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Rainer Nienaber, 52, Uhrmachermeister aus Bünde

Die Stärke der Ostwestfalen liegt im Arbeiten, nicht im Reden. In der Bodenständigkeit, nicht im Aufspringen auf Trends ­ vielleicht ist es kein Zufall, dass die Handwerkerdichte in der Region so hoch ist wie in kaum einer anderen Gegend: 60 Handwerker kommen hier auf jeweils 1000 Einwohner, im NRW-Schnitt sind es 55. Insgesamt arbeiten rund 124000 Menschen in mehr als 21000 örtlichen Handwerksbetrieben.


Das Bild zeigt einen Mann, der an einer Werkbank in einer Werkstatt sitzt, umgeben von verschiedenen Werkzeugen und Geräten. Er trägt eine Brille und scheint auf seine Arbeit konzentriert zu sein. Die Werkstatt scheint gut ausgestattet zu sein mit einer Vielzahl von Gegenständen, darunter eine Uhr, eine Lupe und andere Werkzeuge. Die Szene deutet auf eine professionelle Umgebung hin, in der der Mann wahrscheinlich mit einem Handwerk oder einer Reparaturarbeit im Zusammenhang mit der Zeitmessung oder der Uhrmacherei beschäftigt ist.

Einer von ihnen ist Rainer Nienaber, Uhrmachermeister aus Bünde. Der 52-Jährige gilt weltweit als einer der Besten seiner Zunft, seine Uhren kosten zwischen 3000 und 30000 Euro. Für Nienaber kein Grund abzuheben: "Wenn mir jemand sagen würde, er könnte in China problemlos 1000 meiner Uhren verkaufen, hätte er Pech gehabt. Interessiert mich nicht. Ich produziere 50 Uhren pro Jahr. Alle allein. Alle von Hand. Mehr schaffe ich nicht, mehr will ich aber auch gar nicht schaffen." Keine Wachstumspläne, jetzt, wo die Kunden Schlange stehen? "Ach wissen Sie, ich bin ganz zufrieden mit meinem Leben. Und mit meinen Uhren."