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Q_PERIOR

Weil konservative Kunden sich mit Design Thinking und Vorausdenken schwertun, probiert Q_PERIOR seine Ideen selbst aus – und lernt dazu.




• Franz Benstetter ist viel herumgekommen in der Welt, aber zugleich ein bodenständiger Typ, ein Oberbayer der Generation Laptop und Lederhose, der den Herrn Professor draußen vor der Tür lässt, wenn er abends in Schlips und Kragen beim Metzgerwirt essen geht. Sein Weg führt ihn von Wasserburg am Inn zuerst nach München, wo er nach der Banklehre Volkswirtschaft studiert, dann über Unis in Frankreich und Spanien an die University of California. Master, zurück nach München, Promotion mit einer Dissertation über Gesundheitsökonomie. Benstetter, der ein Faible für Daten und Ökonometrie hat, forscht und lehrt an der Ludwig-Maximilians-Universität, steht bald an der TU am Beginn einer Professorenkarriere, da zieht es ihn in die Wirtschaft, zur Münchener Rück, auf einen Posten, der ihn die Welt sehen lässt: Spanien, China, Abu Dhabi, insgesamt 40 Länder.

Jetzt ist der Weitgereiste wieder daheim, geografisch wie beruflich. An einem nasskalten Dienstagnachmittag steht Franz Benstetter in einem Seminarraum der Hochschule Rosenheim, der aussieht wie ein Klassenzimmer für den Frontalunterricht von gestern: raumbreite grüne Wandtafel, davor Leinwand, Pinnwand und Flipchart – und eine Überdosis Tische und Stühle für die neun Studentinnen und drei männlichen Kommilitonen, die zum letzten Workshop „Kreativitätstechniken und Geschäftsmodelle“ im Wintersemester erschienen sind.

brand eins Thema – Consulting 2018

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