jährlich

✓ Print-Ausgabe nach Hause geliefert
✓ Digital-Ausgabe, PDF und E-Book
✓ Zugriff auf das gesamte brandeins-Archiv inkl. Kollektionen
✓ Jederzeit kündbar

Sicher bezahlen mit
Weitere Abos, Schüler- & Studentenrabatte